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Frauenstatue von Silja

Hier noch ein Foto von Silja aus den Gärten der Welt. Dank an die Gärten der Welt noch einmal!

Eine weibliche Statue aus weißem Stein

Beschreibung von…

Auf dem hochformatigen Bild ist zentral eine helle Frauenstatue antiken Stils vor einer gelblichen Wand zu sehen. Die Statue scheint aus weißem bis hellgrauem Stein zu sein und teilt das Bild vertikal etwa in drei gleich breite Teile. Die Figur ist nackt und an eine Säule gelehnt. Ihr linkes Bein ist angewinkelt, der linke Fuß ruht auf dem Säulensockel, ihre linke Hand stützt sich in Hüfthöhe auf eine Art Stoffknäuel auf der Säule. Das rechte Bein ist ganz durchgestreckt, der Fuß ist nicht mehr auf dem Foto zu sehen. Möglicherweise ist sie eine Badende und stützt sich auf ein Handtuch. Mit dem Oberkörper wendet sich die Figur leicht nach links, blickt jedoch nach rechts zu Boden. Den rechten Arm hält sie locker angewinkelt vor dem Oberkörper und berührt mit der Hand leicht ihre linke Schulter. Ihr Haar hat sie in aufwendigen Zöpfen hochgebunden, darin trägt sie eine Art Diadem.

Das Bild ist in unserem Fotoseminar für Blinde in den Gärten der Welt entstanden. Dank noch einmal an die Gärten der Welt!

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Vier Statuen von Silja

STATUS: NOCH ZU BESCHREIBEN

Hier sind vier sehr verschiedene Bilder von Statuen, die Silja Korn im Laufe unseres Seminars fotografiert hat.  Zwei sind in der Villa Oppenheim in Berlin-Charlottenburg entstanden und zwei im Treptower Park, ebenfalls in Berlin.

Bronceplastik Fischer trägt Frau

Bronceplastik Wasserträgerin

Monumentalplastik im Treptower Park

Steinplastik einer Katze

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Der Wolf und der Kranich von Mary

Detail einer Bronzeskulptur
Das im Folgenden beschriebene Bild ist an einem schönen Samstag bei einem Spaziergang durch den Treptower Park entstanden. Beim Schlendern und experimentieren mit der Kamera haben wir eine Skulptur entdeckt und versucht sie aus verschiedenen Perspektiven aufzunehmen. Auf dem so entstandenen Foto wurde die Skulptur von hinten aus der Froschperspektive fotografiert.
Den Hintergrund bildet das saftig grüne Blätterdach eines großen Baumes. Punktuell lassen die Blätter den hellen sonnenerstrahlten Himmel durchblitzen. Die rechte Bildhälfte wird von einem dünnen, braunen Ast durchzogen. Der Hintergrund ist im Gegensatz zum Vordergrund, der Skulptur, unscharf.
Die Skulptur ist nicht in ihrer Gänze dargestellt, sondern wird vom oberen und unteren Bildrand abgeschnitten, sodass man nur erahnen kann was sie darstellt.
Das obere linke Drittel wird von einem bauchigen Bronze-Element dominiert, von dem zwei dünne Stiele parallel zum unteren Bildrand verlaufen und abgeschnitten werden. Diese beiden Stiele werden von ebenfalls bronzefarbenen Pfoten umschlungen. Eine Pfote ist am oberen Ende des linken Stieles und berührt schon fast den bauchigen Teil, die andere ist etwas nach unten versetzt und hat bereits Grünspan angesetzt. Insgesamt ist die Oberflächenstruktur der Skulptur eher uneben und unregelmäßig und weist noch an mehreren Stellen grün bis rote Verfärbungen an. So auch auf der Mittellinie des bauchigen Teils im oberen Drittel. Hinter den Pfoten, zwischen den Stielen ist ebenfalls ein bauchiges Element zu sehen. Dies schein an den Seiten feucht zu sein, deutlich durch die glänzende Optik, welche auch am rechten Stiel unterhalb der Pfote zu sehen ist.
Das Foto zeigt einen Ausschnitt einer bronzefarbenen Tierplastik dar, die einen Wolf und einen Kranich darstellt. der Wolf sitzt vor dem stehenden Kranich und umklammert dessen Beine. Der Schnabel des Kranichs ragt weit in den Mund des Wolfes hinein und spritzt Wasser. Diese Skulptur bezieht sich auf eine Fabel, die wir angehängt haben.

