Archiv des Autors: Tina Franziska Paulick

Interview mit einer Kinoblindgängerin: Teil 2

Barbara an der Kinokasse

Den ersten Teil des Interviews mit Barbara findet ihr hier.

Guckst du lieber Filme im Kino oder im Fernsehen bzw. auf DVD? Und hilft dir der Sound im Kino, dir die Handlung besser vorzustellen?

Wenn ich mir einen Film ausgesucht habe und mich zwischen Kino oder Fernsehen entscheiden müßte, würde immer das Kino gewinnen. Kino ist viel intensiver. Das liegt schon daran, daß nicht Miniaturfigürchen auf der Mattscheibe herumspringen, sondern sich alles in einer überlebensgroßen Welt abspielt und ich mittendrin sitze, jedenfalls stelle ich mir das so vor. Durch den Sound bin ich den Filmgeräuschen im Kino gnadenlos ausgeliefert und die gehen mir oft durch Mark und Bein. Da hilft bei gruseligen Szenen auch kein Ohren zuhalten. Ob das auch für das bessere Verstehen der Filmhandlung hilft, weiß ich nicht, auf jeden Fall kann ich mir die Szenen viel besser vorstellen.

Noch ein großer Vorteil des Kinos ist, daß man weder von lästigen Klingelgeräuschen des Telefons, der Haustür oder von schnurrenden Vierbeinern, die genau dann Futter oder Streicheleinheiten fordern, abgelenkt wird. Ich mag aber auch liebend gerne gemütliche Fernsehabende auf der heimatlichen Couch, alles zu seiner Zeit!

In welche Kinos gehst du gerne und warum?

Ich gehe mindestens einmal pro Woche ins Kino und habe mir von den ungefähr 130 Berliner Filmhäusern sechs zu meinen Stammkinos auserkoren. Das sind zwei Programmkinos, das Cineplex Spandau und der Zoopalast. Die anderen vier sind kleinere Kinos: Kant Kino, Delphi, Filmkunst 66 und das Cinema Paris. Alle sechs sind in den Stadtbezirken Spandau oder Charlottenburg und damit, sehr wichtig, für mich auch alleine gut zu erreichen.

Von Anfang an hat man sich in all diesen Kinos gleichermaßen aufmerksam und unheimlich freundlich um mich gekümmert. Ich werde zu meinem Platz geleitet, mit Getränken versorgt, nach der Vorstellung wieder abgeholt und bei Bedarf organisiert man mir ein Taxi. Ich werde also auf Händen getragen, was will ich mehr. Meistens habe ich Glück und der Film, den ich mir anschauen möchte läuft in einem der sechs Kinos. Bin ich in Begleitung unterwegs, erweitere ich gerne meinen Kinoradius und lerne etwas Neues kennen.

Wie reagieren Kinopersonal und andere Besucher, wenn sie dich mit einem Blindenstock im Kino sehen? Fühlst du dich akzeptiert? Bekommst du Hilfe? Entstehen vielleicht auch interessante Gespräche?

Das Kinopersonal hat anfangs professionell und diskret neugierig reagiert. Auf dem Weg zu meinem Sitzplatz versuche ich zu erklären, wie ich mir den Film zu Gemüte führe, ob mit oder ohne Hörfilmbeschreibung, und daß ich das Erlebte in meinem Blog kundtue. Inzwischen bin ich in all meinen Kinos fast so bekannt wie ein bunter Hund und der Stock ist etwas ganz Normales.

Bei den Kinobesuchern ist das ein bißchen anders. Manche fassen sich ein Herz und fragen einfach. Manchmal ergreife ich das Wort, wenn ich an der Kasse mitbekomme, wer noch in denselben Film geht. Dann habe ich gleich jemanden, bei dem ich mich unterhaken kann.

Einmal hat die Dame neben mir einige Male während des Films die Augen geschlossen, um sich in meine Lage hineinzuversetzen. Eine andere hat ganz spontan die Rolle der Souffleuse übernommen. Es ist auch schon vorgekommen, daß ich mit meinen Platznachbarn nach der Vorstellung auf ein Getränk eingekehrt bin. Jedes Mal erlebe ich etwas anderes und immer habe ich nicht nur an dem Film Riesenfreude.

Warum, glaubst du, gehen relativ wenig blinde Menschen mit Begleitung und noch weniger alleine ins Kino?

Ich bin mir gar nicht so sicher, ob wirklich so wenig Blinde ins Kino gehen. Als im Februar während der Berlinale drei Filme mit einer live eingesprochenen Audiodeskription gezeigt wurden, war der Andrang gewaltig. Wenn man vor dem Kinobesuch nicht erst klären muß, ob und wenn ja, in welchem Kino ein Film mit Audiodeskription zu sehen ist, würden sich bestimmt noch mehr Blinde ins Kino begeben.

Alleine ins Kino zu gehen, ist, glaube ich, auch bei den Sehenden eher eine Ausnahme. Kino ist doch eigentlich ein Gemeinschaftsding. Ich gehe ganz gerne alleine und muß das auch, weil ich bei meinen häufigen Kinobesuchen oft auf die Schnelle niemanden finde, der Zeit und Lust hat, mich zu begleiten.

Wie bist du auf die Idee gekommen, Reviews über die Filme zu schreiben, die du dir ansiehst?

Letzten Sommer wurde ich gefragt, ob ich mir die Premierenvorstellung des französischen Films „Monsieur Claude und seine Töchter“ mit der Hörfilmbeschreibung über die App von Greta anschauen und anschließend darüber für das Magazin „Gegenwart“ einen Kinoerlebnisbericht schreiben wolle. Da habe ich natürlich keine Sekunde gezögert. Das Schreiben fiel mir leichter als gedacht und Spaß hat’s auch noch gemacht.

Eine Schulfreundin meinte, mach doch einfach einen Blog, such dir ein Thema und schreibe! Das Thema für den Blog lag auf der Hand! Nämlich der sehenden Welt zu zeigen, daß und wie Blinde Spaß am Kino haben, und Sehende wie Blinde mit meiner Kinobegeisterung ein wenig anzustecken.

An welche Zielgruppe richtet sich dein Blog?

Grundsätzlich freue ich mich über jeden, der mich auf meiner Seite besucht. Wenn ich nicht gerade im Kino sitze oder über einem Text brüte, versuche ich, Kontakte zu Blindenverbänden und anderen Institutionen aufzunehmen, um meinen Blog publik zu machen und Kinoblindgänger zu finden.

Genau so wichtig ist es mir, mit der Filmbranche, also den Verleihern, den Filmproduzenten und den Produzenten von Hörfilmbeschreibungen zu sprechen. Da ist die Freude immer groß, wenn sich die Zielgruppe der barrierefreien Filmfassung einmal persönlich zu Wort meldet.

Ich wurde schon mehrfach von Blinden angesprochen, die gerne einen Blog starten würden, aber nicht wissen, wie, und Angst vor der technischen Herausforderung haben. Wie hast du deinen Blog erstellt und wie gehst du mit der visuellen Gestaltung um?

