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Bildbeschreibung von Un Mannequin, Seite 17

Un Mannequin Seite 17

Un Mannequin Seite 17

Bildbeschreibung von Ella:

Bei dem vorliegenden Bild handelt es sich um eine schwarzweiß Fotografie.

Auf dem Bild sieht man das Gesicht einer Frau, welches zum größten teil von den Händen einer anderen Person überdeckt ist. Der Fokus der Kamera liegt auf dem Gesicht der Frau, die überdeckenden Hände erscheinen daneben eher etwas verschwommen und unscharf. Das Gesicht der Frau sieht sehr schön und ebenmäßig aus. Ihr Mund ist leicht geöffnet und man kann die beiden vorderen sehr geraden Zähne zwischen den Lippen sehen. Sie scheint die Berührung angenehm zu finden. An den Anfangspunkten der Augenbrauen liegen die Daumen der zweiten Person, die die Augen verdecken. Am oberen Rand des Bildes sind die dunklen sehr lockigen Haare der Frau im Mittelpunkt des Bildes zu erkennen. Die Finger der zwei, das Gesicht überdeckenden Hände, scheinen förmlich in die lockige Haarpracht zu gleiten. Die Person, deren Hände das Gesicht der Frau verdecken, trägt verschiedensten Schmuck. An der linken Hand trägt die zweite Person vermutlich eine Armbanduhr, auf dem Bild kann man nur die Unterseite eines Armbandes mit einem Verschluss erkennen. Am Daumen dieser Hand trägt sie einen Ring, der sehr glänzend aus dem Bild hervor tritt. Am Ringfinger der rechten hand trägt die Person auch einen Ring, allerdings liegt er nicht auf dem unteren Fingerglied, auf dem man Ringe normalerweise vermutet, er liegt knapp oberhalb des mittleren Fingerknochens auf dem Ringfinger. Im unteren rechten Bildrand sieht man die Ausläufer eines Tattoos, welches sich auf dem vorderen Unterarm oder etwas unterhalb des Handrückens der Person befindet. Der zu erkennende Teil des Tattoos erinnert mich an Hennaverzierungen der Hände bei Hochzeiten. Von beiden Händen sind jeweils nur Daumen Zeige- und Ringfinger in dem gewählten Bildausschnitt zu sehen. Die Hände liegen leicht auf dem Gesicht der Frau, es könnte fast der Eindruck entstehen, sie schweben einen Millimeter darüber.

Den ganzen Fotoroman mit weiteren Beschreibungen findet ihr hier.

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Beschreibung für Un Mannequin, Seite 22

Un Mannequin Seite 22

Un Mannequin Seite 22

Bildbeschreibung von Sophia:

Auf dem schwarz-weißen Foto ist eine junge Frau mit einer blonden Perücke zu sehen. Sie hat die Augen geschlossen und neigt ihren Kopf nach (aus meiner betrachtenden Perspektive) links unten. Ihre Wimpern sind geschminkt, ihre Augen wirken sehr dunkel und ihre Haut sieht hell und ebenmäßig aus. Ihre markante gerade Nase zeigt nach unten, sie wirft einen kleinen Schatten auf die Haut zwischen Nase und Lippen. Diese sind voll und geschlossen. Sie scheint sehr auf sich selbst und ihr Gefühl konzentriert zu sein. Ihr Blick ist sinnlich, auf mich wirkt er träumerisch und gedankenverloren. Neben der linken Seite ihrer Nase beginnt eine kleine Falte die zum äußeren Ende der linken Seite ihrer Lippen führt. Um den Hals trägt die Frau eine weiße Perlenkette, deren unteres Ende außerhalb des Bildes liegt.

Während das Gesicht klar konturiert in den Vordergrund rückt, ist der Rest des Bildes eher verschwommen. Die Perücke rahmt das Gesicht ein. Durch den geraden längeren Pony und die halblangen Haare entsteht der Eindruck eines Fensters. Einige Haarsträhnen brechen aus der strengen Frisur aus und locken sich zur Seite. Ihre Haare werfen einen Schatten auf ihre nackten Schultern. Zwei kleine Schatten entstehen an der linken und rechten Seite der Perlenkette.

Im Bildausschnitt ist keine Kleidung zu sehen, der gesamte Raum wird vom Blick der Frau und eines Teils ihres verschwommenen Oberkörpers eingenommen.