Der Wolf und der Kranich:
Ein Wolf hatte ein Schaf erbeutet und verschlang es so gierig, dass ihm ein Knochen im Rachen stecken blieb.
In seiner Not setzte er demjenigen eine große Belohnung aus, der ihn von dieser Beschwerde befreien würde.
Der Kranich kam als Helfer herbei; glücklich gelang ihm die Kur, und er forderte nun die wohlverdiente Belohnung.
»Wie?« höhnte der Wolf, »du Unverschämter! Ist es dir nicht Belohnung genug, dass du deinen Kopf aus dem Rachen eines Wolfes wieder herausbrachtest? Gehe heim, und verdanke es meiner Milde, dass du noch lebest!«
Hilf gern in der Not, erwarte aber keinen Dank von einem Bösewichte, sondern sei zufrieden, wenn er dich nicht beschädigt.

Bild und Text entstanden im Fotoseminar für Blinde; Bildbeschreibung Anne und Verena, Fotografin Mary

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Unfreiwilliges Spiegelbild

Eine Steinskulptur

Beschreibung von Verena und Anne
An unserem ersten Termin des Seminar Fotografieren für Blinde, haben wir am Nachmittag einen Streifzug über den Antiquitäten Flohmarkt am Tiergarten gemacht. Dabei konnten wir einige kuriose Entdeckungen machen und unsere tolle Fotografin Mary hat gegen Ende der Tour unter anderem dieses schöne Foto geschossen. Das vorliegende Bild zeigt das Spiegelbild einer Skulptur die wir durch Zufall entdeckt haben.
All das was im weiteren Verlauf beschrieben wird, ist nicht die direkte Abbildung des/der Objekte, es handelt sich dabei um die Fotografie eines Spiegelbildes.
Im Hintergrund ist der Tisch des Flohmarkthändlers zu sehen, auf dem eine dunkelrote Samttischdecke liegt. Die Tischkante verläuft parallel zum oberen Bildrand, nur ansatzweise erkennt man, dass auf dem Tisch noch Gegenstände liegen. Diese sind jedoch sehr unscharf, lediglich etwas blau und grau ist zu erkennen.
Der linke Bildrand wird durch den schrägen Zierschliff des Spiegels geprägt. Durch den Facettenschliff zeigt das Bild eine doppelte, nebeneinander liegende Spiegelung der Gegenstände. Zum einen sieht man eine hellbraune, runde Rattan Box, die circa mit der waagerechten Bildmittellinie abschließt und oberhalb ein Stück der Rückenlehne eines rot-braunen Korbsessels. Insgesamt nimmt beides das linke Viertel des Bildes ein. Im Detail macht ein Drittel die Spiegelung des Facettenschliffs aus, dort sind die Box und der Sessel sehr unscharf dargestellt, weiter rechts folgt dann die schärfere Spiegelung bei der sich eine Flechte am oberen Rand der Rattanbox erkennen lässt.
Nun kommen wir zum Hauptmotiv des Fotos, dies zeigt eine Steinfigur, auf dem Rücken liegend mit Flügeln. Die Figur liegt auf der senkrechten Mittelachse des Bildes. Die Skulptur hat den Blick nach links oben aus dem Bild gerichtet, spitz zulaufende Ohren und die Zunge hängt aus dem Mund, dessen Mundwinkel nach unten zeigen. Die Beine sind angewinkelt und eine Hand befindet sich zwischen den Beinen, die Füße liegen aufeinander und die linke Hand fasst an das Gesäß. Zum rechten Bildrand hin ist ein Flügel zu sehen, der an den einer Fledermaus erinnert. Die Spitze des Flügels wird vom rechten Bildrand abgeschnitten, das Gesäß der Skulptur vom unteren Bildrand.
Die Skulptur liegt auf einem runden weißen Tisch, dahinter sind einige hellgrüne Linien zu erkennen die von rechts oben diagonal nach nicht ganz links unten verlaufen. Diese Linien gehören zu einem runden Sessel, der hinter dem Tisch mit der Skulptur steht und bilden eine starken Kontrast zu den sonst eher erdigen Farbtönen des Bildes. Das Highlight, im wahrsten Sinne des Wortes, bleibt allerdings die Skulptur, die fast komplett weiß und als einziges scharf dargestelltes Objekt zu erkennen ist.

