Am Samstag, d. 19.12. um 11 Uhr findet in der Brotfabrik in Berlin unser erster Workshop mit den Fotografinnen Silja Korn und Tina Paulick statt. Jeder darf mitmachen! Ihr könnt erleben, wie blinde Fotografinnen arbeiten. Es gibt Gespräche über Blindheit und Fotografie. Und es gibt die Möglichkeit, euch von einer blinden Fotografin portraitieren lassen. Macht die Erfahrung!
Wer teilnehmen möchte, melde sich bitte vorher bei uns an: picdesc (at) gmail.com
Archiv des Autors: karsten
Workshop mit Blinden Fotografinnen
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Unsere Braille-Stickerin im Radio
Nur noch wenige Tage online! Hier könnt ihr Antje Kunze im Interview hören: http://www.mdr.de/mediathek/suche/audio1341616_zc-485c01ae_zs-d23ba9ff.html
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Das Fotoseminar für Blinde 2015 im Film
Rechtzeitig zu unserer ersten gemeinsamen Ausstellung in der BrotfabrikGalerie, die am Freitag, d.4.12. um 19h eröffnet, hier ein neues Video über unser Fotoseminar für Blinde an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin. Damit ihr einen Eindruck davon bekommt, wie wir es machen:-) Ganz tolles Video. Von Samir. Unter Mithilfe von allen. Gesprochen von Katharina Gonska.
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Pause auf dem Gleis ins Unbekannte
Auf dem Bild sind Sarah und Stephanie zu sehen, wie sie auf einem stillgelegtem Gleis liegen, umgeben von grünen Sträuchern.
Das Gleis führt einmal vertikal durch das Bild,wobei es von unten nach oben durch die Entfernung schmaler wird. Die linke Schiene beginnt im Bild auf der linken Seite mittig. Die rechte Schiene beginnt in unteren rechten Ecke. Beide laufen oben in der Mitte zusammen. Die Schienen sind braun-grau. Die Schienen liegen auf einem Gleisbett, welches abwechselnd von handtellergroßen Kieselsteinen und alten grauen, von der Sonne ausgeblichenen teils gespaltenen Holzbrettern gefüllt ist. Die Schienen sind durch große Schrauben auf den Holzbrettern befestigt. Durch die Kieselsteine kommen stellenweise kleine grüne Pflanzen hervor.
An der oberen Kante des Bildes, sowie in den oberen Ecken links und rechts, auslaufend an den Seitenkanten bis in die Mitte des Bildes, sind grüne Sträucher zu sehen. Auf der linken Seite mit kleinen weiß bis hellbeigen Blüten und auf der rechten Seite nur in dunklem grün.
Im Mittelpunkt des Bildes sind Sarah und Stephanie. Sie liegen nebeneinander auf dem vorderen Teil des Gleises, zwischen den Schienen. Sarah auf der linken Seite und mit dem Kopf nach unten, Stephanie auf der rechten Seite und mit dem Kopf nach oben, sodass jeweils der Kopf der einen neben den Füßen der anderen liegt. Sarah hat braunes Haar mit einem linken Seitenscheitel und die Haare fallen durchs liegen nach unten/hinten. Sie hat geschlossene Augen und ihre Mundwinkel bilden ein leichtes Lächeln. Ihre Arme liegen gerade neben ihrem Körper und ihre Beine liegen ebenfalls gerade. Sie trägt ein hell lilanes Oberteil ohne Ärmel mit pinken Blumenmuster, eine dunkelblaue Jeans, welche bis zu den Fußknöcheln hochgekrempelt ist und dazu oka/leicht gelb farbene Schuhe. Stephanie hat ebenfalls geschlossene Augen. Ihr Gesicht wirkt entspannt. Ihre Arme liegen neben ihrem Körper. Ihre Hände hat sie auf ihrer Hüfte flach abgelegt. Ihre Beine liegen gerade. Sie trägt ein weißes Tshirt mit kurzen Ärmeln und eine weiße Hose bis zu den Knien mit einem grauem Karomuster. Sie wird von der Sonne angestrahlt, sodass kaum Gesichtszüge zu erkennen sind und ihre weiße Kleidung hell blendet. An ihren Füßen trägt sie schwarze Sandalen mit gold funkelnden Glitzersteinen. Die Sandalen bestehen aus einem Riemen um den Fußknöchel und einem Riemen der von dem Riemen am Fußknöchel einmal über den Fuß bis zwischen den großen und den ersten kleinen Zeh führt. Ihre Fußnägel sind rot lackiert.
