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Die blinden Reporter: Die Unsichtbaren

Gerald Pirner und Heidi Prenner über die Ausstellung

Miron Zownir »Die Unsichtbaren«

Fotografien aus Moskau und der Ukraine

die vom 14.9. – 21.10.18 in der Galerie in der Brotfabrik in Berlin stattfand:

  1. Einführung in die Ausstellung durch die Kuratorin Petra Schröck:

2. P. Schröck und J. Wesche beschreiben „Czernowitz 2012: aidskranke Kinder“ und „Odessa 2013: Jugendliche im Keller“:

3. Beschreibung von „Moskau 1995: Toter mit Rosenkranz“ und „Moskau 1995: Tote mit Strickjacke“:

4. Besucherin beschreibt „Odessa 2013: Jugendliche im Keller“ und „Moskau 1995: junger Mann“:

5. Petra Schröck beschreibt „Moskau 1995: eine sterbende/tote Frau“:

6. Besucherin beschreibt „Moskau 1995: die sterbende/tote Frau“

7. P. Schröck und J. Wesche über die Komposition der Bilder:

8. P. Schröck und J. Wesche über Voyeurismus:

9. Besucherin über Voyerismus:

10. Besucherin zur Begegnung mit Obdachlosen:

11. P. Schröck und J. Wesche und Besucherin beschreiben „Moskau 1995: zwei alte Männer“:

12. Gespräch über unterschiedliche Warnehmung an Hand des Fotos „Moskau 1995: Mann mit zwei Brillen“:

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Was du nicht siehst – Fünf Blinde FotografInnen vom 10. – 31. März in der Galerie Kungerkiez in Treptow

Dass wir hier so lange nicht aktiv waren, heißt nicht, dass wir in der Zwischenzeit untätig waren. Ganz im Gegenteil:-)
„Was du nicht siehst“
ist die bisher größte Ausstellung Blinder Fotografen in Berlin.

Ich zitier mal aus dem Pressematerial: Die beharrliche Beschäftigung mit der Fotografie, die Entwicklung der für Blinde Fotografen nötigen bzw fruchtbaren Vorgehensweisen und Techniken, vor allem die Ausbildung von sehenden Assistenten, die ihnen die Bilder vom Entwurfsstadium bis zum endgültigen Werk minutiös beschreiben, sowie die Entwicklung einer ausgetüftelten Technik des “Lightpaintings“, die es ihnen erlaubt, das Motiv vor der Kamera weitgehend zu kontrollieren, verhalfen ihnen zur Entwicklung individueller künstlerischer Handschriften und zu Bildern, die nur sie machen können.

Fotografie von Blinden ist Teamwork, aber der blinde Fotograf, die blinde Fotografin ist das kreative Zentrum. Jeder Fotograf braucht eine Vorstellung, eine Vision von dem Bild, das er machen möchte. Wenn ihm diese Vorstellung fehlt, kann er nur aufs Geratewohl drauflos knipsen – und auf den Zufall hoffen. Daher gibt es so viele schlechte Fotos. Blinde Fotografen hingegen kultivieren diese innere Vision und realisieren sie mit einem Apparat, zu dem nur eben etwas mehr gehört als die Kamera selbst.

Bestandteil der Ausstellung ist ein temporäres Lightpaintingstudio, das es erlaubt, sich selbst einen Eindruck davon zu verschaffen, wie Blinde Fotografen arbeiten. Es bietet aber auch die Möglichkeit, sich von einer Blinden FotografIn portraitieren zu lassen.

Die Daten nochmal:

Galerie Kungerkiez, 10. – 31. März 2018

Was du nicht siehst

Fünf Blinde FotografInnen

Susanne Emmermann – Mary Hartwig – Silja Korn – Andreas Krüger – Gerald Pirner

Vernissage: 09.03.18, 19 UHR

Galerie Kungerkiez, Karl-Kunger-Str. 15, 12435 Berlin

Geöffnet  Do – So 15-19h

Bestandteil der Ausstellung ist ein temporäres Lightpaintingstudio, das es Ihnen ermöglicht mitzuerleben, wie die Blinden FotografInnen arbeiten. Es bietet Ihnen aber auch die Gelegenheit, sich von einer Blinden FotografIn portraitieren zu lassen.

Fototermine jeweils Samstags und Sonntags um 15h

Führungen nach Vereinbarung in der Galerie

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„Der Heimliche Gast“ von Mary Hartwig

Light painting der heimliche Gast

 

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„Shot in the Dark“: „Untitled“ von Bruce Hall, 2012

Dieses Bild wurde im Rahmen einer Ausstellung zur Filmpremiere des Dokumentarfilms „Shot in the Dark“ in der Brotfabrik Berlin gezeigt. Der Text stammt aus dem großartigen Audio Guide zur Ausstellung.

Nahaufnahmen von Mund Nase und Händen eines Jungens unter Wasser

Eine Unterwasseraufnahme: Durch einen im Licht glänzenden weißen Wasserschleier die Nase und der leicht geöffnete Mund eines Kindes. Ganz nah zieht der Junge seine Finger durchs Wasser und jeder Finger zieht unzählige Luftbläschen und einen Strom Wassers hinter sich her. Für den Moment des Fotos scheint es, als könnten die Bewegungen der Finger Spuren im Wasser hinterlassen.

Copyright: Bruce Hall, 2012 Originalmaße 60 x 80 cm

 

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