 

Insgesamt ist das Bild recht klar, die Skulptur wirkt leidend, sodass das Bild bei längerer Betrachtung eher eine gedrückte Stimmung vermittelt, aber auf der anderen Seite wirkt es auch hoffnungsvoll, durch den Blick, den die Skulptur nach oben richtet…

 

(aus dem Fotoseminar mit Blinden)

 

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Ein Spaziergang durch Berlin

STATUS: NOCH ZU BESCHREIBEN

Bilder von Katrin. Sie schreibt:

Heute habe ich mit einer befreundeten Kunststudentin Fotos für eine Galerie herausgesucht, die Werke von behinderten Künstler/innen ausstellen will. Und damit es sich lohnt, kriegt ihr die Bilder natürlich auch für den Blog. Die Kommilitonin will auch mal mit mir zusammen fotos machen gehen, wenn das Wetter wieder besser ist. Freue mich schon drauf. dieses Jahr gibt’s in hamburg die internationale Gartenschau. da will ich unbedingt hin. habe mir schon die Details der Gärten auf der website durchgelesen und bin hin und weg von der Ideenvielfalt und den Möglichkeiten, die sich dadurch für die Sinne zum erleben und für die Kamera zum festhalten bieten. auch die Gärten der Welt in Marzahn sind auf jeden Fall noch mal einen Besuch wert. Und es gibt noch so viele Plätze in berlin, wo ich gern mal knipsen gehen will.

Im Anhang findest du wie gesagt die fotos für den Blog. Insgesamt zwölf Bilder aus 4 verschiedenen Filmen vom Blicke wechseln Projekt. Aus dem vierten Film haben wir nichts ausgewählt, weil da die stimmung insgesamt so trist war. Das war kein gutes Fotografierwetter und ich war auch eher einfallslos an dem Tag. Dafür ist der 5. Film umso schöner geworden.

Eine Weide, im Vordergrund eine Hand Eine Hand an einer Stahlskulptur Eine Stahlskulptur, ein angeschnittenes Rad rote Hochhäuser Ein gelber Hund von oben, Hände ihn streicheln Hochhäuser vor einem weiten Himmel In eine Baumkrone hineinfotografiert Eine Weide am Ufer eines Flusses Eine bunte Comic-Bärenskultur Spaziergänger in einem Park Eine Bogenlampe vor dem Himmel Hochhäuser aus der Bodenperspektive, im Vordergrund Laub

 

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Italienurlaub I

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Mail von Lisa:

Hallo,

folgende drei Bilder hätte ich sehr gerne beschrieben. Sie sind vor Kurzem in meinem Italienurlaub entstanden. Die abgebildeten Skulpturen haben mich sehr fasziniert und ich hoffe, dass jemand die richtigen Worte dafür findet, mir den Eindruck, den ich da gewonnen habe, zu verschriftlichen, damit ich mich dauerhaft daran erinnern kann.

der Service ist eine tolle Idee und ich hoffe, dass er sich bald großer Nachfrage erfreuen wird! 🙂

Bild 1 von 3:

Eine junge Frau und ein junger Mann ertasten eine Skulptur

BILDBESCHREIBUNG VON DANIEL:

Auf einer dunklen, ovalen Bodenplatte, die wie rissiger Lehmboden strukturiert ist, befinden sich zwei etwa 20 cm hohe, puttenartige Bronzefiguren, die soeben aus zwei Eiern geschlüpft zu sein scheinen, deren Schalen, ebenfalls in Bronze ausgeführt und mit markanten Rissen und Bruchkanten versehen, neben und zwischen ihnen liegen. Die Figur im Bildvordergrund wendet dem Betrachter des Fotos den Rücken zu; sie stützt sich mit der rechten Hand ab und hat die linke, deren Handfläche zu ihrem Gesicht zeigt, wie zum Gruß erhoben. Von der zweiten Figur ist auf dem Bild nur der Kopf und die linke Schulter zu erkennen, der Rest wird von der anderen Figur und einer Hälfte ihrer Eierschale verdeckt.

Ertastet wird die Skulptur von drei Personen: einem großgewachsenen jungen Mann im Vorder-, einem etwas kleineren mit weißem Strohhut im Hintergrund, sowie einer jungen Frau in ihrer Mitte. Ihnen gegenüber steht ein Mann, dessen Bart beinahe ebenso weiß ist wie sein Polo-Shirt und seine Hose. Er hat die linke Hand auf den Tisch gelegt, auf dem sich die Skulptur befindet und betrachtet die Frau bei ihrer haptischen Erkundungstour.

Hallo Lisa, ich weiß natürlich nicht, ob ich, wie von Dir erhofft, die richtigen Worte gefunden habe, aber wenn Du möchtest, kann ich Dir demnächst auch die beiden anderen Skulpturen-Fotos beschreiben …

DANIEL

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