Archiv des Autors: karsten

Susanne Emmermann im RBB

Sie ist ja nicht nur Fotografin und Reporterin, sie hat auch ihr eigenes Reiseprojekt für blinde und sehbehinderte Menschen, „Maulwürfe on Tour“.

Reisen mit Handicaps

Himmel und Erde am Sa, 1.6. von 17.25 Uhr bis 17.55 Uhr im @rbbfernsehen und online hier: https://www.rbb-online.de/himmelunderde/index.htm/doc=%21content%21rbb%21rbb%21fernsehen%21programm%2101_06_2019%211627520866.html
„Heute lernen wir Menschen kennen, die mit Rollstuhl auf Weltreisen gehen und auf dem Templiner See segeln. Wir besuchen das größte barrierefreie Hotel Deutschlands in Rheinsberg und besuchen mit einer erblindeten Frau eine Gemäldeausstellung in der Berlinische Galerie..

Durch fremde Augen sehen

Als Susanne Emmermann 30 Jahre alt war, begann sie zu erblinden. Nach wie vor aber liebt sie es, Kunstausstellungen zu besuchen. In der Berlinischen Galerie läßt sie sich die Bilder der Künstlerin Lotte Laserstein beschreiben.  Auch von Wildfremden.“

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Die blinden Reporter: Königskinder von Antje Neppach

Gerald Pirner und Heidi Prenner über

Antje Neppachs Ausstellung Königskinder in der Galerie in der Brotfabrik

Rundgang durch die Ausstellung mit der Kuratorin Petra Schroeck 1/3:

Rundgang durch die Ausstellung mit der Kuratorin Petra Schroeck 2/3:

Rundgang durch die Ausstellung mit der Kuratorin Petra Schroeck 3/3:

Petra Schroeck zu den großformatigen Bildern „Alkohol“ (2017), „Die Seherin“ (2015) u.a.:

Jörg Wesche beschreibt das Bild „ohne Titel“ (2015):

Besucher 1 beschreibt das Bild „ohne Titel“ (2015):

Besucher 1 beschreibt das Bild „Alkohol“ (2017):

Besucher 2 beschreibt das Bild „Alkohol“ (2017):

Besucher 2 beschreibt das Bild „Die Seherin“ (2015):

Jörg Wesche beschreibt eine Büste und Gerald Pirner tastet der Beschreibung nach:

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Zum Tod von Mary Hartwig

Mary Hartwig, 12. 5. 1950 – 22. 4. 2019

Liebe Leser,

ich habe die traurige Pflicht, euch mitzuteilen, dass Mary Hartwig gestern, in der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag, gestorben ist. Sie war vor zehn Tagen schwer gestürzt und hatte seitdem das Bewusstsein nicht wiedererlangt.

Mary war eine herzensgute Frau und eine bemerkenswerte Künstlerin. „Ach, ich bin doch keene Künstlerin.“ Naja doch. In den wenigen Jahren, die ihr in der Fotografie geblieben waren, entwickelte sie souverän ihre eigene Bildsprache. Und so wenig selbstbewusst sie noch darin war, ihre Bilder zu vertreten, so sicher war sie sich ihrer künstlerischen Mittel. Sie war eine meisterhafte Lichtmalerin. In ihren Bildern finden sich sorgsam ausgetüftelte, kaum beschreibbare und vielleicht unwiederholbare Lichteffekte, die ihre surrealen, oft aufwendig inszenierten Szenen noch rätselhafter machten. Viele ihrer Bilder sind zudem berührend und sehr schön. Sie hinterlässt uns ein schmales aber beeindruckendes Werk, das wir in den kommenden Monaten herausgeben werden.

Mary hat mit ihrem Ideenreichtum und ihrer Arbeitsdisziplin wesentlich dazu beigetragen, dass sich unser Fotostudio für Blinde Fotografen seit seiner Gründung im vergangenen Frühjahr so rasant entwickelt hat. Sie war ein besonders warmherziger und liebenswerter Mensch. Manche, denen es schlecht ging, hat sie in dieser Zeit unter ihre Fittiche genommen. Das war ganz rührend zu beobachten.

