Die Blinden Reporter: Europa und das Meer

Susanne Emmermann und Anika Weichert über die Ausstellung

Europa und das Meer

die vom 13.06.18 – 06.01.2019 im Deutschen Historischen Museum zu sehen war:

1 Intro

2 Rundgang mit Kuratorin D. Blume, Hafen von Piräus

3 Seeheerschaft und Expansion, Venedig & Hafen von Sevilla

3.1 Portolankarte, die erstmals, die um 1312 wiederentdeckten Kanarischen Inseln zeigt

4 Hafen von Lissabon, Kulturaustausch

5 Nantes, Sklavenstadt, Warentransport; Bremerhaven, Migration, Auswandererhafen

6 Hafen von Bergen, Ressourcen und Müll im Meer

7 Nordsee und Tourismus

8 Malerei und Meer, Sehnsucht und Imagination

8.1 Bildbeschreibung einer Besucherin „Nordsee“ (Triptychon) von Jochen Hein

8.2 Bildbeschreibung eines Besuchers „Brandung nach schwerem Sturm auf Sylt“ von Wenzel Hablik

9. Bildbeschreibung einer Fotografie aus Hamburg, Thema Welthandel

10. Besucher beschreibt eine Fotografie: „Baugrube des Zollkanals zwischen Kannengießerbrücke und Kornhausbrücke“, Hamburg, Thema Welthandel

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Betender kleiner buddhistischer Mönch

Guten Tag,

ich nutze Ihren Service zum ersten Mal. Ich habe noch einen kleinen Sehrest und habe daher noch Freude an den Farben von Bildern (deshalb bin ich in einer Facebook Gruppe, in der regelmäßig Sprüche mit Grafiken o.ä. gepostet werden).

Ich möchte gern wissen, was ist hier auf diesem Bild zu sehen? Vielen Dank für Eure Hilfe.

Viele Grüße
Tanja

betender kleiner buddhistischer mönch

Grafikmontage aus Bild und Text. Im oberen Drittel ist auf schwarzem Grund in weißer Schrift folgender Text zu lesen: Nimm dir die Zeit dafür, um dankbar zu sein für alles, was du hast. Du könntest immer mehr haben, aber du könntest auch weniger haben. Darunter das Bild eines betenden Kindes neben überlebensgroßen Fingern einer Skulptur.

Unter dem Sinnspruch ist eine farbige Fotografie im Querformat zu sehen. Vom oberen Bildrand ragen mittig von oben nach unten nebeneinander vier steinerne Finger bis zu zwei Dritteln in das Bild. Es sind schlanke gebogene Finger mit fein geformten Fingernägeln. Rechts daneben ist der untere Teil eines etwas breiteren Fingers zu sehen, offenbar der dazu gehörende Daumen. Sie haben eine grünlich beige Farbe mit rauer Oberfläche und liegen auf einem abgerundeten quer liegenden Steinblock. Ein zweiter Steinblock ragt von rechts ins Bild. Unter den Blöcken sehen wir ungefähr ein Viertel einer kreisrunden Steinplattform, auf der die Blöcke ruhen. Der Boden ist rau und unregelmäßtig, von bläulichen Flecken oder Schatten durchzogen

Links vor den Fingern auf der Plattform sitzt ein Junge auf seinen Fersen und blickt schräg nach rechts oben. Von dort fällt auch das Licht auf ihn. Wir sehen ihn im Profil. Er ist von Hals bis Fuß in ein orangefarbenes Tuch gewickelt, das mit einem gelben Tuch als Gürtel gehalten wird und seine rechte Schulter frei läßt. Seine schwarzen Haare sind raspelkurz. In seinen zusammenglegten Händen hält er drei Stengel mit Blüten, die hellgrün und rund und noch geschlossen sind. Sein Blick ist aufmerksam ehrfürchtig und geht aus dem Bild in eine Richtung, die wir nicht sehen. Wenn die Steinblöcke, wie es scheint, die Beine einer sehr viel mehr als lebensgroßen sitzenden Buddhastatue sind, so schaut der kleine Mönch ihr sicher ins Gesicht. Seine gesamte Körperlänge entspricht ungefähr der schätzbaren Länge des Mittelfingers, obwohl wir den nicht ganz sehen.