Die technische Herausforderung war für mich kein Problem, weil ich mir von vornherein professionelle Hilfe gesucht habe. Alleine hätte ich das niemals hinbekommen.

Mir war es sehr wichtig, daß die Seite optisch ansprechend gestaltet ist. Dem Webdesigner habe ich ganz genau erzählt, was ich machen möchte und wen ich ansprechen will, und dann hat er ein tolles Ergebnis abgeliefert, das bekomme ich immer wieder zu hören. Zu blöd, daß ich meine toll gemachte Seite nicht sehen kann.

Die Artikel schreibe ich natürlich selbst ohne jegliche Hilfe im Schweiße meines Angesichts. Mein Partner hat dann reichlich zu tun, die Texte von meinen schrecklichen Rechtschreibfehlern und falsch gesetzten Satzzeichen zu befreien, und stellt die Artikel mit einem Foto in den Blog. Ganz ehrlich, alleine könnte ich das nicht.

Was für Feedback hast du bis jetzt bekommen?

Ein knallharter Gradmesser bezüglich der sogenannten Reichweite meines Blogs ist die Statistik über die Likes der Facebookseite „Kinoblindgaenger“, die Zahl der erreichten Personen meiner Beiträge und die der Abonnenten der Seite. Beides geht sehr langsam, dafür stetig bergauf, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!

Am meisten freue ich mich über Nachrichten, daß Kinoblindgänger besonders dank der App von Greta jetzt wieder oder überhaupt Spaß am Kino haben, oder wenn ich erfahre, daß ganz allgemein meine Artikel Lust auf den ein oder anderen Film gemacht haben.

Nach den ersten Wochen meiner Bloggerei wurde ich von mehreren Seiten freundlich angestupst, mich in meinen Artikeln intensiver mit der Qualität der Hörfilmbeschreibungen zu befassen. Diese Anstupser kamen völlig zu Recht, davor hatte ich mich nämlich ein bißchen gedrückt.

Der Blog hat mir auch schon Türen geöffnet. Ich durfte mehrmals bei der Aufnahme von Hörfilmbeschreibungen in einem Tonstudio dabei sein, bei der Redaktion einer Audiodeskription Mäuschen spielen und einem Filmteam am Set einen Besuch abstatten. Ich war im BFW in Halle und darf Anfang September in Leipzig bei der Zentralen Blindenhörbücherei meinen Blog und Greta vorstellen. Und dann köcheln da noch so einige andere Projekte vor sich hin.

Ein besonders tolles Feedback habe ich von euch bekommen! Seitdem sind wir in Kontakt und so ist ja auch dieses Interview zustande gekommen. Mir hat das Beantworten eurer Fragen viel Spaß gemacht, das war einmal etwas ganz anderes, als über Filme zu schreiben. Ich hoffe, eure Leser bekommen keinen Schreck über die vielen Seiten? Jetzt werfe ich den Ball zurück und werde mir Fragen überlegen, die ich euch über euren Blog stelle.

In diesem Sinne verabschiedet sich die Blindgängerin!

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Interview mit einer Kinoblindgängerin: Teil 1

Barbara mit einem Fernseher im Hintergrund.

Hallo Barbara, schön dass du Lust und Zeit hast, mit uns über deinen Blog und Audiodeskription im Allgemeinen zu reden. Stell dich doch bitte kurz vor!

Seit Anfang des Jahres schreibe ich in meinem Blog, www.blindgaengerin.com, über meine Kinoerlebnisse. Wenn ich nicht als Blindgängerin unterwegs bin, heiße ich Barbara Fickert, bin 56 Jahre alt und lebe seit 32 Jahren glücklich in Berlin.

Als gebürtige Mannheimerin wurde ich dort in eine Sonderschule für Sehbehinderte eingeschult und habe anschließend das Abitur an einem Regelgymnasium in Heidelberg bestanden.

Nach dem Jurastudium in Heidelberg und Berlin, leider ohne erfolgreichen Abschluß, habe ich in Büros als Logistikerin gearbeitet.

Vor 15 Jahren mußte ich – anfangs widerwillig – das Training mit dem weißen Langstock absolvieren, den ich inzwischen keine Minute mehr missen möchte. Wenn ich nicht ins Kino gehe, spiele ich akustische Gitarre und Percussion. Dazu versuche ich, mich durch Sport fit zu halten.

Wer mehr über mich wissen möchte, kann das in voller Länge auf meiner Seite unter „Über mich“ erfahren!

Inzwischen gibt es ja relativ viele Filme mit Audiodeskription, aber das ist ja eine relativ neue Entwicklung. Hast du auch früher schon gerne Filme geguckt und wenn ja, woher kommt dein Interesse für Film?

In meiner Familie wurde 1969 der erste Fernseher, ein Schwarz-Weiß-Gerät, angeschafft. Damals war ich 10 Jahre alt. Ich saß mit der Nasenspitze fast an der Mattscheibe und habe mit meinem kleinen Sehrest genauso begeistert in die Röhre geschaut wie der Rest der Familie. Ungefähr zur selben Zeit bin ich wahrscheinlich das erste Mal ins Kino gegangen. Die riesige helle Leinwand im Kontrast zu dem dunklen Kinosaal und die besondere Akustik haben mich sofort fasziniert und daran hat sich bis heute nichts geändert.

An Audiodeskription war damals lange noch nicht zu denken, das hat aber meiner Freude am Filmeschauen, wo auch immer, keinen Abbruch getan.

Hast du das Gefühl, dir entgehen viele Details oder ganze Handlungsverläufe, wenn du Filme ohne AD schaust?

Ja, und leider nicht nur das Gefühl, sondern die Gewißheit.

Seit ungefähr 15 Jahren kann ich auf der Leinwand und erst recht auf dem Fernsehbildschirm so gut wie gar nichts mehr erkennen.

Beim Fernsehen bin ich in den letzten Jahren einige Male mehr oder weniger zufällig in den Genuß von Hörfilmbeschreibungen gekommen. Bewußt einer Audiodeskription gelauscht habe ich das erste Mal vor knapp zwei Jahren im Kino, als bei der Premierenvorstellung des Filmes „Imagine“ auch die App von Greta und Starks ihre Premiere feierte.

Dieser Kinoabend, dank der App mit der Hörfilmbeschreibung in meinem Ohr, hat mir im wahrsten Sinne des Wortes die Augen darüber geöffnet, wieviel mir ohne Bildbeschreibung entgeht.

Unter den Kinofilmen, die ich mir in diesem Jahr ohne die App von Greta im Ohr, also ohne Hörfilmbeschreibung angeschaut habe, waren drei, bei denen ich mir das Eintrittsgeld hätte sparen können, das waren die Filme „Birdman“, Kingsman“ und „In meinem Kopf ein Universum“. Bei den übrigen mußte ich mehr oder weniger große Verständnislücken in Kauf nehmen.

Ganz schwierig wird es bei Filmen mit Dialogen in einer Fremdsprache, die ich nicht beherrsche, also alle außer Französisch und ein bißchen Englisch. Wie z.B. auf Chinesisch, Russisch, Arabisch usw.

Das kommt immer häufiger vor und soll der Filmhandlung wohl zu mehr Authentizität verhelfen.

