Archiv der Kategorie: schon beschrieben

„Shot in the Dark“: „Untitled“ von Bruce Hall, 2011

Dieses Bild wurde im Rahmen einer Ausstellung zur Filmpremiere des Dokumentarfilms „Shot in the Dark“ in der Brotfabrik Berlin gezeigt. Der Text stammt aus dem großartigen Audio Guide zur Ausstellung.

Junge mit Wasserblasen

Eine Unterwasseraufnahme des Kopfes und der nach oben gestreckten Arme eines Jungen. Seine Augen sind geschlossen. Aus seinem Mund steigen große Luftblasen, die teilweise sein Gesicht verdecken. Zahlreiche kleine Bläschen, die wie Perlen aussehen, umrahmen sein Gesicht. Der Junge atmet aus, sein Gesicht wirkt entspannt, sein Mund lächelt.

Copyright: Bruce Hall, 2011 Originalmaße: 60 x 80cm

 

 

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„Shot in the Dark“: „Untitled“ von Bruce Hall, 2008

Dieses Bild wurde im Rahmen einer Ausstellung zur Filmpremiere des Dokumentarfilms „Shot in the Dark“ in der Brotfabrik Berlin gezeigt. Der Text stammt aus dem großartigen Audio Guide zur Ausstellung.

Kind zwischen glänzenden Wassertropfen

 

 

Ein strahlend blauer Himmel, die Sonne scheint. Zahlreiche Wassertropfen schweben in der Luft und werden von den Sonnenstrahlen in funkelnde, runde Kreise verwandelt, die das Bild mit Glanz erfüllen. Am unteren Bildrand ragen rechts und links Zweige in das Bild, dazwischen sind in der Mitte Stirn, Haare und die ausgestreckten Arme eines Kindes erkennbar. Die Arme sind nach oben gereckt, die Handflächen zum Himmel geöffnet, den glänzenden Wassertropfen entgegen.

copyright: Bruce Hall, 2008 Originalmaße 45 x 60cm

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„Platz Da!“ Frauen mit Behinderungen als Kunstvermittler*Innen

Silja Korn und Katrin Dinges, Zwei unserer blinden Fotograf*Innen nehmen derzeit am Kunstprojekt „Platz Da!“ teil. Katrin schreibt über das Projekt: „Platz da!“ heißt fünf Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen machen Kunstvermittlung! Hintergrund ist, dass bei zeitgenössischer Kunstvermittlung meistens weiße, able-bodied Akademiker*Innen die Angebote durchführen und sowohl bei der Vermittlung als auch Darstellung zeitgenössischer Kunst behinderte Menschen meist nicht berücksichtigt werden“.

Katrin und Silja geben jeweils einen Workshop zu einem Kunstwerk, dass leider aufgrund seiner Fragilität nicht ertastet werden kann. Daher werden unsere Bildbeschreiber*Innen es hier beschreiben.

„Jus Soli – The Right of Soil“

Das von Katrin ausgewählte Werk heißt „Jus Soli – The Right of Soil“ und wurde von Anca Benera und Arnold Estefan aus Rumänien initiiert. Sie haben Fahnen aufgetrennt und aus den Fäden Kugeln hergestellt. Dabei sind sowohl die Fahnen ihres Herkunftslandes Rumänien (rot-gelb-blau) als auch die der Herkunftsländer der Eltern mit eingeflossen. In einem Fall stammen diese aus der Ukraine (blau-gelbe Fahne) und Italien (rot-weiß-grüne Fahne), im anderen aus Ungarn (rot-weiß-grüne Fahne, aber mit horizontalen streifen) und Spanien (rot-gelb-rote Fahne). So sind dann die Farbkombinationen für die Kugeln entstanden. Für eine Kugel haben sie einen Monat gebraucht; die Fäden sind einfach nur zusammen gewickelt, es wurde keine Kleber benutzt.

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Das Kunstwerke von der Seite


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 das Kunstwerk in der Vorderansicht auf einem Sockel mit der Aufrschrift „Bitte nicht berühren / Please don’t touch“.


