Archiv des Autors: karsten

Spaziergang in der Natur

Außerdem würde mich interessieren, was auf diesem Fotos drauf ist. Dem Dateinamen nach entstand es irgendwo in der Natur, kann mich aber nicht mehr erinnern wo.

Jacqueline

Eine junge Frau am Rand einer Landstraße stehend

Bildbeschreibung von Michael:
Das Bild „Spaziergang in der Natur“ zeigt eine Frau, die am Rand einer asphaltierten Straße entlang läuft. Es scheint eine von Autos befahrene Straße zu sein, denn am Straßenrand stehen in regelmäßigen Abständen weiß/rote Randmarkierungen.
Es ist Frühling oder Sommer und die Sonne scheint. Die Frau trägt ein orange gemustertes kurzärmliges Hemd und beige-farbene Hosen. An der Hose baumelt ein Schlüsselanhänger in Form eines Männchens (oder einer Maus?).
Um den Hals trägt sie eine Kette. Leider ist das Bild etwas unscharf, so dass ich nicht genau erkennen kann, welche Form die Kette hat.
Die Frau hat den Kopf leicht geneigt und scheint die Augen leicht geschlossen zu haben. Wie sie so geht, scheint ihr die Sonne in den Rücken. Es scheint so, als genieße sie den Sonnenschein. Das Bild macht keinen hektischen Eindruck. Sie geht ganz langsam, in Gedanken versunken, am Straßenrand entlang. Ihre Arme hängen lässig an den Seiten herunter.
Neben der Straße sieht man grüne Bäume und etwas Wiese. Auf der Wiese wachsen gelbe Blumen, möglicherweise Löwenzahn. Neben der Straße scheint es eine Böschung hinabzugehen. In der Senke steht ein Haus. Auf dem Foto ist lediglich das Dach des Hauses zu sehen, dass zwischen den Bäumen hervorschaut.

 

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Projekt: Blinde beschreiben Orte

Der Hamburger Fotograf Kilian Förster macht ein sehr schönes, dem unseren verwandtes Projekt, über das die Süddeutsche Zeitung hier berichtet.

Er hat blinde Menschen gebeten, ihre jeweiligen Lieblingsorte nach ihrer Wahrnehmung zu beschreiben und dazu Fotos zu machen. Sehr interessant zu vergleichen!

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Blick aus dem Fenster VI

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Und hier der Blick aus Rons Fenster:

Im Vordergrund ein Blumenkasten, dahinter Häuser und Rasenflächen

Beschreibung von Marcel:

Dieses Bild wurde von einem Balkon aus aufgenommen und zeigt etwa 30° nach unten. Das Bild wurde schätzungsweise aus dem 5 – 6. Stock aufgenommen. Das Bild ist grob in zwei Bereiche einzuteilen. In der unteren Bildhälfte sind dicht gedrängte Balkonpflanzen (viele Stängel mit kurzen Blättern – strauchartig) zu sehen. In der Mitte zwischen den dicht gedrängten Stengelpflanzen befindet sich eine weitere einzelne Pflanze mit großen Blättern, die sich regelrecht versucht aus dem Gedränge hervorzuheben und drückt sich leicht nach oben hinaus. In der oberen Bildhälfte ist ein Wohngebiet mit 4 geschössigen lang gezogenen Häusern zu sehen. Die Häuser besitzen alle ein Spitzdach und die Fassade ist in einem hellen (baige – weiß) Ton gehalten. Vom Betrachter weg ziehen sich zwei Häuserreihen und in der Entfernung sind noch weitere Häuser dieses Typs zu sehen. Die vorderen Häuse stehen quasi vertikal zum Betrachter in der genannten Reihe (3 Häuser pro Reihe). Die weiter entfernten Häuser befinden sich nicht mehr in der Reihen und stehen in fast zufälliger Ausrichtung aber größtenteils horizontal zum Betrachter. Die beiden Bildhälften werden optisch durch die Balkonreling, die aus einer weißen lackierten Stahlstange besteht, in zwei Bereiche geteilt. Ich hoffe man kann sich das so vorstellen…

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Zwei Bilder mit Garfield

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

sehr geehrte Mitglieder,

ein aufrechtes Lob an all die Beteiligten Bildbeschreiberinnen und -Beschreiber wúnsche ich! Eine klasse Initiative, dass dies möglich ist: sich ein Photo beschreiben zu lassen und anschließend eine Vorstellung reicher zu sein.