Am linken Bildrand ist als Hintergrund ein Stück einer Mauer aus groben roten Ziegeln zu sehen. In der rechten unteren Bildecke befindet sich ein blaues Symbol, ähnlich einem Windrad. Darauf mittig eine stilisierte Hand, die Daumen und Zeigefinger zuammenführt und die Kleinbuchstaben „stan“. Dieses Symbol könnte ein Logo des Fotografen oder der Person sein, die die Montage hergestellt hat. Es ist aber ziemlich sicher nicht Teil des Fotos an sich.

beschrieben von Katrin Heidorn

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Was du nicht siehst/ 2

Was du nicht siehst 2 Plakat Email

Und schon wieder ist ein Jahr rum und das neue bringt uns gleich die nächste Ausstellung des Fotostudios für Blinde Fotografen:

Was du nicht siehst
edition 2
Neue Bilder von Gerald Pirner, Mary Hartwig, Silja Korn und Susanne Emmermann

11. – 27. Januar 2019
Do. – So. von 15 – 19 Uhr

Vernissage am 11. Januar um 18 Uhr mit Musik von Alex im Licht
Finissage am 27. Januar um 18 Uhr

Galerie Kungerkiez
Karl-Kunger-Str. 15
12435 Berlin

An den Wochenenden bieten wir wieder Workshops und Portraitsitzungen an:

12.1. Workshop mit Silja Korn
13.1. Portraitsitzungen mit Gerald Pirner
19.1. Portraitsitzungen mit Mary Hartwig
20.1. Portraitsitzungen mit Mary Hartwig
25.1. Portraitsitzungen mit Gerald Pirner
26.1. Workshop mit Susanne Emmermann

Anmeldung per Email: bildbeschreibungen@googlemail.com. Weitere Termine nach Absprache.

 

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Die blinden Reporter: Die Unsichtbaren

Gerald Pirner und Heidi Prenner über die Ausstellung

Miron Zownir »Die Unsichtbaren«

Fotografien aus Moskau und der Ukraine

die vom 14.9. – 21.10.18 in der Galerie in der Brotfabrik in Berlin stattfand:

  1. Einführung in die Ausstellung durch die Kuratorin Petra Schröck:

2. P. Schröck und J. Wesche beschreiben „Czernowitz 2012: aidskranke Kinder“ und „Odessa 2013: Jugendliche im Keller“:

3. Beschreibung von „Moskau 1995: Toter mit Rosenkranz“ und „Moskau 1995: Tote mit Strickjacke“:

4. Besucherin beschreibt „Odessa 2013: Jugendliche im Keller“ und „Moskau 1995: junger Mann“:

5. Petra Schröck beschreibt „Moskau 1995: eine sterbende/tote Frau“:

6. Besucherin beschreibt „Moskau 1995: die sterbende/tote Frau“

7. P. Schröck und J. Wesche über die Komposition der Bilder:

8. P. Schröck und J. Wesche über Voyeurismus:

9. Besucherin über Voyerismus:

10. Besucherin zur Begegnung mit Obdachlosen:

11. P. Schröck und J. Wesche und Besucherin beschreiben „Moskau 1995: zwei alte Männer“:

12. Gespräch über unterschiedliche Warnehmung an Hand des Fotos „Moskau 1995: Mann mit zwei Brillen“:

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Susanne Emmermann im Gespräch mit Loredana Nemes

Die Berlinische Galerie hatte Susanne eingeladen, das Künstlergespräch mit Loredana Nemes im Rahmen ihrer großen Ausstellung „Gier Angst Liebe“ zu führen. Für alle, die dabei waren, war es ein faszinierendes Erlebnis, wie sich eine blinde und eine sehende Fotografin über das Fotografieren unterhielten. Hier daher das komplette Gespräch vom 6. Oktober 2018 zum Nachhören:

1. Einleitung (Wie kam Susanne Emmermann zur Fotografie)

2. Inspirationen

3. Von der Inspiration zum Bild

4. Wie eine blinde Fotografin Portraits macht

5. Portrait Berührung und Gefühl

6. Was Bildbeschreibungen auslösen können

7. Publikumsfragen

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Die Blinden Reporter: „Limes Mundi – Die Umkehr der Sicht“

Gerald Pirner und Heidi Prenner über die Ausstellung von Kurt Buchwald in der Galerie Pankow.

Track 1: Gerald Pirner und Kurt Buchwald im Gespräch

Track 2: Auszüge aus der Führung mit Lisa Andres durch die Ausstellung von Kurt Buchwald in der Galerie Pankow.

Track 3: „Tableau: Die Himmel, Bretagne 2011“ Beschreibung eines Besuchers

Track 4: „Bildtableau: a l’entree , aus: Im Kasten, Zella-Mehlis 2012/18“ – Beschreibung eines Besuchers

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