Die blinden Reporterinnen: Seeblicke

Susanne Emmermann und Anika Weichert über die Ausstellung

„Seeblicke. Niederländische Zeichnungen aus der Sammlung Barthold Suermondt“

die vom 14.03.2018 – 08.07.2018 im Berliner Kupferstichkabinett zu sehen war.

1. Allgemeines über das Kupferstichkabinett von der Kuratorin Corinna Rader:

2. Interessantes zur Suermondtschen Sammlung – Ausstellungsrundgang Fr. Rader und Susanne Emmermann:

3. Aufbau der Ausstellung – Ausstellungsrundgang mit Fr. Rader und Susanne Emmermann:

4. Panorama einer Flusslandschaft mit Seglern von Philips Koninck beschrieben von Fr. Rader:

5. Panorama einer Flusslandschaft mit Seglern von Philips Koninck beschrieben in englisch von einem Besucher:

6. Die Prägung der Blätter – Ausstellungsrundgang mit Fr. Rader und Susanne Emmermann:

7. Zugbrückenanlage an einem Kanal, dahinter die Festungswälle umgebende Stadt Zwolle von Gert Ter Borch d.J.beschrieben von Fr. Rader:

8. Zugbrückenanlage an einem Kanal, dahinter die Festungswälle umgebende Stadt Zwolle von Gert Ter Borch d.J.beschrieben von einem Besucher, der seiner Frau in einem Experiment das Bild beschreibt. Sie dreht sich nach der Beschreibung um…

9. Von Gebäuden umzäunter Kanal mit Zugbrückenanlage von Anthonie van Borssom beschrieben von Besuchern:

10. Flusslandschaft mit Anglern und Seglern von Jan van Goyen, 1653, beschrieben von Fr. Rader:

11. Gehöft unter Bäumen an einem Kanal von Simon de Simon de Vlieger, 17. Jhd. Beschrieben von einer Besucherin:

12. Gehöft unter Bäumen an einem Kanal von Simon de Simon de Vlieger, 17. Jhd. Beschrieben von einem Besucher:

13. Kalfatern bei Nacht von Allart van Everdingen, ca. 1660, beschrieben von Fr. Rader:

14. Kalfatern bei Nacht von Allart van Everdingen, ca. 1660, beschrieben von einem Besucher:

15. Segler im Flachwasser, in der Ferne liegen Kriegsschiffe vor Anker Philip van der Velde d.J. beschrieben von Fr. Rader:

16. Rumpf eines Linienschiffes mit aufwendigem Heckspiegel von Williem van de Velde d.Ä. beschrieben von Fr. Rader

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Die blinden Reporterinnen: Berliner Realismus

Plakat: Berliner Realismus

Plakat zur Ausstellung: GESTALTUNG WERBEMOTIV: GERWIN SCHMIDT, 2018, UNTER VERWENDUNG EINES
GEMÄLDES VON OTTO NAGEL (C) VG BILD-KUNST, BONN 2018, FÜR DAS WERK VON
OTTO NAGEL

Susanne Emmermann und Anika Weichert über die Ausstellung

BERLINER REALISMUS. VON KÄTHE KOLLWITZ BIS OTTO DIX

die vom 22. März bis 17. Juni 2018 im Berliner Bröhan-Museum zu sehen war.

