Archiv des Autors: Tina Franziska Paulick

Workshops in Fotogeschichte und Ästhetik für blinde Fotograf_Innen und alle, die Interesse haben

Es ist soweit. Im nächsten Monat werden wir mit unseren Workshops beginnen.

Wir konnten die Kunsthistorikerin Petra Schröck, Leiterin der Brotfabrik Galerie und die Fotografen Sabine Wührich, Jörg Möller, Micha Winkler und Stephan Wilke, den ihr schon vom Seminar im letzten Sommer kennt, gewinnen, euch jeweils einen Samstag lang zu erzählen, was ihnen an der Fotografie und einem Foto wichtig ist. Was sie unter einem guten Foto verstehen und was sie denken, was es ausmacht.

Ihr seid alle herzlich eingeladen!

Details:

Wo? Karsten Hein, c/o W.I.M.

Crellestr. 19/20, 2. Hof, 4. OG, 10827 Berlin

Wann? Samstag 16. 4. 2016 11:00 Uhr, weitere Termine folgen

Was? Vortrag und Gesprächsrunde mit Fotografen und Kunsthistorikern

Für wen? Blinde und sehbehinderte Fotograf_Innen, Bildbeschreiber_Innen, Teilnehmende an unseren Praxisworkshops und alle, die sich für Kunst und Fotografie interessieren.

 

Wir freuen uns auf euch!

 

 

 

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Aufruf zum Fotowettbewerb des BSVW

Der Blinden – und Sehbehindertenverein Westfahlen e.V. hat auf seiner Facebook Seite folgenden Wettbewerb ausgeschrieben. Einsendeschluss ist der 15. März. Der Wettbewerb ist eine tolle Gelegenheit eure Fotos auszustellen und einem öffentlichen Publikum zu zeigen, dass es Blinde und Sehbehinderte Menschen gibt die Interesse an visueller Kunst haben und die auch selbst fotografieren. Soweit wir wissen ist die Teilnahme nicht auf Einsendungen aus Westfahlen beschränkt.

Heute wollen wir zu einem für uns ungewöhnlichen Wettbewerb aufrufen: zu einem Fotowettbewerb.
Für unsere neue Homepage benötigen wir viele und schöne Fotos über das Leben mit einer Sehbehinderung im weitesten Sinn – gerne auch mit schrillen und ungewöhnlichen Motiven.

Knipst der lasst z. B. die Vereinsarbeit in eurer Bezirksgruppe oder in eurer Fachgruppe fotografieren oder sucht andere Motive, die ihr für geeignet haltet. Bitte schickt eure Fotos per Mail an die Landesgeschäftsstelle: info@bsvw.de.
Die Fotos müssen im jpg-Format sein und mindestens eine Breite von 1.200 Pixel haben.

Mit der Einsendung seid ihr einverstanden, dass der BSVW die eingesandten Fotos für seine Publikationen, das Internet und eventuell für eine Ausstellung unter Angabe des Namens der fotografierenden Person nutzen darf.

Eine Jury bestehend aus den Internetredakteurinnen und -redakteuren und Mitgliedern des Vorstandes bewertet die Bilder. Die ersten drei Fotografien werden in der Geschäftsstelle ausgehängt, auf der Homepage veröffentlicht und in einer Pressemitteilung geehrt. Wenn genügend schöne Fotos zusammenkommen, werden sie in einer Ausstellung in der LGS der Öffentlichkeit gezeigt. Zusätzlich erhalten die Preisträger ein klingendes Geschenk.

Einsendeschluss ist der 15. März 2016.
E-Mail: info@bsvw.de

Wir sind sehr gespannt auf eure Einsendungen!

Quelle: Facebook-Post des BSVW

Facebook Seite des BSVW

 

 

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Gruppenfoto von Dareks NeuseelandReisegruppe

Gruppenbild auf einem Steg am Wasser

Wie bei vielem anderen auch sind die Geschmäcker beim Reisen verschieden. Die meisten Leute verreisen mit Familie und Freunden, andere schwören auf alleine reisen, weil sie finden, dass man sich dabei mehr auf andere Menschen und die Kultur des Reiselandes einlässt, und wieder andere schließen sich einer organisierten Gruppenreise an. Letzteres ist ein guter Kompromiss für blinde und Sehbehinderte Reisende, man ist für eine Weile weg von Familie und Freunden aber nicht ganz alleine. Wenn man Anschluss in einer Reisegruppe findet, entstehen oft Freundschaften, allerdings muss man oft auch auf eine ganze Menge Leute Rücksicht nehmen. Hier ist also ein Foto von Dareks Reisegefährten in Neuseeland.