Wenn man das Bild sieht, wirkt es, als würde das Gleis in die Weite führen und Sarah und Stephanie würden dort eine kleine Sonnenpause auf ihrer Reise machen.
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Silja und die Katze
Die Katze begreifen.
Im Rahmen des Fotoworkshops besuchten wir im Juli den Britzer Garten, um dort zu fotografieren. Auf einer Wiese stand eine Steinskulptur. Von Weitem konnte man nicht ausmachen was es darstellen sollte. So entschieden wir nah genug heranzugehen, um herauszufinden was es ist.
Beim betrachten mit meinen Händen erfasste ich erst wie hoch und breit sie war. Ich musste mich auf die Zehenspitzen stellen und gleichzeitig meinen Arm weit nach oben schieben, sodass ich mit der Hand den oberen Rand der Skulptur erreichen konnte. Dabei merkte ich, dass sie um einiges höher war als ich. Ich umrundete sie, damit ich mit den Fingern überhaupt feststellen konnte, wie breit sie im Ganzen ist.
Wahrscheinlich hätte ich so gar keinen Eindruck erhalten, wie weit der Umfang von ihr ist. Denn ich erkannte dabei erst, das sie sich ja auf einem Sockel befand. Ohne Beschreibung der Anderen hätte ich wohl keinesfalls herausfinden können um was es sich da möglicherweise handelt. Die / der Bildhauer/in, hat eine Katzendarstellung in einen Steinblock gemeißelt. Sie hob sich von der rauen Oberfläche des Steinblocks kaum haptisch ab. Dadurch konnte ich die eingemeißelte Figur nicht ermitteln. Ich hielt Ausbuchtungen für ihre Schnauze, Ohren, ….., was dem nicht so war. Erst als mir die anderen von der Gruppe mir mit meinen Händen zeigten, was wo ist, begriff ich die Darstellung immer mehr und konnte mir so dann darunter auch etwas vorstellen.
Dabei wurde mir klar, wie wichtig es doch ist, wie man etwas beschrieben bekommt und wie man noch gleichermaßen selbst mit seinen Händen zusätzlich etwas ermittelt um sich dann seine eigene Vorstellung bilden zu können. Anderenfalls bliebe so manches für mich verborgen und der Steinblock eben nur ein Steinblock!