Den ganzen Fotoroman mit weiteren Beschreibungen findet ihr hier.

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Beschreibung von Un Mannequin, Seite 23

Un Mannequin Seite 23

Un Mannequin Seite 23

Bildbeschreibung von Ella:

Bei dem zu beschreibenden Bild handelt es sich um eine schwarzweiß Fotografie. Auf dem Bild ist eine Frau in einem langen schulterfreien Kleid zu sehen. Sie sitzt in einer Art Fotokulisse und im Hintergrund der Szene und am rechten vorderen Rand des Bildes sind Ständer zu erkennen, die eventuell zu einer Licht- und Fotokulisse gehören. So entsteht der Eindruck, dass das Bild eine Pause während eines Fotoshootings darstellt. Das Model, also die abgebildete Frau scheint auf einem Hocker zu sitzen. Es ist allerdings nicht ganz zu erkennen worauf sie sitzt, denn der weite und voluminöse Reifrock aus weiß glänzenden Stoff ihres Kleides überdeckt ihre Sitzgelegenheit. Sie sitzt nicht ganz aufrecht und sieht etwas erschöpft aus. Ihre Hände laufen in ihrem Schoß zusammen und sie hält schwarzen Stoff in Ihren Händen, ich vermute es handelt sich dabei um schwarze lange Handschuhe, die sie währen des Fotoshootings trug. Ihr Oberkörper steckt in dem Korsagen artigen oberen Teil des Kleides. Er sieht ein wenig eingeschnürt aus. Auf dem rechten Unterarm der Frau ist bei genauem Hinsehen ein Tattoo zu erkennen. Die Haut der nackten Arme sieht sehr gleichmäßig und glatt aus. Durch die Korsage entsteht eine schöne Form Ihres Oberkörpers und Dekolletees. Um den Hals trägt die Frau eine doppelreihige zarte Perlenkette mit hellen kleinen Perlen. Die Frau trägt offensichtlich eine hellblonde oder weiße Perücke, die ihr einen akkuraten Bobschnitt verleiht. Die Frisur ist sehr gerade geschnitten und die Haare sehen etwas plastisch und übernatürlich glänzend aus. Jedoch harmoniert die Frisur mit dem Outfit. Der Blick der Frau ist recht schwierig zu erkennen, da das Bild aus einiger Entfernung geschossen wurde und das Gesicht im Gesamtverhältnis relativ klein ist. Sie scheint jedoch vor sich hin, ja fast schon ein wenig abwesend, ins Leere zu blicken.

Den ganzen Fotoroman mit weiteren Beschreibungen findet ihr hier.

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Beschreibung für Un mannequin, Seite 26

Un Mannequin Seite 26

Un Mannequin Seite 26

Bildbeschreibung von Sophia:

Auf dem Bild ist eine blonde Frau mit einem schwarzen schulterfreien Oberteil und einem weiß glänzenden wallenden Rock zu sehen. Die Frau überkreuzt ihre Arme vor der Brust, ihre Hände die in schwarzen Spitzenhandschuhen stecken berühren ihre Oberarme. Ihr schwarzes Oberteil ist sehr eng anliegend, fast schon erinnert es mich an ein Korsett, während der weit ausstehende Rock, der ihr weit über die Füße fällt, gleichmäßig Falten wirft. Mit ihrer Kleidung assoziiere ich einen festlichen Anlass, vielleicht einen Ball auf dem viel getanzt wird. Die Frau trägt eine kinnlange hellblonde Perücke mit geradem langem Pony. Sie blickt aus meiner beobachtenden Perspektive nach links unten. Ihre Wangen und Lippen sind rot, ihre Augen dunkel geschminkt. Um den Hals trägt sie eine weiße Perlenkette.

Das Foto rahmt die gesamte Person ein, im Hintergrund befindet sich eine bräunliche Wand. Der Fußboden auf dem sie steht hat eine ähnliche Farbe und ist optisch kaum von der Wand zu unterscheiden.

Das Bild ist so beleuchtet, dass der Schatten der eleganten Frau zwei Mal, links und rechts von ihr, auf die Wand geworfen wird, wobei der linke deutlicher ist als der rechte.

Der Kontrast zwischen dem weißen schimmernden Rock und dem schwarzen Oberteil ist einmal durch die Farbwahl sehr markant. Zum anderen ist das Oberteil sehr eng anliegend, der Rock sehr weit, was den zweiten Kontrast ausmacht.