Im Kino bleibe ich auch bei größeren Verständnislücken wach, zu Hause vorm Fernseher schlafe ich dann halt ein bißchen.

Was für Filme guckst du am Liebsten? Und ist die Tatsache, dass du blind bist, dafür mit ausschlaggebend? Z.B. lieber Filme mit mehr Dialog anstatt Action Thriller?

Dialoglastige Filme sind mir die liebsten. Ich denke, das wäre allerdings auch der Fall, wenn ich alles sehen könnte. Gerne schaue ich mir aber auch Actionfilme und Thriller an, gehe aber von vornherein davon aus, Abstriche beim Filmgenuß machen zu müssen.

Wie findest du es, wenn Sehende dir beschreiben, was sie sehen? Hilfreich, unterhaltsam oder eher störend?

Zu Hause vorm Fernseher sind wir inzwischen ein eingespieltes Team. Ich bekomme aber auch nur die wichtigsten Informationen zugeraunt, das hilft ungemein.

Wenn ich ohne eine Hörfilmbeschreibung im Ohr einen Film im Kino sehe, übernehmen entweder meine Begleiter oder, wenn ich alleine gehe, auch schon einmal mein(e) Platznachbar(in) im Kinosaal das hilfreiche Soufflieren.

Wir achten allerdings darauf, niemanden zu stören. Verena Bentele, die Bundesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen und selbst blind, schreibt in ihrem Buch, daß ihr Zuflüsterer niemals lauter sein soll als der am nächsten knuspernde Popcornesser.

Uns ist das bislang immer gelungen, Popcornesser können ganz schön Krach machen!

Wie stehst du zu der Ansicht, dass AD nur eine gute Kompromisslösung ist, Blinde aber nie das gleiche Filmvergnügen wie Sehende haben können? Befürworter dieser Theorie sagen, dass in einem Bild viele Dinge gleichzeitig zu sehen sind, die Beschreibung in Worten aber immer linear sein muss.

Ob ich dasselbe Filmvergnügen wie die sehenden Zuschauer habe, kann ich schwer beurteilen, aber genau so viel Vergnügen bestimmt. Die Autoren der Bildbeschreibung müssen sich auf das Wesentliche beschränken, das kann also immer nur ein Kompromiß sein.

Ich verfolge viel intensiver die Dialoge, achte auf die Filmgeräusche, die Stimmen und ganz besonders wichtig für mich ist die Filmmusik. Das alles verschafft mir vielleicht ein anderes Filmvergnügen als den Sehenden, aber ein mindestens genau so großes!

Was macht eine gute AD für dich aus? Und was würdest du dir für die Zukunft wünschen?

Das kann ich so allgemein schwer beantworten.

Beispielsweise bei historischen Filmen möchte ich schon gerne wissen, wie die Menschen und deren Kleidung aussehen. Laufen die Leute herum wie jedermann, ist mir das ziemlich egal. Dann hänge ich lieber meinen Gedanken nach, die ich mir beim Hören der Filmmusik oder der Geräusche mache.

Oft reicht mir solch ein Filmgeräusch und mein Gehirn ruft glasklare und gestochen scharfe Bilder ab, die ich zu meinen sehenden Zeiten erhascht und abgespeichert habe.

Nervös werde ich allerdings, wenn ich bei den um mich Herumsitzenden Gefühlsregungen feststelle, die ich mir nicht erklären kann. Da muß die Hörfilmbeschreibung helfen. Dieser Balanceakt zwischen ausreichend Information und Überfrachtung mit Information macht für mich hauptsächlich eine gute Audiodeskription aus. Wenn dann auch noch die Stimmen der Sprecher klar, natürlich und angenehm in mein Ohr klingen, bin ich wunschlos glücklich.

Erzähl uns von deinen Erfahrungen mit der App GRETA: Wie funktioniert sie? Findest du sie gut bedienbar? Wie ist die Qualität der AD?

Seit der Premierenvorstellung im Dezember 2013 habe ich unzählige Hörfilmbeschreibungen über die App von Greta und Starks in mein Ohr bekommen. In der App gibt es nur fünf Menüpunkte, zwischen denen nicht einmal ich mich verirren kann.

Aber zuerst muß man sich die App kostenlos aus dem App Store bzw. Google Play auf sein Smartdevice (Smartphone, iPod Touch, Tablet usw.) herunterladen.

In der App gibt es den Menüpunkt „Filmauswahl“, wo alle Filme aufgeführt sind, für die eine Hörfilmbeschreibung über Greta zur Verfügung steht.

Um sich die Hörfilmbeschreibung auf sein Smartphone herunterzuladen, muß man den unter dem jeweiligen Filmtitel zu findenden Punkt „Download“ anklicken.

Das Herunterladen geht recht schnell. Sollte aber auf jeden Fall vor dem Kinobesuch in Ruhe zu Hause erledigt werden.

Wenn der gewünschte Film in der Liste „Meine Filme“ mit dem Punkt „Abspielen“ erscheint, ist alles in Ordnung, ansonsten neuer Versuch, neues Glück!

Im Kinosaal braucht man keine Internetverbindung und muß auch an kein WLAN andocken.

Man geht in den Punkt „Meine Filme“ und spätestens, wenn der Film beginnt, muß man die Hörfilmbeschreibung über den Menüpunkt „Abspielen“ in Gang setzen. Die Sekunden Wartezeit, bis die ersten Worte zu hören sind, werden mit einem Geräusch, so einer Art Herzklopfen, überbrückt, bis ein kurzer Signalton den Start der Hörfilmbeschreibung ankündigt.

Um das Synchronisieren der Audiodeskription mit dem Film muß man sich nicht kümmern, das geht automatisch und notfalls, beispielsweise bei einer Unterbrechung, gibt es einen Menüpunkt „Synchronisieren“. Das Synchronisieren erfolgt über das Mikrophon des Smartphones, man muß also in den Einstellungen des Gerätes der App den Zugriff auf das Mikrophon gestatten.

Greta hat mich bei all meinen Kinobesuchen kein einziges Mal im Stich gelassen und immer auf Anhieb funktioniert. Ich habe die Hörfilmbeschreibung meist in meinem rechten Ohr ganz für mich alleine und kann die Lautstärke den Filmgeräuschen anpassen.

Das Geniale an der App ist, daß ich die Hörfilmbeschreibung in den Kinosaal mitnehme, mich also für jedes x-beliebige Kino entscheiden kann.

Auf die Qualität der Audiodeskription hat Greta keinen Einfluß, weil sie nur das fertige Endprodukt zur Verfügung stellt.

Ganz wichtig ist es, immer die Updates der App herunterzuladen. Das habe ich vor kurzem versäumt und in meinem rechten Ohr herrschte gähnende Stille.

Genauso wichtig ist es, regelmäßig die App zu schließen, damit die neu hinzugefügten Filmbeschreibungen auf der Liste „Vorschau“ bzw. „Filmauswahl“ erscheinen, die Liste also aktualisiert wird.

Für jede Art von Frage kann man den kostenlosen Support von Greta unter support@gretaundstarks.de kontaktieren. Dort freut man sich auch über Lob, Kritik oder weitere Anregungen.