Wie oft kommt es nicht vor, daß wir, blinden Menschen, nach einem Erlebnis, nach einer Auslandreise, oder einem interessanten Aufenthalt  einige Bilder in die Hand gedrückt bekommen. Ob auf Grossdruck, ob auf einer Cd, sehen kann ich sie eh nicht.
 Die 2 Bilder im Anhang dúrften nicht allzu gut gelungen sein. dennoch rührt es mich, denn sie sind per Zufall vor dem unvorhergesehenen Tod meines Katers Garfield genommen worden. Wir haben uns sehr an einander geheftet, waren unzertrennlich,und obwohl er ja kein fúhrhund ist, bedeutete dieser Kater, der mir überall hinterher lief und auch angelaufen kam als ich ihn suchte oder rief, sehr viel. Es ist kaum bezahlbar, sich dem Kater, bzw. oder gar für sich selbst,  ein würdiges Begräbnis zu wünschen, lediglich ein HaarPflausch bleibt mir, nebst diesen photos.
Mit freundlichen Grúßen aus Utrecht, Niederlande
Patricia


Eine Frau mit großer, roter KatzeEine Frau mit großer, roter Katze

Bildbeschreibung von Monika:

Liebe Patricia,

auf dem ersten Bild bist du mit deinem Kater Garfield (ich nehme mal an er ist männlich) zu sehen, der ähnlich wie ein Schal oder eine Pelzstola locker um deinen Hals geschmiegt liegt. Ich musste schmunzeln, euch beide so zu sehen. Natürlich eine ungewöhnliche Haltung für eine Katze, jedenfalls bei einem stehenden Menschen. Wenn man liegt, legen sich Katzen sehr gerne so hin: auf den oberen Brustbereich, da, wo die Schlüsselbeine sind. Also ganz nah an Gesicht und Hals des Menschen. Sie wollen einem nah sein, dort ist es schön warm, viel Hautkontakt und es zeugt von größtem Vertrauen. Aber dass eine Katze das auch macht, wenn man steht, das habe ich noch nie gesehen. Und trotz der ungewöhnlichen Haltung, liegt Garfield vollkommen entspannt da.

Ihr beide wirkt wie ein eingespieltes Team. Ich habe das Gefühl, ihr macht das nicht zum ersten Mal und lauft öfter so in der Wohnung herum. Hast du gerade noch auf dem Sofa gelegen, Garfield auf deiner Brust und als du aufgestanden bist, hatte er schlichtweg keine Lust diesen gemütlichen Platz zu verlassen? Du stützt ihn ab, mit deinen vor der Brust gekreuzten Händen. Beide habt ihr es euch gut eingerichtet, in dieser Haltung, ihr könnt es eine Weile so aushalten, scheint mir. Du schaust über Garfield Rücken hinweg nach rechts, aus dem Bild hinaus. Du lächelst entspannt, versonnen und genießt sichtlich den Moment.

Garfield schaut genau in die entgegen gesetzte Richtung, über deine rechte Schulter hinweg nach links. Seine Pfoten ruhen auf deiner rechten Schulter. Garfields „Gesicht“ (spricht man bei Katzen von einem Gesicht?) ist von der Kamera abgewandt. Aber ich könnte wetten, er hat den gleichen Ausdruck wie du. Auch eure entspannte Körperhaltung ist eine Parallele. Nur seine Ohren, die sind typisch Katze, sehr aufmerksam. Sie stehen nicht aufrecht entspannt, sondern sind ein kleines bisschen zusammengedrückt, weil die Ohrenspitzen sich nach hinten richten, zum Fotografen hin. Der Auslöser der Kamera macht natürlich ein Geräusch und da zieht´s die Ohren, denen nichts entgeht, automatisch hin.