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Blick auf Akaroa in Neuseeland von Darek

Bergpanorama mit Meer

Dieses Foto entstand während Dareks Neuseelandreise mit Vision Outdoor im letzten Jahr. Den kompletten Reisebericht findet ihr hier:https://djdarek.wordpress.com/2015/06/02/neuseeland-mein-reisebericht/ Der Teil über Akaroa ist am Anfang.

Landschaften sind beliebte Fotomotive, aber oft wegen der vielfältigen Felsformationen und nuancierten Schattierungen schwer zu beschrieben. Bei solchen Blicken in die Weite fotografieren blinde Fotografen auf gut Glück, weil sie ihr Motiv nicht vorher anfassen und die Distanz richtig abmessen können. Oft will man ein Bergpanorama fotografieren und hat am Ende nur Himmel oder nur Felsen auf dem Blild, oder ein Stück Mensch, Haus oder Zaun versperrt die Sicht. Dieses Bild macht definitiv Lust auf eine Neuseelandreise.

 

 

 

 

 

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Abschied vom Tempelhofer Feld an einem sonnigen Tag von Silja

Zwei Frauen in einer Menschenmenge vor der Bahnhofstreppe

Beschreibung von Sarah

Dieses Foto im Querformat wurde in der Bahnhofshalle des S-Bahnhofs Berlin Tempelhof aufgenommen. Im Vordergrund des Bildes stehen mittig Meike und Stephie ca. 2 Meter vor den Treppen, die hoch zum Gleis führen. Meike steht auf der linken Seite. Sie ist dabei der Treppe zugewandt, dreht sich aber mit Oberkörper und Kopf in Richtung Kamera. Der Bildausschnitt endet etwas unterhalb der Knie der beiden Hauptpersonen. Meike trägt eine kurze Jeansshorts und eine blaue Bluse mit Dreiviertelärmeln, die an der Hüfte und den Ärmeln gerafft ist. Darunter ist sie mit einem dunkelblauen Top bekleidet, das unter der Bluse hervorkommt. Außerdem hat sie einen brauen Rucksack auf.

Meike hebt zum Abschied ihren rechten Arm und winkt damit in Richtung Kamera. Den Arm hat sie dabei nur leicht angewinkelt. Ihr Kopf ist zum Teil von diesem Arm verdeckt, das Gesicht ist jedoch vollständig sichtbar. Meike lächelt. Dabei sind ihre Mundwinkel jedoch etwas heruntergezogen und ihr Mund ist vollständig geschlossen. Das Lächeln findet sich auch in ihren Augen wieder. Die Haare sind partiell durch den Arm verdeckt. Es ist jedoch erkennbar, dass Meike kinnlange braunrötliche Haare trägt. Vom linken Arm ist nur die Hand sichtbar. Auf der rechten Seite steht Stephie. Auch sie wendet sich der Treppe zu und schaut zur Kamera zurück. Stephies und Meikes Oberkörper sind dabei zueinander gedreht.

Stephie trägt eine weißgrundige knielange Hose, die durch schwarze Steifen gitterartig gemustert ist. Dazu ist sie mit einem weißen T-Shirt bekleidet. Sie hat schulterlange schwarze Haare. Den Pony hat sie mit einer Spange oben auf dem Kopf befestigt, so dass auch ihre Stirn sichtbar ist. Sie trägt eine Brille mit roten Bügeln und rotem Rand oberhalb des Glases. Unterhalb des Glases ist die Brille randlos. Auch Steffi lächelt mit geschlossenem Mund. Ihre Mundwinkel sind dabei leicht hochgezogen. Sie hat ihren linken Arm gehoben und winkt mit angewinkeltem Arm. Der rechte Arm ist vom Körper verdeckt.

Direkt hinter Meike und Stephie laufen eine Frau und ein Kind mit einem Kinderwagen her. Links neben Maike gehen eine Frau und ein Mann, die beide Tüten tragen. Rechts neben Stephie sind Bierkisten gestapelt. Die oberen Kisten sind mit einer durchsichtigen Plastikfolie bedeckt. Durch den Bildausschnitt sind jedoch nicht alle Kisten sichtbar.