Die App GRETA ist kostenlos für IOS und Android Geräte verfügbar, barrierefrei und sehr einfach zu bedienen. Also probiert sie ruhig einmal im Kino oder vorm heimischen Fernseher aus und wenn ihr möchtet schreibt hier ein Kommentar mit euren eigenen Erfahrungen.

Im zweiten Teil des Interviews erfahrt ihr mehr über den Blog Blindgängerin und Barbaras persönliche Erfahrungen mit Kinobesuchen.

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Siljas Selfie: 3 Sichtweisen

Selbstportrait einer dunkelhaarigen Frau mit Sonnenbrille.

Für dieses Bild gibt es jeweils eine Beschreibung von Julia, Meike und Stefan. Es ist immer wieder faszinierend wie unterschiedlich Beschreibungen des selben Bildes sein können und jede_r Beschreiber_In bringt eigene Gedanken und Erinnerungen ein. Jeder Text ist anders aufgebaut und legt den Augenmerk auf verschiedene Details.

Silja zur Entstehung des Bildes:

Wie bist du auf die Idee gekommen ein Selfie zu machen?

Ein Selfie zu machen ist momentan in aller Munde. Da habe ich mich schon häufiger gefragt, wie das wohl ist, wenn man als nicht sehender Mensch von sich selbst ein Foto knipst. Ja und da dachte ich mir probier das doch einfach mal aus denn die Gelegenheit ist nun da. Ich erzählte den Studenten von meiner Vorstellung von mir ein Selfie zu machen, und sie bestärkten mich darin.

Wie empfandest du den Prozess??

Zuerst war es ein wenig befremdlich. es war irgendwie komisch die Kamera auf mich zu richten. Dann musste ich auch den richtigen Winkel mit meinem Arm, der die Kamera in der Hand hielt finden. Ich musste auch darauf achten, dass mein Daumen, den ich zum Auslösen benutzte die Kamera nicht wieder verschiebt. Ich hatte auch die Befürchtung das der Arm einfach ein wenig zu kurz dafür wäre und das dies letztlich nichts werden würde.

Die Blütenknospe die ich mit den Händen ausgiebig betrachtete animierte mich zunehmend immer mehr dazu, dass ich die Idee doch gern umsetzen wollte. Ich ging in die Hocke Suchte eine angenehme entspannte Haltung und legte mein Gesicht an die Knospe und lächelte in die Kamera. Nun war ich gespannt, wie das Foto geworden ist?

Wie gefallen dir das Ergebnis und die Beschreibung?

Das Ergebnis gefällt mir sehr gut. Damit hatte ich absolut nicht gerechnet, das es so werden würde. Die Beschreibung ist wirklich sehr anschaulich und ehrlich geworden. Ich habe durch die Beschreibung den Moment des Entstehens vom Foto wieder frisch aufleben lassen können.

Bildbeschreibung von Julia

„Dieses Foto entstand im Britzer Garten. Auf dem Bild ist die Fotografin Silja selbst abgebildet – ein sogenannter Selfie. Silja füllt ein bisschen weniger als die linke Hälfte des Bildes aus. Dadurch dass Silja das Bild selbst gemacht hat, ist sie so ziemlich genau eine Armlänge von der Kamera entfernt. In der linken oberen Ecke des Bildes ist ein Finger leicht vor die Linse gerutscht, dieser ist aber beinahe bis zur Unkenntlichkeit verschwommen.

Siljas Kopf ist relativ mittig im linken Bilddrittel, dabei neigt sie diesen. Wenn man ihrem Blick, den man nur durch die Kopfneigung vermuten kann, folgen würde, käme man in der rechten oberen Bildecke an. Siljas Augen werden von einer riesigen Sonnenbrille mit weißem Rand verdeckt. Darin spiegelt sich leicht etwas, allerdings ist auch dies kaum zu erkennen. Ich vermute, dass es die Kamera von Silja selbst ist. Der untere Rand der Brille reicht bis auf ihre Wangenknochen hinab. Der obere Rand schließt in etwa oberhalb der Augenbrauen ab. Siljas fast schwarzes kurzes Haar hängt in vereinzelten Strähnen bis unter die Sonnenbrille. Die Haare sehen ein bisschen zerzaust aus. Was in dem Bild leider nicht zu sehen ist, sind die ganz feinen pinken und lilafarbenen Strähnchen in Siljas Haar. Diese ergeben eine nahezu perfekte Ergänzung zu der rosafarbenen Strickjacke, die sie trägt, und die dazu passend eingefärbten Fingernägeln. Dies verraten der rechte Zeigefinger und Daumen, die gerade noch im Bild zu sehen sind, jene halten eine grüne Kugelblume an Siljas Wange und verdecken so auch einen Teil ihres Oberkörpers, der ohnehin nur bis unterhalb der Schultern im Bild ist.

Diese grüne Kugelblume ist übrigens Zierlauch, wenn dieser blüht ist er lila. Ich finde es gut dass er noch nicht blüht, da ich mir nicht sicher bin, ob sich das dann farbliches alles eher beißen würde, darüber hinaus würde das Bild anders wirken. Die Form des Zierlauches ist eine Kugel, diese befindet sich an einem langen Stängel, der dann in die Erde geht. Im Bild sieht man allerdings nur die Kugel. Die Form der Kugel ist wie folgt. Von der Mitte der Kugel, dort wo auch der erwähnte Stängel ist, gehen ganz viele kleine, feine, grüne Stängel ab, diese enden in kleine, grüne nach außen hin leicht platten Kugeln.

Siljas strahlendes Lächeln wird leider von dem Schatten, der auf ihr Gesicht fällt, verdunkelt. Lediglich auf ihre Stirn, sowie ihre linke Schulter, die ins Bild ragt, fällt das Sonnenlicht. Auch der Rest des Bildes ist durch das Mittagssonnenlicht hell ausgeleuchtet. Der Schatten über Silja lässt sie selbst ein wenig unscharf erscheinen. Im Kontrast dazu wirkt der unmittelbare Hintergrund vor dem Silja steht, scharf.

Hinter Silja ragen in die obere Bildmitte kleinere hellgrüne und größere dunkelgrüner Äste von Bäumen hinein. Neben Silja in unmittelbarer Entfernung sind kleine Büsche und kleinere Pflanzen. Dahinter in weiterer Ferne ist eine Wiese und der graue Weg, den sie später noch entlang gegangen ist. Diese Wiese wird von Bäumen in noch weiterer Ferne begrenzt. Ich kenne weder den Namen der Büsche noch kann ich die Bäume in der Ferne erkennen, um diese genauer beschreiben zu können. Über den Bäumen ist der strahlend blaue Himmel zu sehen. Dieser wird von oben nach unten heller und auf Höhe der Bäume ist er nahezu weiß.