Beschreibung von Sarah:
Das hier beschriebene Foto ist im Britzer Garten entstanden. Auf dem Bild ist Silja zu sehen, die vor einer etwa zwei Meter hohen Skulptur steht und diese mit beiden Händen abtastet. Die Fotografin hat sich bei der Aufnahme für die Seitenansicht von Person und Skulptur entschieden. Die Skulptur füllt die rechte Bildhälfte aus. Die gewählte Perspektive ermöglicht dem Betrachter die vordere und die seitliche Ansicht der Skulptur. Sie ist aus hellgrauem Stein gearbeitet. Die Figur steht mit einem breiten Sockel auf einer Wiese. Der Sockel ist auf der Vorderseite eingekerbt, so dass visuell der Eindruck entsteht, es seien Pfoten. Er springt auf der Vorder- und Rückseite etwas hervor, weiter nach oben gehend verjüngt sich die Figur, die dann auf eine Länge von ca. 30 Zentimetern relativ gleichmäßig geformt ist. Nur über der Stelle, an der sich am Sockel die Einkerbung für die Pfoten befindet, ist der Stein auch leicht eingekerbt, jedoch wesentlich weniger als am Sockel. Auf Brusthöhe springt der Stein wieder hervor. Es treten zwei etwa rechteckige Flächen hervor, die mit kleinen Schlitzen versehen sind. Diese Rechtecke sind so angeordnet, dass sie wie Augen wirken. Unterhalb dieser angedeuteten „Augen“ ist eine weitere rechteckige Steinfläche zu sehen, die sich in die Gesamterscheinung der Skulptur als Schnauze einfügt. Über den Augen befindet sich ein kleiner ca. zehn Zentimeter großer Bereich, der oben abgerundet ist und auch etwas hervorsteht. Dieser Bereich erscheint bei der Betrachtung als Stirn. Oben auf dem Kopf befinden sich zwei Ohren, die wie Dreiecke mit abgeschnittener Spitze aussehen. Sie sind etwas weiter hinten auf dem Kopf angeordnet. Insgesamt sieht die Skulptur aus wie eine große sitzende Katze im Comicstil.
Vor der Figur steht Silja. Sie ist mit ihrem Körper der Figur zugewandt. Den Kopf dreht sie in Richtung Kamera. Sie hat beide Hände auf die Figur gelegt, ihre linke Hand berührt die Stirn der Katze. Silja ist kleiner als die Figur und muss den linken Arm nach oben strecken, um die Stirn zu erreichen. Die rechte Hand berührt nur mit dem Zeigefinger das Gesicht der Katze. Die Hand befindet sich etwas oberhalb des linken Auges der Katze. Den rechten Arm hat Silja leicht angewinkelt. Silja ist mit schwarzen Schuhen und einer schwarzen, eng anliegenden Hose bekleidet. Außerdem trägt sie eine rosafarbene, vorne rund verlaufende Strickjacke mit dreiviertel Ärmeln. Die Jacke ist mit einem schwarzen Strichmuster abgesetzt. Des Weiteren trägt Silja eine weiße runde Sonnenbrille mit einer Plastikschleife an jedem Bügel. Über die linke Schulter trägt sie eine schwarze Tasche. Sie hat dunkles, kurzgeschnittenes Haar, über das sich ein roter Schimmer zieht. Am linken Handgelenk trägt sie eine Uhr, von der nur das schmale schwarze Armband sichtbar ist. Die Fingernägel hat sie ebenfalls in einem rosa Ton lackiert. Hinter der Skulptur und Silja befinden sich Bäume und ein Stück Wiese.
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„Meike im schönen Britzer Garten – Berlin“
Bildbeschreibung von Stephie
Im Hintergrund befinden sich Bäume mit saftig grünen Blättern.
Hinter den Bäumen ist noch ein blauer Himmel zu erkennen.
Einer der schätzungsweise vier Bäume zeigt einen Stamm.
Die Stämme wirken auf dem Bild wie schwarz. Es sind zwei große und ein etwas schmalere Stämme zu sehen.
Von den anderen Bäumen sind hauptsächlich die Blätter, also die Kronen zu sehen.
Im Vordergrund stehen Meike und die wunderschönen weißen Hortensien.
Meike ist mittig im Bild lächelnd zu sehen.
Sie trägt braunes, schulterlanges Haar.
Der Pony trägt sie nach rechts gekämmt.
Ihre großen braunen Augen strahlen gut erkennbar auf dem Bild.
Mit der rechten Hand hält sie eine Hortensie und schiebt diese leicht in Richtung ihres Gesichtes.
Ihr Shirt ist nur leicht zu sehen. Hellblaue und Dunkelblaue Streifen blitzen durch den Busch.
Das Bild wirkt frisch, freundlich und ist sehr grün.
Ein wirklich schönes Sommerbild.
Hortensien sind Blumen, welche grüne Blätter und Kelchartige Blüten haben.
Die Blüten sind häufig in einer ballartigen Form zu sehen.
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