Hinter den Beiden laufen einige Fahrgäste die Treppe zum Gleis herauf und eine größere Anzahl läuft die Treppen hinunter. Es scheint kurz vorher eine Bahn in den Bahnhof eingefahren zu sein. Der Boden einschließlich der Treppenstufen sind dunkelgrau und die Wände gelb gefliest. An den Wänden sind auf beiden Seiten graue Handläufe und blaue Schilder, die die verschiedenen S-Bahnlinien, die von diesem Gleis abfahren, ausweisen. Auf der linken Seite hängt ein gerahmtes Poster, das auf eine Veranstaltung hinweist. Auf der rechten Seite sind Schilder (Rauchverbot und Kameraüberwachung) angebracht. Außerdem ist ein Stück von einem roten Kasten, der in die Wand eingelassen ist, sichtbar. Am Ende der Treppe befinden sich das graue Metalldach des Gleises und ein weiteres blaues Schild. Das letzte Drittel der Treppe ist durch einfallendes Sonnenlicht viel heller

 

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Sprung in die Freiheit von Silja

zwei Frauen auf den Bahngleisen

Beschreibung von Sarah

Dieses Foto im Hochformat wurde auf den stillgelegten Bahnschienen auf dem Tempelhofer Feld aufgenommen. An der linken Bildkante beginnt eine der beiden Bahnschienen, die zweite mittig von der unteren Kante aus. Die Schienen laufen nach hinten optisch zusammen. Dadurch bekommt das Bild Tiefe. Auch die Bahnschwellen sind sichtbar. Diese wirken morsch, da aus einer Schwelle schon etwas Holz herausgebrochen ist. Unter den Schienen und Schwellen liegen graue Steine.

Auf den Bahnschienen befinden sich in der oberen Bildhälfte Sarah und Stephie. Auf der linken Seite landet Sarah nach einem Sprung gerade mit den Zehenspitzen auf dem Boden. Sie trägt braune Mokassins mit einer weißen Schleife. Außerdem ist sie mit einer blauen Jeans bekleidet, die etwas aufgekrempelt ist, so dass man den unteren Teil des Schienbeins sehen kann. Dazu kombiniert ist ein hellgrundiges Top, das eine blaue, lilane und rote Musterung besitzt und aus leichtem Stoff genäht ist. Das Muster ähnelt am ehesten einem Pfauenmuster. Durch den Sprung ist das leichte Top etwa bis zum Bauchnabel hochgeflogen. Darunter kommt ein blaues Top zum Vorschein. Desweiteren ist die silberne Gürtelschnalle eines schmalen brauen Gürtels sichtbar. Sarahs Beine sind bei der Landung etwa schulterbreit auseinander und schon wieder gerade gestreckt. Den rechten Arm hat sie angewinkelt in die Luft erhoben. An diesem Arm befindet sich ein braunes Uhrenarmband. Der linke Arm ist von Stephies Körper verdeckt. Ihre schulterlangen braunen Haare liegen auf der rechten Kopfseite größtenteils an, auf der linken Seite fliegen sie leicht in die Luft. Dadurch sieht man das linke Ohr. Sie hält den Kopf leicht nach rechts gebeugt und lächelt, wodurch man Zähne des Oberkiefers sehen kann. Durch die Bewegung ist Sarah auf der Fotografie unscharf.

Neben Sarah steht auf der rechten Seite Stephie. An den Füßen trägt sie schwarze Zehentrennersandalen, die eine braune Sohle haben. Die Füße stehen nach dem Sprung wieder vollständig auf dem Boden und sind schulterbreit auseinander. Außerdem ist sie mit einer weißgrundigen knielangen Hose bekleidet, die durch feine schwarze Steifen gitterartig gemustert ist. Dazu hat sie ein weißes T-Shirt an. Um den Hals trägt sie eine kurze silberne Kette. Steffi hat dunkles schulterlanges Haar, das auf der linken Seite noch etwas in Bewegung ist. Den Pony hat sie auf dem Scheitel befestigt. Stephie lacht, wodurch sie ihre Zähne zeigt. Auf diesem Bild trägt sie keine Brille und ihre Augen sind, vermutlich wegen des Sonnenlichtes, etwas zusammengekniffen. Ihre Arme hängen gerade am Körper herunter. Den Oberkörper hat sie etwas nach rechts gebeugt.

Unmittelbar neben Sarah ist ein grüner Busch mit weißen Doldenblüten gepflanzt. Neben Stephie ist ein grüner Busch mit länglichen Blättern zu erkennen. Hinter diesem Busch befindet sich ebenfalls ein Strauch mit den gleichen weißen Doldenblüten. Hinter den beiden Protagonistinnen sind weitere strauchartige Gewächse zu erblicken. Diese wachsen auch auf den Gleisen. Oben rechts ist der blaue wolkenlose Sommerhimmel ausschnittweise abgebildet. Dabei ist er von Zweigen durchbrochen

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