1. Eingangsgespräch mit der Kuratorin Anna Grosskopf und dem Vermittlungspädagogen Nils Müller:

2. Zeitlicher Auftakt der Ausstellung – Rundgang mit Fr. Grosskopf:

3. Arbeitsleben, Arbeiter, Arbeitslosigkeit – Rundgang mit Fr. Grosskopf:

4. Der Drucker Max John/ Arbeitsloser von Otto Dix, 1920, beschrieben von Fr. Grosskopf:

5. Der Drucker Max John/ Arbeitsloser von Otto Dix, 1920, beschrieben von einer Besucherin:

6. Krieg und Revolution – Rundgang mit Fr. Grosskopf:

7. Gedenkblatt der Ermordung Karl Liebknechts von Käthe Kollwitz beschrieben von Hr. Müller:

8. Fotografie und Film – Rundgang mit Fr. Grosskopf:

9. Mutter Krausens Fahrt ins Glück, Filmplakat, von Otto Nagel, 1929, beschrieben von Fr. Grosskopf:

10. Mutter Krausens Fahrt ins Glück, Filmplakat, von Otto Nagel, 1929, beschrieben von einer Besucherin:

11. Mutter Krausens Fahrt ins Glück, Filmplakat, von Otto Nagel, 1929, beschrieben von einer zweiten Besucherin:

12. Internationale Arbeiterhilfe – Rundgang mit Fr. Grosskopf:

13. Gesellschaft am Abgrund – Rundgang mit Fr. Grosskopf:

14. Der Mädchenhändler von George Grosz, 1918 beschrieben von Fr. Grosskopf:

15. Der Mädchenhändler von George Grosz, 1918 beschrieben von einem Besucher:

16. Die Weltpolitiker von George Grosz beschrieben von Fr. Grosskopf:

17. Die Weltpolitiker von George Grosz beschrieben von einer Besucherin:

18. Alltag und Bühne, Hurengespräche von Heinrich Zille, Druckwerkstatt – Rundgang mit Fr. Grosskopf und Hr. Müller:

19. Programm im Sommer:

 

 

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Workshops in der Berlinischen Galerie

Interesse an Foto-Workshops mit einem blinden Fotografen? Im August hat uns die Berlinische Galerie, das Berliner Landesmuseum für zeitgenössische Kunst, eingeladen, dort selbigen zu veranstalten:-) Müsst ihr alle kommen!

Von Angesicht zu Angesicht
Inklusiver Workshop zu Fotografie und Bildbeschreibung für Blinde, Sehbehinderte und Sehende
Sa 18.08.2018, 10:30–16:30 Uhr + Sa 01.09.2018, 10:30–14:30 Uhr sowie individuelle Fototermine nach Vereinbarung im Fotostudio für Blinde Fotografen
Zur Ausstellung „Loredana Nemes. Gier Angst Liebe – Fotografien 2008–2018“

Zum ersten Mal veranstaltet die Berlinische Galerie einen inklusiven Workshop, in dem sich blinde, sehbehinderte und sehende Kunstinteressierte der Fotografie und deren Bildbeschreibungen widmen. Das Medium bietet unerschöpfliche Möglichkeiten, um Personen, Gegenstände oder Alltagssituationen abzubilden. Im Rahmen der Ausstellung „Loredana Nemes. Gier Angst Liebe – Fotografien 2008–2018“ nähern sich die Teilnehmer*innen den Porträtaufnahmen der Künstlerin an, die einen Schwerpunkt  der Werkschau darstellen. Unentbehrliches Mittel im Dialog zwischen blinden, sehbehinderten und sehenden Teilnehmer*innen bilden hierbei ausführliche Bildbeschreibungen. Sie eröffnen sowohl Blinden als auch Sehenden einen detaillierten Zugang zur Kunst.

Der Workshop erstreckt sich über drei Tage.

1. Tag, 18.08.2018, 10:30–16:30 Uhr: In einem gemeinsamen Rundgang lernen die Teilnehmer*innen die Ausstellung und Hauptwerke von Loredana Nemes kennen. Hierbei kommen Tastobjekte und Materialproben zum Einsatz, um die Bildmotive zu veranschaulichen. Neben technischen und gestalterischen Aspekten in der Porträtfotografie sollen in Anlehnung an das Werk Nemes’ in der Gruppe Bildbeschreibungen geübt und einzelne Szenerien nachgestellt werden.

2. Tag, individueller Fototermin nach Vereinbarung: In Einzelterminen können sich die Teilnehmer*innen von Gerald Pirner per Lightpainting im ersten Berliner Fotostudio für Blinde Fotografen porträtieren lassen. Beim Lightpainting werden Körper, Figuren oder Gegenstände mit unterschiedlichen Lichtquellen nachgezeichnet, während die Kamera auf Langzeitbelichtung eingestellt ist. Die Technik bietet blinden und sehbehinderten Fotograf*innen die Möglichkeit, durch Licht, Gestik und Kommunikation die entsprechenden Motive einzufangen.