Du hast an diesem Tag eine rote Bluse oder Hemd an; das Haar hast du nach hinten gekämmt, vermutlich zu einem Zopf gebunden. Garfield muss ich dir bestimmt nicht beschreiben, dass haben andere schon getan; du weißt um sein schönes rotes Fell, die etwas helleren Pfotenspitzen. Er sieht tatsächlich aus wie sein Namensvetter. Seine weissen Schnurrhaare sind auf dem Foto gut zu sehen. Garfield trägt ein dunkles Halsband, dass in seinem dicken Fell fasst verschwindet. Ihr befindet euch in einem Wohn- oder Arbeitsraum. An der Wand ist der Teil eines gerahmten Bildes zu sehen (ein Druck vielleicht), in schwarz-weiss. Im Hintergrund kann man einige CD-Stapel erkennen.

Das Bild hat eine sehr vertraute, gemütliche und persönliche Atmosphäre. Besonders gut gefällt mir, dass weder du noch Garfield in die Kamera seht und dass ihr so innig miteinander seid, obwohl ihr in die entgegen gesetzte Richtung schaut.

Auf dem zweiten Foto befinden wir uns noch in derselben Situation, nur hast du dich jetzt zur Kamera gedreht und man sieht Garfields Rückenansicht. Er hat seine Vorderpfoten auf deine linke Schulter gelegt, du stützt seine Hinterbeine mit den Händen oder dem Unterarm ab, dass ist nicht mehr auf dem Foto drauf. Garfield ist mit seinen Schultern auf der Höhe deines Ohres und sein Kopf plus Ohrenspitzen (aufgerichtet) schliessen mit deinem Kopf ab. Irgendwie erscheint ihr dadurch gleich gross. Mir fällt dazu der Ausdruck „Auf gleicher Augenhöhe“ ein. Verstärkt wird dieser Eindruck vermutlich noch dadurch, dass du den Kopf leicht nach rechts neigen musst, um ihm mehr Raum zu geben.

Man kann jetzt gut sehen, dass Garfield ein ausgewachsener Kater ist. Auch sein dichtes, buschiges Fell erkennt man gut, weil es sich hier und da durch die Krümmung seines Rückens ein bisschen „öffnet“ und man bis ins flauschige Unterfell sehen kann.

Im Hintergrund sieht man jetzt, dass zwei gerahmte Bilder an der Wand hängen, ein anderer, größerer Bilderrahmen lehnt darunter an der Wand und in der ganz linken Ecke sieht man einen Teil eines großen, schwarzen Flatscreens mit darunter noch viel mehr CD´s (oder sind das sogar DVD`s?). Rechts von dir im Hintergrund steht auf dem schwarzen Regal oder Site-bord außerdem eine kleine, weiße Kerze.

Auf diesem Bild sehen wir dein Gesicht jetzt von vorne, du lachst, mit geschlossenen Augen und Mund. Dadurch hast du diese „Lach-Bäckchen“, in die klassischerweise Tanten und Onkel so gerne kneifen, wenn man Kind ist. Das Foto ist mit einem Blitzlicht aufgenommen, der Blitz spiegelt sich auf der Haut deiner linken Wange. Auf der gegenüberliegenden Wand zeichnet sich ein schmaler Schatten von Garfield ab, der die Konturen seiner rechten Seite (Ohr, Kopf, Schulter) schön nachzeichnet.

Genau wie beim ersten Foto, hat das Bild eine sehr vertraute und innige Atmosphäre. Man kann förmlich sehen, wie gut ihr zwei, du und Garfield, es miteinander habt.

Hartelijke groeten, ebenfalls aus Utrecht, von Monika

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Matthias Grünewald: Stuppacher Madonna

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Anja schreibt: ich würde sehr gern die momentan in Dresden ausgestellten Gemälde der Sonderausstellung „Himmlischer Glanz“ beschreiben lassen. Es handelt sich um 2 Bilder von Raffael (Sixt. Madonna u. Madonna di Foligno) und um die Stuppacher Madonna von Grünewald.

Hier das Bild aus dem Artikel der deutschen Wikipedia, der allerdings keine Bildbeschreibung in unserem Sinn enthält:

Grünewald: Stuppacher Madonna

Bildbeschreibung von Aljoscha:

Um dieses Bild wirklich zu verstehen, reicht eine einfache Bildbeschreibung nicht aus. MAn muss schon zur Bildanalyse in der Wikipedia greifen. Aber ich versuche es trotzdem.