Die verschiedenen Lichtverhältnisse im Bild – der Hintergrund strahlend hell und Silja selbst im Schatten – könnten den Eindruck vermitteln, dass es sich um eine Fotomontage handelt, in die Silja nachträglich hineingesetzt wurde. Doch der Schein trügt, denn es handelt sich um einen Selfie an einem sommerlichen Samstagmittag im Britzer Garten.“

So das war Julias Beschreibung und jetzt zum Vergleich die Bildbeschreibung von Meike. Ihr kennt das ja inzwischen, es ist immer sehr interessant, ein Bild mit den Augen mehrerer Menschen zu betrachten.

Beschreibung von Meike

Auf dem Bild ist Silja zu sehen, die sich eine Blume (Sternkugellauch) neben das Gesicht hält. Im Hintergrund sind Blumen, Wiese, Bäume und Himmel zu sehen.

Das Bild erscheint in einem hellen Tageslicht. In der oberen rechten Ecke des Bildes ist der strahlend blaue Himmel zu sehen. Der Farbverlauf von dem Himmel ist oben angefangen ein kräftiges Hellblau und verläuft bis in die Mitte des Bildes in ein ganz zartes Hellblau bis weiß. Auf der rechten Seite des Bildes beginnen ab der Mitte Bäume, die in einiger Entfernung stehen, kräftig grün sind und einige Schatten werfen. Darunter beginnt die Wiese. Die Wiese sieht man allerdings nur durch die Zwischenräume der Blumen hindurch, die im Vordergrund sind. Die Wiese ist hellgrün und auf ihr ist ein hellbeiger Weg in horizontaler Lage zu erkennen. Rechts unten in dem Bild ist ein Gebüsch in kräftigem hellgrün und aus diesem heraus ragen lange einzelne Blumen, die eine kleine lilafarbene Blüte und wenig Blätter am Stiel aufweisen.

Oben in der Mitte des Bildes ragen kräftige dunkelgrüne Äste von einem Baum ins Bild. Direkt darunter in dem Bild steht ein kleiner schmaler Baum in Hellgrün. Dies bildet einen harten Kontrast zu dem Baum dahinter.

Auf der linken Seite des Bildes ist Silja bis zur Schulter zu sehen. Sie hat ihren Kopf schräg nach oben rechts gerichtet. Ihr Hinterkopf ist auf dem Bild nicht zu sehen. Ihr Pony fällt in Strähnen auf ihre Stirn. Auf ihre Stirn scheint die Sonne und die einzelnen Haarsträhnen werfen Schatten. Die Strähnen leuchten in der Sonne rot und schwarz. Silja trägt eine weiße runde Brille. Vorne an dem Brillenbügel ist eine weiße Schleife zu erkennen. Die Gläser der Brille sind in schwarz gefärbt. Der Farbverlauf der Gläser wird von oben nach unten schwächer, sodass man ihre Wangen durch das Glas erkennen kann, ihre Augen jedoch nicht. Ihr Mund ist geöffnet und sie lächelt. Dabei bilden sich an der Wange von den Nasenflügeln Richtung Mundwinkel Lachfalten. Ihre Zähne sind bei dem Lächeln zu sehen. Bis auf die Stirn, liegt ihr Gesicht im Schatten. Ihre linke Schulter geht bis in die Mitte des Bildes und ist mit einer lachsfarbenen Strickjacke mit einem längs verlaufenden Strickmuster bedeckt.

An ihre Wange drückt sich Silja eine Blume (Sternkugellauch). Die Blume ist hellgrün und besteht aus einer ca. 1cm großen Knolle in der Mitte aus der heraus viele feine ca. 2-3cm lange Stiele abstehen, an denen sich eine kleine grüne noch geschlossene Blütenknospe befindet. Davon sind so viele Stiele an der Knolle, dass die Blume wie ein 8-10cm großer grüner Ball aussieht.

Beschreibung von Stefan

Dies ist ein Bild, welches im Freien entstand. Es ist Tag. Der Himmel, der die rechte obere Ecke ausfüllt, ist vollends blau, hell blau. Das Licht, ist indirektes Sonnenlicht. Wir haben ein Bild im Querformat, dies bedeutet, dass die langen Ränder/Seiten des Bildes horizontal und die kurze vertikal verlaufen. Es gibt drei dominierende Farben, die das Bild prägen, blau / hellblau, grün und ein rotrosa. Das helle blau kommt vom bereits beschriebenen Himmel und befindet sich in der rechten oberen Ecke des Bildes. Das erwähnte grün kommt von den vielen Pflanzen auf dem Bild. Der Himmel scheint ab und an durch das Blätterwerk der Bäume. Das markante rotrosa kommt von der Strickjacke, welche Silja trägt.

Siljas Gesicht ist zu sehen und beherrscht die linke Bildhälfte. Sie lächelt, mit offenem Mund. Ihre weißen, oberen Schneidezähne sind zu sehne. Sie trägt eine großfenstrige Sonnenbrille, mit weißem Rand, in welcher sich Himmel und Bäume spiegeln. Siljas Gesicht ist nicht frontal zu sehen, eher in einem Halbprofil. Ihr Kopf ist geneigt. Sie schaut, vom Auge des Betrachters aus, in die rechte obere Ecke. Würde man eine imaginäre Blickachse von ihr ziehen, so ergebe sich eine ansteigende, von links nach rechts verlaufende. Sie hat ihre rechte Gesichtshälfte zu uns gewandt.

Es sieht so aus, als würde Silja sich eine Blume, welche noch nicht aufgeblüht ist, an ihre rechte Wange drücken, so als würde sie diese Blume herzen. Man erkennt zwei Finger von Siljas linken Hand, mit welcher sie die Blume an sich zieht. Ihre Fingernägel sind mit einem pinkschimmernden Nagellack lackiert. Die Blume trägt den botanischen Namen „Allium Hollandicum“ und ist auch bekannt als „Zierlauch ‚Globemaster’“ oder „Riesen-Zierlauch ‚Globemaster’“.

Der „Riesen-Zierlauch Globmaster“ hat eine Blatthöhe bis zu 50cm, eine Blütenstängel bis zu 80cm, steht aufrecht, straff, hat einen dicken Stängel und riecht stark wenn er blüht. Riesen-Zierlauch „Globemaster“ hat seine Blütezeit von Mai bis Juni jedes Jahr. Die Farbe ist zumeist dunkellila/ violett. Die Blütenbälle, die er während der Blühte austreibt, wachsen dicht und haben eine Durchmesser von bis zu 20cm. Siljas Allium Globemaster ist noch nicht aufgeblüht, steht aber kurz davor. Die Form der Kugel, des Globus ist schon sehr gut zu erkennen.

Im Gegensatz zu Siljas Gesicht, ist Siljas Kopf deutlich angeschnitten und ist somit nicht ganz auf dem Bild. Die Schulten von Silja sind noch zu erkennen, das Bild schneidet aber deutlich über Brusthöhe ab. Die Schultern ergeben nicht ganz eine Horizontale, sie verlaufen, vom Auge des Betrachters aus, von links nach rechts leicht ansteigend. Im Hintergrund verläuft, horizontal, ca. ein drittel vom unteren Rand des Bildes aus, ein Weg. Der Rest des Bildes wird vom grün der anderen Pflanzen auf dem Bild dominiert.