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Das Kunstwerk von oben

The Right of Soil

Drei Farbfotografien im Querformat von einem ausgestellten Kunstwer, das aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen wurde. Auf einem quadratisch grauen Sockel befinden sich zwei mittelgroße Wollknäuel mit mehreren bunten Fäden, die den Umfang von einem Handball haben. Vor allem die Farben blau, rot und gelb sind gut zu erkennen. Das erste Foto zeigt eine seitliche Aufnahme des Sockels mit hintereinander liegenden Wollknäueln. Einige Fäden scheinen sich von den Kugeln gelöst zu haben und liegen auf dem Sockel. Die hintere Kugel liegt leicht nach links versetzt zur vorderen Kugel. Im Hintergrund ist eine weiße Wand mit einem langen schwarzen Brett und zwei Kabeln zu erkennen. Das zweite Foto zeigt die Vorderansicht des Sockels mit einem großen Papier auf der Frontseite, worauf „Bitte nicht berühren / Please don’t touch“ steht. Im Hintergrund befindet sich ein dunkler, durchsichtiger Vorhang, der den Raum vom Durchgang trennt. Am Vorhang spiegeln sich weitere Kunstwerke und eine Silhouette, die sich hinter der Kamera befinden. Links neben dem Vorhang ist eine schwarze Wand mit verschiedenen Zetteln, die an den Durchgang grenzt. Auf dem letzten Foto ist eine Aufsicht auf beide Kugeln zu sehen. Dabei sind die einzelnen Fäden deutlich zu erkennen, die von den Kugeln ausgehen und auf dem Sockel verteilt sind. Im Hintergrund sind der Boden und die Wände zu sehen.

Beschrieben von Isabelle Siegmund

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„Shot in the Dark“: „Untitled“ von Bruce Hall, 2008

Dieses Bild wurde im Rahmen einer Ausstellung zur Filmpremiere des Dokumentarfilms „Shot in the Dark“ in der Brotfabrik Berlin gezeigt. Der Text stammt aus dem großartigen Audio Guide zur Ausstellung.

Springender Junge im Planschbecken

Ein Blick aus dem Wasser. Das wogende und spritzende Wasser des Planschbeckens und der Himmel verschmelzen zu einer großen blauen Fläche, die in der oberen linken Ecke durch die Fassade eines Hauses begrenzt wird. Die Mitte des Bildes wird von einem Jungen eingenommen, der, nur mit einer Windel bekleidet, hochspringt. Die Fotografie hält die Bewegung an, als ob der Junge schwebte. Er streckt Arme und Beine vom Körper ab. Sein Körper erscheint verwischt, wie in wilder Bewegung. Nur seine rechte Hand ist scharf, der Kamera entgegengestreckt, die schmalen Finger gespreizt.

Copyright: Bruce Hall, 2008 Originalmaße: 45 x 60cm

 

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„Shot in the Dark“: „Untitled“ von Bruce Hall, 2008

Dieses Bild wurde im Rahmen einer Ausstellung zur Filmpremiere des Dokumentarfilms „Shot in the Dark“ in der Brotfabrik Berlin gezeigt. Der Text stammt aus dem großartigen Audio Guide zur Ausstellung.

Ein kleiner Junge im Planschbecken

Durch einen Schwall Wasser hindurch unscharf ein kleiner Junge, nur mit einer Windel bekleidet, in einem Garten mit einem blauen Planschbecken, buntem Wasserspielzeug und gelben Blumen. Das Wasser fliegt auf die Kamera zu, der größere Teil des Bildes verschwimmt in einer Wand aus Wasser, als würde es durch geriffeltes Glas betrachtet. Doch das Gesicht des Kindes ist zwischen all dem Wasser klar zu erkennen. Das Kind lacht aus vollem Halse.

Copyright: Bruce Hall, 2008 Originalmaße: 45 x 60cm

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„Shot in the Dark“: „Untitled“ von Bruce Hall, 2013

Dieses Bild wurde im Rahmen einer Ausstellung zur Filmpremiere des Dokumentarfilms „Shot in the Dark“ in der Brotfabrik Berlin gezeigt. Der Text stammt aus dem großartigen Audio Guide zur Ausstellung.

Auf dem Boden eines Weimming Pools sitzender Junge

Ein etwa zwölfjähriger Junge sitzt auf dem Grund eines Blau­türkisen Swimmingpools. Er trägt bunte Batikhosen und einen langärmeligen grünen Nicki-Pullover. Der Swimmingpool ist bis über seinen Kopf mit Wasser gefüllt. Die Kamera blickt aus der Tiefe hinauf zur Wasseroberfläche, in der sich Haar und Antlitz des Jungen spiegeln. Vor seinem Körper und Gesicht steigen Luftbläschen auf. Die Augen des Jungen sind geschlossen, sein Gesicht wirkt entspannt, er lächelt versonnen.

copyright: Bruce Hall, 2013 Originalmaße: 100 x 150cm

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