Den Gesichtsausdruck der Frau kann ich nicht deutlich sehen, da ihr Gesicht auf dem Bild eher klein abgebildet ist.

Auf den ersten Blick kommt er mir eher sehnsüchtig und zurückhaltend vor. Auch dadurch dass die Frau entgegen ihrer festlichen Kleidung, die mir sofort auffällt, auf den Boden schaut, sich von der Betrachterin abwendet. Die Haltung ihrer Hände mit denen sie sich an die Oberarme fasst, ist einerseits sinnlich, andererseits wirkt sie so als würde sie sich selbst schützen oder zurückhalten.

Den ganzen Fotoroman mit weiteren Beschreibungen findet ihr hier.

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Jan van Eyck – Die Arnolfini-Hochzeit

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Dies ist das Bild Jan van Eycks, das Ewa zu ihrer Beschreibung von Siljas Spiegelfoto heranzieht.

Jan van Eyck: Die Arnolfini Hochzeit

Bildbeschreibung von Cord:

Das Gemälde zeigt ein stehendes Paar in einem nicht sehr großen Zimmer, links der Mann und rechts die Frau. Das Paar wirkt recht ernst, das gesamte Bild etwas streng. Ich habe den Eindruck, die beiden Menschen stehen etwas steif da. Sie tragen Kleidung, wie sie wohl bei reichen Bürgern im 15. Jahrhundert zu festlichen Anlässen üblich war, sichtbar wohlhabend, aber nicht protzig. Die beiden reichen einander die Hände, genauer, sie  strecken sie sich seitlich auf Bauchhöhe entgegen. Die Frau hat ihre geöffnete rechte Hand auf seine ebenfalls geöffnete Linke gelegt. Beide haben sehr kleine, zarte Hände. Er hält seine rechte, flache Hand vor seiner Brust hoch. Die linke Hand der Frau ruht auf ihrem sehr dicken Bauch. Sie sieht hochschwanger aus.

Der Bildausschnitt zeigt nur wenig mehr als die beiden Personen. Das Zimmer, in dem sie stehen, wirkt dadurch sehr eng.  Es ist sparsam eingerichtet und wirkt alltäglich. Links neben dem Mann befindet sich im Hintergrund ein Fenster, vor dem ein kleiner Tisch steht, auf dem einige Äpfel liegen, rechts, schräg hinter der Frau steht ein großes rotes Himmelbett.

In der Mitte sieht man durch die beiden Figuren hindurch oben einen vierarmigen Deckenleuchter aus Messing, in dem nur eine Kerze steckt, die aber brennt, obwohl es Tag ist.

Darunter steht, quasi auf die hintere, graue Zimmerwand geschrieben, „Johannes v Eyck fuit hic“ und darunter „1434“. (Wobei ich die geschwungen geschriebene Jahreszahl allein kaum hätte entziffern können. Aber in der Wikipedia steht es so. Dort auch  etwas zur Deutung des Bildes, sowie Literaturangaben.)

Und darunter wiederum der Spiegel, den Ewa in ihrem Beitrag erwähnt. Man sieht dort das stehende Paar von hinten und zwischen ihnen hindurch den Maler und aufgrund der Wölbung des Spiegels einen weiteren Bildausschnitt, also mehr vom Zimmer, als auf der ersten Bildebene. So werfen wir im Spiegel, winzig klein, einen Blick auf das gemachte Bett und sehen durch das Fenster etwas von der Landschaft draußen.

Der Spiegel steckt in einem Holzrahmen, der mit zehn kleinen runden Medaillons mit gemalten Stationen aus der Passion Christi geschmückt ist.

Links neben dem Spiegel hängt ein Rosenkranz aus Glas- oder Bernsteinperlen mit grünen Quasten an den Bandenden. Rechts daneben hängt ein Handfeger aus Reisig am Bettpfosten des mit geschnitztem Maßwerk verzierten Holzrückens des Bettes.

Unter dem Spiegel steht eine mit dem gleichen roten Stoff wie das Bett überworfene Bank, unter der zwei Pantoffeln aus rotem Leder stehen.

Auf den gräulichen, bloßen Holzdielen des Fußbodens liegt vor dem Bett ein geometrisch gemusterter Teppich. Die Dielen tragen wesentlich dazu bei, daß das Ambiente des Bildes nüchtern und wenig prunkvoll wirkt.