Wir sind dankbar, dass wir sie kennenlernen durften und sie Teil unseres Teams war.

Wir trauern mit Marys Mann Ralf und ihrer Familie.

Am nächsten Freitag, d. 3. 5. 2019, öffnet um 19 Uhr unsere nächste Ausstellung im Ori, in der Friedelstr. 8 in Berlin-Neukölln. Wir widmen diese Ausstellung dem Andenken Marys.

 

 

 

 

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Die blinden Reporter: Bewegte Zeiten

Susanne Emmermann und Anika Weichert über

„Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland“

eine Ausstellung im Martin Gropiusbau vom 21.09.18 bis 06.01.19

Track 1: Allgemeines zur Motivation und Ideen hinter dem Konzept von Hr. Wehry, Kurator

Track 2: Kuratorin, Fr. Kuprella über die Funde von Köln

Track 2.1 Beschreibung eines Hundeskelettes von einem jungen Besucher

Track 3: Hr. Wehry und Fr. Kuprella zum Themenbereich „Mobilität“

Track 4: Hr. Wehry und Fr. Kuprella zum Themenbereich „Austausch“

Track 4.1 Beschreibung eines Bauplakats von Besucherin

Track 5: Fr. Kuprella zum Thema „Konflikt“, u.a. „Der Pferdekopf von Waldgirmes“

Track 6: Fr. Kuprella zum Thema „Innovation“

Track 7: Hr. Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt über die „Himmelsscheibe von Nebra“

 

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Die Berliner Zeitung über Mary Hartwigs Arbeit

Ein sehr schöner Artikel von Kerstin Hense mit einem ebenso schönen Video von Frauke Hinrichsen:

Sie hält eine Taschenlampe in ihrer Hand. Mit der malt Marion Hartwig ein Bild wie mit einem Pinsel, auch wenn sie es selbst nicht sehen kann. Sie arbeitet in einem Fotostudio für blinde Fotografen in Schöneberg und kann sich in ihr Gegenüber einfühlen. Marion Hartwig kann fotografieren, obwohl sie auf beiden Augen erblindet ist… (Weiterlesen)

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Die Blinden Reporter: FREIHEIT – DIE KUNST DER NOVEMBERGRUPPE


Gerald Pirner und Heidi Prenner über die Ausstellung

DIE KUNST DER NOVEMBERGRUPPE 1918–1935

Vom 09.11.2018–11.03.2019 in der Berlinischen Galerie

Zunächst ein Gespräch mit Janina Nentwig, der Kuratorin der Ausstellung:

01_Allgemeines zur Novembergruppe

02_Die Ausstellungen der Novembergruppe

03_Keine Kunst fürs Proletariat

04_Zusammenarbeit der Künstler*innen untereinander

05_Hannah Höch und die Frauen in der Novembergruppe

06_Die Ausstellung der Novembergruppe in der Berlinischen Galerie

07_Der Blick der Kuratorin auf die Novembergruppe und wie die Ausstellung ihn veränderte

08_Drei Favoriten der Kuratorin Janina Nentwig

09_Bildbeschreibung_ „Segnung“ von Moriz Melzer, 1917-1922

10_Bildbeschreibung_“Die Stützen der Gesellschaft“ von George Grosz, 1926

11_Beschreibung_“Tankstelle“ in Halle an der Saale von Rudolf Belling, Alfred Gellhorn und Martin Knauthe, 1923

12_Beschreibung Dreiklang von Rudolf Belling, 1919/24

13_Inklusive Angebote zur Ausstellung

Und nun ein Beitrag aus dem Audioguide der Berlinischen Galerie zu Kubus von Hannah Höch © Linon Medien KG:

Und schließlich drei Audiodeskriptionen zu Straßenlärm von Otto Möller © Linon Medien KG:

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