Es ist ein Bild der Zweisamkeit: eine Mutter und ihr noch ganz kleines Kind schauen sich an. Maria sitzt und das Kind steht auf ihrem Schoß, sie hält ihn mit der rechten Hand, der Kleine guckt zu ihr nach oben und lächelt ihr zu. Der Blick der Mutter zum Kind ist voller Zärtlichkeit, sie hat ihren Kopf leicht zu ihm geneigt, ihr Gesicht ist ganz entspannt und klar, aber es scheint, als würde sie auch lächeln.

Die beiden haben alabasterweiße Haut, der kleine Junge ist strohblond, und seine Mutter hat langes wellendes rotblondes Haar.

Eine sehr prominente Stelle auf dem Bild nimmt Marias linke Hand mit langen Fingern ein. Mit dem Daumen, Zeigefinger und dem dritten Finger hält sie eine kleinen Frucht vor ihrem Kind, als würde sie sie ihm reichen. Dabei sind der Ringfinger und der kleine Finger in einer gekünstelt graziösen Geste weit abgespreizt. Auch die Fingerchen des Kindes sind lang und wohl definiert für sein Alter. Sie zeigen aber auf Marias Halsschmuck und den Baum, unter dem sie sitzt, und hier beginnt schon die nächste Bedeutungsebene des Bildes.

Denn alles hier hat eine symbolische Bedeutung. All die zahlreichen Details und Elemente des Bildes gehen über den Moment der liebevollen Zweisamkeit zwischen Mutter und Kind hinaus und geben sinnfällige Botschaften ab: Neben Maria wachsen weiße Lilien, hinter ihr ist eine mittelalterliche Kirche zu sehen, zu ihren Füssen stehen eine weiße Porzellanschale und ein Krug, dahinter ein Kreuz und Bienenstöcke, über ihr der Regenbogen und ganz oben Gottvater mit Engeln. Diese kleinen Botschaften des Bildes kann man dank Kunsthistorikern einwandfrei enträtseln, doch ein ewiges Rätsel wird wohl dieser Blick der Mutter auf ihr kleines Kind bleiben: so ruhig und so liebend.

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Rasende Achterbahn

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Hallo,
Könntet ihr mir noch diese beiden Bilder beschreiben? Die Beschreibungen
sind so klasse! (Verwandte beschreiben immer so oberflächlich…)
Die Bilder kommen auch aus Florida und ich möchte einfach wissen, was man
darauf erkennen kann (Achterbahnen, Personen und sonstige Atraktionen).

Viele liebe Grüße
Luisa

Eine Achterbahn in Bewegung

Bildbeschreibung von Michael:

Das Foto zeigt einen Teil einer blauen Achterbahn aus Metall (oder Stahl) – jedenfalls keine Holzachterbahn..

Der Fotograf hat genau in dem Moment den Auslöser gedrückt, in dem ein voll besetzter Wagen vorbeifährt. Die Achterbahn steht nahe an einem Gewässer, wahrscheinlich ein künstlich angelegtes. Gischt schäumt hoch weil die Achterbahn so gebaut ist, dass die Wagen das Wasser berühren. Diese Gischt macht, wie wohl beabsichtigt, die vorbeifahrenden Passagiere der Achterbahn nass.  Der Wagen fährt in „Schräglage vorbei“, die Insassen haben also das Gefühl nach rechts wegzukippen und ins Wasser zu fallen. Durch die Gischt werden sie ordentlich nass.

Der Wagen fährt mit hoher Geschwindigkeit vorbei, so dass die Personen in den Wagen unscharf sind. Man kann aber erkennen, dass (fast) alle ihren Spaß haben und lachen. Es scheint ein warmer Sommertag zu sein, denn alle sind überwiegend mit kurzen Hosen und T-Shirts bekleidet.

Im Vordergrund ist ein weißer Maschendrahtzaun zu sehen. Der Fotograf steht hinter dem Zaun und hat das Foto geschossen. Es blühen rote Blumen am Rand des Gewässers. Zwischen Zaun und Achterbahn ist Wasser zu sehen. Im Hintergrund stehen Bäume. Die Achterbahn scheint in einer schönen grünen Umgebung aufgebaut zu sein.  – Da würde auch ich mal mitfahren. ,-)

2 Kommentare

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