Daran, daß ich all diese Details auf diesem relativ kleinen Bild von 82 mal 60 cm erkennen kann, merkt man schon, daß es sehr, sehr fein gemalt ist. Man sieht noch die Kratzer auf dem Messingleuchter und die Falten in der zarten Hand der Frau.

Diese trägt ein grünes Kleid, mit großzügigem Faltenwurf und weißem Fellbesatz. Darunter sieht an den Ärmeln ein blaues Unterkleid mit Bündchen aus einem geflochtenen goldenen Band hervor. Im Ausschnitt der Frau sieht man eine goldene Halskette. Als Kopfschmuck trägt sie eine große Haube aus gestärktem weißen Stoff mit einer Spitzenborte.

Neben den auf den Boden fließenden Falten ihres Kleides steht im Bildvordergrund ein kleiner graubrauner, struwweliger Hund. Neben ihm wiederum liegt ein paar Frauen-Holzpantoffeln mit Lederriemchen.

Der Mann trägt einen dunkelvioletten, mit braunem Pelz besetzten Überwurf über seiner ansonsten dunkelblauen Kleidung. Auf dem Kopf trägt er einen fast zu groß aussehenden schwarzen Hut mit breiter Krempe, größer als ein Zylinder. Der feine Stoff der Kleidung und die Pelze tragen wesentlich dazu bei, daß das Paar sehr wohlhabend wirkt.

Bei allen wahrnehmbaren Details wirkt das Bild dennoch sehr einfach und ruhig. Die großen Farbflächen – das Violett des Umhangs des Mannes vor dem grau-braunen, eher dunkel wirkenden Hintergrund des Zimmers und das Grün des Kleides der Frau vor dem roten Bett – dominieren.

Der Teint der beiden Menschen ist auffallend hell. Das Gesicht des hageren Mannes ist schmal und zeigt keinen Haaransatz, vielleicht trägt er eine Glatze unter seinem Hut. Der Blick seiner fast wimpernlosen, halb gesenkten Lider geht schräg nach vorne, aber eigentlich geht er ins Leere, als sei er in sich versunken.

Der ebenfalls halb gesenkte Blick der Frau geht zum Mann oder wenigstens in seine Richtung. Ihr Gesicht hat ebenso wie das des Mannes ein Grübchen im Kinn, wobei ihr spitzes Kinn eher die Rundlichkeit des übrigen Gesichtes betont. Wie beim Mann kann ich ihren ruhigen Blick mit dem fest geschlossenen Mund kaum deuten.

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Spaziergang in der Natur

Außerdem würde mich interessieren, was auf diesem Fotos drauf ist. Dem Dateinamen nach entstand es irgendwo in der Natur, kann mich aber nicht mehr erinnern wo.

Jacqueline

Eine junge Frau am Rand einer Landstraße stehend

Bildbeschreibung von Michael:
Das Bild „Spaziergang in der Natur“ zeigt eine Frau, die am Rand einer asphaltierten Straße entlang läuft. Es scheint eine von Autos befahrene Straße zu sein, denn am Straßenrand stehen in regelmäßigen Abständen weiß/rote Randmarkierungen.
Es ist Frühling oder Sommer und die Sonne scheint. Die Frau trägt ein orange gemustertes kurzärmliges Hemd und beige-farbene Hosen. An der Hose baumelt ein Schlüsselanhänger in Form eines Männchens (oder einer Maus?).
Um den Hals trägt sie eine Kette. Leider ist das Bild etwas unscharf, so dass ich nicht genau erkennen kann, welche Form die Kette hat.
Die Frau hat den Kopf leicht geneigt und scheint die Augen leicht geschlossen zu haben. Wie sie so geht, scheint ihr die Sonne in den Rücken. Es scheint so, als genieße sie den Sonnenschein. Das Bild macht keinen hektischen Eindruck. Sie geht ganz langsam, in Gedanken versunken, am Straßenrand entlang. Ihre Arme hängen lässig an den Seiten herunter.
Neben der Straße sieht man grüne Bäume und etwas Wiese. Auf der Wiese wachsen gelbe Blumen, möglicherweise Löwenzahn. Neben der Straße scheint es eine Böschung hinabzugehen. In der Senke steht ein Haus. Auf dem Foto ist lediglich das Dach des Hauses zu sehen, dass zwischen den Bäumen hervorschaut.

 

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