3. Tag, 01.09.2018, 10:30–14:30 Uhr: Zum Abschluss des Workshops trifft sich die Gruppe erneut in der Berlinischen Galerie, um ihre Erfahrungen bei der Beschreibung und Wahrnehmung von Fotografien auszutauschen sowie die Arbeitsweisen von blinden, sehbehinderten und sehenden Fotograf*innen zu diskutieren.

Geleitet wird der Workshop von den Fotografen Karsten Hein und Gerald Pirner. Beide setzen sich auf praktischer sowie kunsttheoretischer Ebene mit dem Phänomen von Fotografie und Wahrnehmung, Sehen und Nichtsehen auseinander. Gerald Pirner arbeitet mit der Methode des Lightpaintings, die es ihm als blinder Fotograf ermöglicht, seine Bildideen und -motive zu visualisieren.

In Kooperation mit der Werkstatt für Interkulturelle Medienarbeit e.V. (WIM)

Der Workshop ist im Museumseintritt enthalten.

Da die Teilnehmer*innenzahl für den Workshop begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bis 31.07.2018 per E-Mail an bildung@berlinischegalerie.de, Tel. 030-789 02-837. Informieren Sie uns über eventuellen Unterstützungsbedarf!

 

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100 Meisterwerke: 26. „Louise Bourgeois“ von Robert Mapplethorpe

Louise Bourgeois

Die Schwarzweiß- Fotografie wurde 1982 von dem amerikanischen  Fotografen und Künstler Robert Mapplethorpe aufgenommen und ist ein Portrait der Französisch –Amerikanischen Künstlerin Louise Bourgeois. Auf dem Bild ist sie 72 Jahre alt. Sie steht oder sitzt vor einem einheitlich grauen Hintergrund und ihr  Oberkörper ist bis zur Taille zu sehen. Sie befindet sich etwas nach rechts gedreht in der rechten Hälfte des Bildes und schaut direkt in die Kamera.

Louise Bourgeois trägt graumelierte, längere Haare, die sie zurückgebunden hat, der Zopf ist aber nicht zu sehen. Sie hat einen lockeren Seitenscheitel auf der linken Seite. Sie lächelt verschmitzt und fast frech in die Kamera und ihr Gesicht scheint von der rechten Seite beleuchtet zu sein. Durch die Beleuchtung entsteht ein leichter Schatten auf der linken Seite ihres Gesichts. Dieser beginnt am Ende ihres Auges und zieht sich über Wange und ihr linkes Ohr bis zum Kinn, wo er dunkler ist. Ihre hellen Augen sind etwas  zusammengekniffen und lachen mit. Durch ihr Lächeln sind ihre Zähne  teilweise sichtbar.

Sie hat ein ovales Gesicht mit einer hohen Stirn mit vielen kleinen Falten und vielen Lachfalten um die Augen. Ihr rechtes Ohr ist durch die Drehung ihres Kopfes nicht zu sehen. Ihre Nase ist lang und schmal und sie hat kurze geschwungene Augenbrauen. Sie sieht freundlich, frisch und irgendwie beeindruckend aus.

Sie trägt eine sogenannte Affenfelljacke. Dies ist eine schwarze Felljacke aus glattem, mattem  Kunstfell. Die Haare des Kunstfells sind etwa zehn Zentimeter lang. Die Ärmel der  Jacke reichen bis zu den Handgelenken und der Kragen bedeckt ihren kompletten Hals. Der linke Arm hängt gerade herunter und die Hand ist nicht mit auf dem Bild.

Der rechte Arm ist angewinkelt und unter dem Arm hält sie eine etwa fünfzig Zentimeter große Penisplastik. Die Spitze des Penis‘ zeigt nach rechts und die Hoden ragen wie zwei Bälle übereinander hinter ihrem Ellenbogen bis zum linken  Bildrand hervor. Mit ihrer rechten Hand hält sie die Spitze des Penis‘ fest. Es sind nur der Daumen und der Zeigefinger zu sehen.

Bei der Penisplastik handelt es sich um die Skulptur „Fillette“ die die Künstlerin selbst 1968 anfertigte. Die Plastik wirkt wie aus Bronze gegossen, ist aber mit Latex überzogen, Sie ist braun und hat eine feine, fast aderige Struktur. Die Farbe lässt sich allerdings in der schwarz-weiß- Fotografie schwer bestimmen. Die Art wie sie die Skulptur hält soll an die Art erinnern, wie in Frankreich Baguettes getragen  werden.