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Eine blinde Kunstfotografin erzählt: Teil 3.2 die Megapixel-Lüge und Kauftipps für Kompaktkameras

Diesen und den vorangegangenen Post könnt ihr euch auch als Podcast anhören:

https://www.spreaker.com/user/8265506/die-kompakte-und-die-megapixel-luege?autoplay=1

Hallo an alle,

hier bin ich wieder mit Teil 2 über Kompaktkameras.

Ich bin in der letzten Zeit öfter gefragt worden, worauf man denn beim Kauf einer Kamera achten sollte. Sehr gute Frage, aus mehreren Gründen. Ich möchte vorweg schicken, dass man sich nie auf einen Hersteller verlassen sollte. Canon und Nikon sieht man derzeit sehr häufig bei Hobbyfotografen, auch, weil das Preis- Leistungsverhältnis recht gut ist, und die Bedienung der Geräte recht intuitiv funktioniert. Aber gerade diese beiden Firmen laufen sich regelmäßig gegenseitig den Rang ab, da ändern sich die Vorsprünge teils von Modell zu Modell.

Die Megapixel-Lüge

Seit einigen Jahren hält sich dieser Begriff in Fotografenkreisen hartnäckig. Viele Hersteller, sowohl von Kameras, als auch von Handys werben damit, wie viele Megapixel ihre Kameras bereits haben. Mehr als 20 oder 30 sind heute keine Seltenheit mehr. Allerdings gibt es hier ein Problem. Wo die Megapixel immer mehr werden, vergrößern sich die Bildsensoren leider nicht. Ich komme wieder auf mein Netzhaut-Beispiel zurück. Pixel sind die Kleinst-Bauteile auf dem Sensor, welche Licht aufnehmen und an den Bildprozessor in Form eines verstärkten Signals weitergeben. Werden die Pixel auf dem Sensor immer enger gesetzt, erreichen zu viele Signale den Prozessor, und die Pixel laufen über, wie man sagt. Das sorgt dafür, dass Bilder Belichtungsfehler aufweisen, egal, was wir einstellen und rumprobieren. Helle Bereiche des Bildes werden zu hell, dunkle bereiche – Fotografensprache – saufen ab, versinken also total im Dunkel, die Kamera kann nicht mehr richtig messen, die Bildqualität wird schlechter.

Eine ausreichende Zahl an Megapixeln benötigt also einen ausreichend großen Bildsensor.

Viele Megapixel sind aus folgenden Gründen überhaupt erst nötig.

  • Ich möchte ein von mir geschossenes Foto im Großformat ausdrucken, und damit meine ich alles über DinA4.
  • Ich möchte aus meinem Foto einen bestimmten Ausschnitt ranholen und ausschneiden, weil ich beispielsweise nicht nah genug an mein Wunschmotiv herangekommen bin.

Zum Vergleich: Möchte ich ein Foto in der Größe 10 X 15cm in guter Qualität ausdrucken, benötige ich sage und schreibe 2 Megapixel. Also passt auf, dass ihr nicht unnötig viel Geld für eine Kamera ausgebt, nur weil sie die meisten Megapixel hat, der Schuss kann leicht nach hinten losgehen.

Weitere Kauftipps

Bedienung:

Viele von den kleinen Kameras haben zumindest für die Programmautomatiken die Möglichkeit, mit einem Rädchen eingestellt zu werden. Wenn möglich, greift auf so ein Modell zurück. Oft sind das die Funktionen, die man am häufigsten nutzt.

Am Einfachsten wird es, wenn ihr euch für dieses Modell dann möglichst kleine Markierungspunkte kauft, einen davon auf das Programmrädchen am Rand klebt, und eins genau daneben auf die Kamera selbst. Klebt diese Punkte so, dass sie nebeneinander liegen, wenn ihr den Automatik-Modus eingestellt habt, den nutzt man erfahrungsgemäß am Häufigsten. Notiert euch gleich zu Anfang die Reihenfolge der Programme, wie oft ihr das Rädchen im oder gegen den Uhrzeigersinn drehen müsst, um welches zu erreichen. Irgendwann habt ihr es dann im Kopf, oder könnt bei Bedarf nachschauen.

Testberichte

Dass man sich auf die Beratung in den Fachmärkten nicht immer verlassen kann, muss ich ja keinem sagen. Idealerweise sollten die Berater dort fachkundig sein, aber einerseits ist das nicht immer so, andererseits darf man nicht vergessen, dass wir hier über Verkäufer sprechen, und oft spielen natürlich auch finanzielle Interessen beim Verkauf eine Rolle. Ich kann daher nur dazu raten, vor dem Kauf Testberichte zu lesen, am meisten empfiehlt sich da Chip Online. Natürlich gibt es auch bei Ebay und Amazon die Möglichkeit zu kaufen, und gerade Amazon kann oft mit Rezensionen zu den Geräten aufwarten, aber die sind mit Vorsicht zu genießen. Da gibt es die 5-Sterne-Rezensenten, die oftmals nicht wirklich Ahnung haben. Das lässt sich schon daran bemessen, dass kein Gerät wirklich ohne Abstriche zu bewerten sein kann, einen Nachteil gibt es immer. Und dann gibts auch die Nörgel-Rezensenten, die wirklich nur aufs Schimpfen aus sind, das bringt euch beides nicht weiter. Die Testberichte bei Chip enthalten zwar auch hier und da ein wenig Fachgeschwafel, sind aber in ihren Fazits sehr leicht verständlich und sie bewerten von der Bedienung über Bildqualität bis hin zum Preis- Leistungsverhältnis alles.

Bestellen oder kaufen gehen?

Generell würde ich vom Bestellen abraten. Gerade für uns ist es wichtig, dass wir die Kamera in der Hand halten, uns die Knöpfe ansehen und so abwägen können, ob das Gerät für uns überhaupt in Frage kommt. Das lässt sich bei einer Bestellung im Netz auch über Fotos von den entsprechenden Modellen nicht immer richtig ausmachen. Zweite Möglichkeit, wenn sich da größere Preisunterschiede ergeben ist, im Laden gucken, im Internet bestellen.

Um es also kurz auf den Punkt zu bringen. Wer ein bisschen mehr Vielfalt beim Fotografieren und den entsprechenden Funktionen haben möchte, der sollte sich vielleicht überlegen, ob er auf so eine kleine Kompaktkamera umsteigen möchte. Praktisch sind sie aus dem Grunde, weil sie sehr klein sind und noch weniger Platz wegnehmen als ein Handy, und da die Bilder auf eine SD-Karte gespeichert werden, bekomme ich sie auch leichter auf den PC, oder kann sie direkt ausdrucken lassen.

Solltet ihr zu dem Thema noch eine Frage haben, die hier offen geblieben ist, könnt ihr euch wieder gern an mich wenden.

Eure Nadine

Ein Kommentar

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Eine blinde Kunstfotografin erzählt: Teil 3 fotografieren mit Kompaktkameras

Nachtaufnahme eines Baumes teilweise vom orangenen Licht einer Straßenlaterne beleuchtet.

Diesen und auch schon den nächsten post könnt ihr euch hier auch als Podcast anhören:

https://www.spreaker.com/user/8265506/die-kompakte-und-die-megapixel-luege?autoplay=1

Wieder ein Hallo an alle Fotografieinteressierten!