Bildquelle: pinterest

Text: Jana Marie Schmidkunz-Gereke

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30. Juni 2018 Alex im Licht/ Zwei Konzerte

Die fortlaufende Konzertreihe des Projekts ALEX IM LICHT mit Claudia Fierke, Alexandra Reinshagen, Steffen Nitzel und Felix Högl, in der sehende und nicht-sehende Musiker und Musikerinnen im komplett abgedunkelten Raum mit Soundcollagen und Songs unterhalten, findet diesmal in Charlottenburg statt. 
Am Samstag, d. 30. Juni 2018 spielt ALEX IM LICHT
Achtung bereits um 12:00 Uhr mittags 
ihr Konzert im Dunkeln für alle Interessierten im Kant Kino, Kantstraße 54, 10627 Berlin, Eintritt 7,00 €, ermässigt 3,50 €  

 

 

 

 

 

 

Und gleich noch ein zweiter Hinweis

ES GIBT EIN LEBEN OHNE WM! Es muss nicht das schlechteste sein. Aber es geht auch beides und lässt sich möglicherweise miteinander verbinden: Kultur und Sport an einem Tag!!! WOW!
Also: Mittag ist der neue Abend!
In diesem Sinne bitte auf die Uhrzeit achten!
THE GOOD SONS am 23.06.2018 um 14:00 und um 17:00 Uhr im Museum für Kommunikation, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin
Im Rahmen der 8. ComicInvasionBerlin im Museum für Kommunikation, Leipziger Str. 16, 10117 Berlin, begleitet die Band THE GOOD SONS (Claudia Fierke, Steffen Nitzel, Christiane Hommelsheim) das liveDrawing von Reinhard Kleist am 23.06.2018 um 14:00 und um 17:00  Uhr bei freiem Eintritt   

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Die blinden Reporter: Max Beckmann im Museum Barberini

Gerald Pirner und Heidi Prenner über die Ausstellung „Max Beckmann. Welttheater“, die noch bis zum 10.Juni 2018 im Museum Barberini in Potsdam zu sehen ist.

Dieses Mal beginnen wir mit sechs Bildbeschreibungen von Kindern:

1 Pola beschreibt die Kaltnadelradierung Frau in der Nacht, 1920

2 Lidewij beschreibt die Kaltnadelradierung Hinter den Kulissen, Blatt 3 der Mappe Jahrmarkt, 1921

3 Pola beschreibt Schießbude, Blatt 4 der Mappe Jahrmarkt, 1921

4 Pola und Hugo beschreiben Die Luftakrobaten, 1928

5 Hugo beschreibt Mädchen mit Banjo und Maske, 1938

6 Hugo beschreibt Schauspieler. Triptychon, 1941/1942

Und nun

7 ein Rundgang durch die Ausstellung mit dem Kurator Dr. Michael Philipp und Frau Dr. Dorothee Entrup von der Vermittlung

mit folgenden Bildbeschreibungen: Selbstbildnis als Clowns, 1921. Die Enttäuschten I und Die Enttäuschten II, 1922. Die Artistin am Trapez, 1936. Apachentanz, 1938. Argonauten. Triptychon, 1949/50 und Schauspieler. Triptychon, 1941/1942

Und schließlich

8 Philip (Werkstudent) beschreibt Großes Varieté mit Zauberer und Tänzerin, 1942

 

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Die blinden Reporter: Klaus Fußmann. Menschen und Landschaften

Hier berichten Susanne Emmermann und Anika Weichert über die Ausstellung von Klaus Fußmann, die bis zum 3. Juni 2018 im Museum Barberini in Potsdam zu sehen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Ankunft im Barberini und erster Eindruck

2. Bildbeschreibung „Innen und Außen“ von Klaus Fußmann

3. Bildbeschreibung unbekannter Titel (Bild mit Zwerg und B)

4. Bildbeschreibung „Der Wintergarten“

5. Was hat ein blinder Mensch davon? – Gespräch Besucherin und Reporterin

6. Bildbeschreibung „Drei Generationen“

7. Skulptur „Jahrhundertschritt“ im Innenhof des Barberini

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