Nachdem ich mich in meinem letzten Artikel mit dem Thema Handy beschäftigt habe, soll es heute einen Schritt weiter gehen, und zwar zur Kompaktkamera, dem kleinstmöglichen Knipsgefährten.

Die Kompakte ist eher was für die, die im Fotografieren doch etwas flexibler sein oder werden möchten, da sie über Einstellungsmöglichkeiten verfügt, welche Handys nicht oder nur selten haben. Aber auch hier zeigen sich zum Handy oder Tablet auch Nachteile.

Nachteile

Bedienung

Als erstes haben die, die auf eine Sprachausgabe angewiesen sind diesen Luxus bei einer Kompakten nicht. Hier gilt es leider, sich die Funktionen zu merken, die man braucht und benutzen will.

Ein ähnliches Problem stellt sich für Menschen, die noch einen Sehrest haben. Um die Kompakten so klein wie möglich zu halten, leidet natürlich mit als erstes die Größe des Displays. Selbst für voll Sehende sind kleine Einzelheiten auf diesen kleinen Schirmen oft nicht richtig auszumachen. Für „Sehrestler“ heißt es also auch hier, nahezu blind fotografieren.

Dieses Kompaktprinzip bringt noch einen anderen unschönen Nebeneffekt, gerade für Blinde mit sich. Der Platzmangel am Gerät schlägt sich auch auf die Bedienelemente nieder. Möglichst wenig Knöpfe müssen her, und die sind dann oft auch noch mehrfach belegt, oder nützliche Funktionen sind tief in den Menüs vergraben. Dazu gibt es im nächsten Post einen kleinen Kauftipp.

Vorteile:

Einschärfen

Nicht jedes Handy bietet dieses kleine Feature. Auch wenn die Bedienung teils komplizierter ist, bringt die Kompakte den kleinen Vorteil mit, dass wir hören können, ob sie sich auf ein Motiv eingeschärft hat, was meist sehr zuverlässig ist. Dafür muss der Auslöser halb durchgedrückt werden, man spürt einen leichten Widerstand. Gibt die Kamera einen hellen Doppelpieps von sich, konnte sie das Motiv scharf stellen, und ihr könnt getrost abdrücken. Hat das nicht funktioniert, gibt sie einen einfachen Pieps von sich.

Automatiken

a) Automatik-Modus

Jede Kamera, bei der kleinsten angefangen, hat einen Automatik-Modus. Dieser eignet sich besonders für Schnappschüsse, wenn man keine Zeit hat, groß an seinen Einstellungen herumzubasteln. Heutzutage funktionieren die Kameras in diesem Modus recht zuverlässig. Wie Handys und Tablets auch, messen die Kameras die Umgebungsbedingungen, und stellen die nötigen Werte darauf ein. Damit holt man zwar oft nicht das Maximum aus seinem Motiv heraus, was Licht oder Farben angeht, aber es reicht locker, wenn man für den Umgang mit dem Gerät erst mal ein wenig Routine bekommen möchte.

b) Programmautomatiken / Szenenwahl

Hier kommt der erste klare Unterschied zum Handy. Man hat die Möglichkeit, seine Kamera von vornherein schon ein wenig auf die Umgebung anzupassen. Fotografiere ich Natur, Pflanzen, Tiere, Mache ich Portraitaufnahmen, möchte ich einen Sonnenuntergang fotografieren oder sogar eine Nachtaufnahme oder Nahaufnahme von kleinen Objekten machen? Gebe ich der Kamera eben diese Szenarien bereits vor, kann ich Messfehlern vorbeugen, und die Kamera tut das ihrige, um sich richtig auf die Beleuchtung, die ungefähre Entfernung des Motivs und damit auch der Farbqualität anzupassen. Die Einstellung eines solchen Programms macht die Kamera auch schneller, da sie weniger selbst ermitteln muss. Leider kommt es bei einigen Kameramodellen vor, dass der reine Automatikmodus das Auslösen Bremst.

Objektiv

a) Besser zielen

Ein Vorteil, den ich in meiner Anfangszeit sehr zu schätzen gelernt habe. Gerade für uns Blinde eignet sich eine Kompakte allein schon, weil sie über ein kleines Objektiv verfügt. Das eignet sich hervorragend, um das genaue Zielen zu üben. Schaltet man die Kamera ein, öffnet sich die Verblendung über dem Objektiv, und es fährt ein Stück aus. Hier kann ich gerade als blinder Fotograf sehr schön meine Finger an der Seite anlegen, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wohin ich ziele. Bei einem Handy habe ich, wenn ich nicht aufpasse bei so etwas auch schnell mal einnen meiner Finger auf dem Bild, was manchmal mehr als ärgerlich ist, wenn uns das ein ansonsten sehr schönes Bild verdirbt. Dieses Hilfsmittel sollte man anfänglich auch wirklich hemmungslos nutzen.

b) Schutz der Linse

Wie oben schon gesagt, noch ein kleiner Vorteil des Objektivs. Wir müssen uns nicht gar zu viele Sorgen machen, wenn wir das gute Stück mal eben irgendwo hinlegen, in die Tasche oder den Rucksack, oder ganz männlich, in die hintere Hosentasche stecken. Wird die Kamera ausgemacht, fährt das Objektiv automatisch wieder ein, und eine kleine Verblendung schließt sich über der Linse. Das befreit uns natürlich trotzdem nicht davon, das gute Stück hin und wieder zu reinigen, aber wir müssen uns keine übermäßigen Sorgen machen, der Linse durch Unachtsamkeit gleich Schaden zuzufügen.

Aufhellblitz, Hilfslicht, Iso-Wert.

Hä? Was ist das denn? So hab ich am Anfang dagestanden, bis ich durch Herumprobieren die Vorteile dieser Funktionen herausbekommen habe.

a) Aufhellblitz

Den bieten inzwischen die meisten Kompaktkameras. Der Aufhellblitz ist für die Kamera, wenn man ihn nicht bewusst einsetzt, eigentlich nur eine technische Hilfe. Wenn ihr in dämmrigen oder dunklen Szenarien fotografieren wollt, bietet er sich auf jeden Fall an.

Der Ablauf ist folgender: Ihr visiert ein Motiv im Dunkeln an und drückt den Auslöser durch. Der Aufhellblitz, wenn in den Einstellungen aktiviert, blitzt dann einige Male vor, und bietet der Kamera so die Möglichkeit, die Umgebungsverhältnisse zu messen. So bestimmt das Gerät, wie lang der Hauptblitz anhalten soll. Ist die Kamera mit der Messung fertig, kommt es dann zur eigentlichen Auslösung, mit der vorher berechneten Blitzdauer

b) Hilfslicht

Das Hilfslicht ist ein beliebtes Mittel, wenn ich die Überbelichtung eines Motivs vermeiden möchte. Das Hilfslicht, wenn eure Kompakte über eins verfügt, beginnt bereits zu leuchten, wenn ihr den auslöser halb durchdrückt. Auf der einen Seite hilft es der Kamera ebenfalls, die Umgebung richtig zu messen und das Hauptmotiv ggf. einzuschärfen, es ist aber auch eine Belichtungsmöglichkeit, wenn man auf den Blitz verzichten und eine möglichst natürliche Lichtatmosphäre haben möchte.

Natürlich kann es euch trotzdem passieren, dass dem Gerät das Hilfslicht nicht reicht, und der eigentliche Blitz sich trotzdem zuschaltet. Man sollte sich aber auch aus einem anderen Grund genau überlegen, ob man diese Funktion nutzt. Leider haben viele Hersteller das Problem noch nicht ausgeräumt, dass die Hilfslichter oft leichte Farbstiche haben, also leicht ins grünliche, bläuliche oder sogar rötliche gehen. Möchte man ein möglichst natürliches Hilfslicht haben, wird man bei den Kompakten schwer fündig und muss leider tiefer in die Tasche greifen. Ich selbst nutze das Hilfslicht eigentlich nie, da gibt es andere Möglichkeiten, um in der Dämmerung oder bei Nacht gut belichtete Bilder zu machen.

Iso-Wert

Eigentlich möchte ich demnächst dem kapitel Belichtung einen extra Artikel zuordnen, aber da nicht nur Nutzer der Kompakten, sondern auch der eine oder andere Handyfotograf über das Wort Iso gestolpert sein dürften, schneide ich es hier kurz an. Der Iso-Wert steht ganz einfach für die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors. Stellt euch den Bildsensor einer Kamera – egal welchen Typs – wie die Netzhaut im Auge vor. Dort werden Informationen wie Licht und Farben hingeleitet. Ich habe nun mit meiner Kamera die Möglichkeit, diese Lichtempfindlichkeit einzustellen.

Früher, als man noch analog fotografiert hat, wurde das über verschiedene Fotofilme geregelt. Man kaufte sich also seinen Film, auf dem dann die Iso-Werte standen wie z.B. 200, 400, 600, etc. Natürlich war da der Nachteil, dass man mit solchen Filmen dann wirklich nur unter den Lichtbedingungen fotografieren konnte, die der Film selbst vorgab. Heute im digitalen Zeitalter haben wir das Problem nicht mehr.

Wollt ihr also dem Blitz die Arbeit erleichtern, oder ihn vielleicht sogar ganz unnötig machen, könnt ihr euch bei Kompakter und Handy der Iso-Werte bedienen.

Als Richtlinie gilt etwa.

Tageslicht: Iso 80 – 200

Dämmerung: Iso 200 – 600

Nacht ab Iso 800

Macht euch keinen Kopf, dass ihr komplett die falschen Werte nehmt, die Kameras bieten die Iso-Werte so oder so nur in größeren Schritten an. Und wer sich gar nicht herantraut, der kann, wie oben schon gesagt, auch auf die Programme zurückgreifen, aber ein ausprobieren lohnt sich allemal, man kann, setzt man nicht das Blitzlicht ein, sehr schöne Stimmungen einfangen, auch wenn es ringsum wenig Licht hat.

Das sind grob zusammengefasst die Vor –und Nachteile von Kompaktkameras. Im nächsten Post rede ich erst einmal über die „Megapixel-Lüge“ und gebe euch ein paar Tipps zum Kauf vom Kompaktkameras.

Bis dahin

Eure Nadine

Foto von Nadine Alexander-Meißinger

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Das Mädchen und der Junge von Silja

Eine junge Frau und ein junger Mann sitzen auf einem weißen Tisch vor einer weißen Wand.

Beschreibung von Stefan:

Die Aufnahme erfolgte frontal. Der Hintergrund ist völlig weiß, es ist eine Wand in einem Raum, sie scheint glatt zu sein, ohne jegliche sich abzuzeichnende Struktur. Das Mädchen sitzt, für den Betrachter, rechts vom Jungen, der Junge links vom Mädchen. Sie heißt Julia, er Stefan. Sie sitzen beide auf einem Tisch, nicht direkt aufrecht, sich auch nicht an die Wand anlehnend, eher locker, etwas spannungslos.

Die Tischplatte ist ebenfalls weiß aber etwas dunkler als die Wand, vielleicht ein Altweiß. Das Bild ist leicht verschwommen, doch kann man alles erkennen. Der Tisch steht, mit einer der beiden Längsseiten direkt an der Wand. Die Beine der beiden porträtierten hängen an der anderen Längsseite, Knie abwärts, herunter.

Stefan ist direkt in der Bildmitte, zentral. Zöge man eine vertikale Mittelachse, so würde sie Stefan fast genau zweiteilen. Rechts hätte man Stefans rechte Körperhälfte und Julia, links den Rest. Julia dominiert die rechte Bildseite. Links von Stefan, ist nur weiße Wand und leichte Verschattungen an dieser, von den Protagonisten, zu sehen. Stefans Kopf, genauer gesagt sein geschlossener Mund, stellt fast den Mittelpunkt des Bildes dar. Würde man eine horizontale Mittelachse durch das Bild ziehen, so würde sie die Köpfe vom Rest der Körper trennen. Durch diese Asymmetrie wirkt das Bild dynamisch, durch die leichte Unschärfe gleichzeitig weich.

Die ausschließlich natürliche Lichtquelle kommt von der rechten Bildseite her. Es ist das Tageslicht, welches durch die Fenster in dem Raum, fällt. Es wirkt als wäre es gedämpft, kein direkter Sonnenschein, eher bewölkt, bedeckt. Sehen kann man die Fenster, durch die das Licht fällt, nicht.

Julia trägt ein schwarzes „Longsleeve“, ein langärmliges T-Shirt, sowie eine kurze, die Farbe sich kaum von der der Tischplatte zu unterscheidende, Hose. Die Hose ist kurz, ziemlich kurz. Sie endet im oberen drittel der Oberschenkel. Doch ist sie nicht zu kurz, kein „Hotpants“, nicht hauteng, eher sportlich. Stefan trägt eine graue Jeans, ein graues T-Shirt mit einer vertikal aufgedruckten, an eine Amerika Flagge erinnernde Flagge, unter einem, vollends geöffnetem Kapuzenpullover mit Reizverschluss, welcher aus Baumwolle besteht und dunkel blau ist. Er hält seine Hände locker zwischen seinen Oberschenkeln. Sie, ihre rechte Hand auf die linke gelegt, ebenfalls, auf ihren überschlagenen, Oberschenkeln. Ihre Schultern berühren sich.

Stefan schaut, mit einem verlegenen Lächeln und einem, leicht von Julia abgewandtem und leicht nach unten geneigtem Kopf, zu Boden. Julia schaut mit offenem Mund, lächelnd, knapp links an der Kamera vorbei.

Julia ist blond. Sie hat abgestuftes, an den längsten Stellen schulterlanges, offenes, leicht, im unterem bereich gewelltes, Haar. Stefan hat dunkles, langes, zu einem Zopf, welchen man nur erahnen kann, zusammengebundenes Haar. Er trägt einen schwarzen, cirka ein bis zwei Zentimeter langen Vollbart.

Die Stimmung scheint aufgelockert und entspannt zu sein.

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