Workshops in Fotogeschichte und Ästhetik für blinde Fotograf_Innen und alle, die Interesse haben

Es ist soweit. Im nächsten Monat werden wir mit unseren Workshops beginnen.

Wir konnten die Kunsthistorikerin Petra Schröck, Leiterin der Brotfabrik Galerie und die Fotografen Sabine Wührich, Jörg Möller, Micha Winkler und Stephan Wilke, den ihr schon vom Seminar im letzten Sommer kennt, gewinnen, euch jeweils einen Samstag lang zu erzählen, was ihnen an der Fotografie und einem Foto wichtig ist. Was sie unter einem guten Foto verstehen und was sie denken, was es ausmacht.

Ihr seid alle herzlich eingeladen!

Details:

Wo? Karsten Hein, c/o W.I.M.

Crellestr. 19/20, 2. Hof, 4. OG, 10827 Berlin

Wann? Samstag 16. 4. 2016 11:00 Uhr, weitere Termine folgen

Was? Vortrag und Gesprächsrunde mit Fotografen und Kunsthistorikern

Für wen? Blinde und sehbehinderte Fotograf_Innen, Bildbeschreiber_Innen, Teilnehmende an unseren Praxisworkshops und alle, die sich für Kunst und Fotografie interessieren.

 

Wir freuen uns auf euch!

 

 

 

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Eine Ausstellung, in der Portraits von zweien von uns hängen

Barbara Fickert hat uns auf eine Ausstellung im Bethanien, in Berlin-Kreuzberg aufmerksam gemacht, in der u.a. Portraits des Fotografen Uwe Schumacher von ihr und Silja Korn hängen. Ausstellungen im Bethanien sind immer sehr nett, kommt also!

Zur Ausstellungseröffnung am 8. April 2016 um 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Blickwechsel

Fotografie nach der Werkstatt für Photographie

Wolf Abraham, Maren Baldeweg, Aline Calmet, Stefan Doß, Peter Fischer-Piel, Bernd Große, Ania Kaszot, Torsten Kröger, Heike Reichenstein, Uwe Schumacher, Frank Seeger, Kirsten Steiner, special guest Friedhelm Denkeler

Vernissage: 8. April 2016, 19 Uhr, Ausstellungsdauer vom 9. – 17. April 2016 Öffnungszeiten: täglich 14 – 20 Uhr, Sa. u. So.: 12 – 20 Uhr, bei Veranstaltungen bis 23 Uhr

Ort | Anfahrt

Studio 1 im Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin-Kreuzberg Bus 140 Station Mariannenplatz, U1/U8 Kottbusser Tor

Veranstaltungen

Werkstattgespräch – Führung durch die Ausstellung: Dienstag, 12.04. 2016, ab 18 Uhr

Podiumsdiskussion: Donnerstag, 14.04. 2016, 19 Uhr. Teilnehmer*innen: Rüdiger Flöge (Leiter der vhs-Photogalerie in Stuttgart), Dr. Enno Kaufhold (Fotohistoriker), Ursula Kelm (Fotografin und Dozentin), Thomas Michalak (Dozent am Photocentrum), NN Moderation: Edda Wilde

Finissage: Sonntag, 17. April 2016, ab 18 Uhr Tanzperformance „Bildwechsel“ Die Tenzer Weitere Informationen: http://www.werkstattfürphotographie.de

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Aufruf zum Fotowettbewerb des BSVW

Der Blinden – und Sehbehindertenverein Westfahlen e.V. hat auf seiner Facebook Seite folgenden Wettbewerb ausgeschrieben. Einsendeschluss ist der 15. März. Der Wettbewerb ist eine tolle Gelegenheit eure Fotos auszustellen und einem öffentlichen Publikum zu zeigen, dass es Blinde und Sehbehinderte Menschen gibt die Interesse an visueller Kunst haben und die auch selbst fotografieren. Soweit wir wissen ist die Teilnahme nicht auf Einsendungen aus Westfahlen beschränkt.

Heute wollen wir zu einem für uns ungewöhnlichen Wettbewerb aufrufen: zu einem Fotowettbewerb.
Für unsere neue Homepage benötigen wir viele und schöne Fotos über das Leben mit einer Sehbehinderung im weitesten Sinn – gerne auch mit schrillen und ungewöhnlichen Motiven.

Knipst der lasst z. B. die Vereinsarbeit in eurer Bezirksgruppe oder in eurer Fachgruppe fotografieren oder sucht andere Motive, die ihr für geeignet haltet. Bitte schickt eure Fotos per Mail an die Landesgeschäftsstelle: info@bsvw.de.
Die Fotos müssen im jpg-Format sein und mindestens eine Breite von 1.200 Pixel haben.

Mit der Einsendung seid ihr einverstanden, dass der BSVW die eingesandten Fotos für seine Publikationen, das Internet und eventuell für eine Ausstellung unter Angabe des Namens der fotografierenden Person nutzen darf.

Eine Jury bestehend aus den Internetredakteurinnen und -redakteuren und Mitgliedern des Vorstandes bewertet die Bilder. Die ersten drei Fotografien werden in der Geschäftsstelle ausgehängt, auf der Homepage veröffentlicht und in einer Pressemitteilung geehrt. Wenn genügend schöne Fotos zusammenkommen, werden sie in einer Ausstellung in der LGS der Öffentlichkeit gezeigt. Zusätzlich erhalten die Preisträger ein klingendes Geschenk.

Einsendeschluss ist der 15. März 2016.
E-Mail: info@bsvw.de

Wir sind sehr gespannt auf eure Einsendungen!

Quelle: Facebook-Post des BSVW

Facebook Seite des BSVW

 

 

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Gerald Pirner: Der gespürte Blick

Hier, das müsst ihr lesen. Gerald Pirner hat einen sehr tollen Aufsatz anlässlich unserer Ausstellung in der BrotfabrikGalerie geschrieben. All unsere Projekte, die sich mit Blindheit und Fotografie befassen, auch dieser Blog, haben ja eine erkenntnistheoretische Dimension. Wir befassen uns mit der menschlichen Wahrnehmung an einer jener Kanten oder Bruchstellen, die immer für neue Einsichten gut sind. Normalerweise lassen wir das hier im Blog nicht so raushängen, unser Angebot soll ja niedrigschwellig sein. Umso mehr freuen wir uns nun, wenn ein blinder Autor, einer der ganz wenigen, die sich ernsthaft mit visueller Kunst befassen, diesen Aspekt unserer Arbeit thematisiert. Damit ist unser Dialog zwischen Sehenden und Blinden auf eine neue Ebene gehoben:

Der gespürte Blick oder
An der Grenze zwischen Subjekt und Objekt

Die Schönheit der Blinden, eine Ausstellung in der Brotfabrik in Berlin-Weißensee mit Arbeiten von Karsten Hein und Arbeiten der Teilnehmerinnen seines Fotoworkshops

Ein Bild, das es nicht gibt, vorher nicht gab, ein Bild das vielleicht mehrere Bilder ist, das ein-gebildet ist, das nur in seiner Sprache existiert. Er sieht es vor sich, sieht vor sich, wie eine Frau das Gesicht einer anderen Frau berührt, eine Frau, die ihre Augen geschlossen hält, eine Frau mit geschlossenen Augen, berührt von einer anderen mit ebenfalls geschlossenen Augen. In seiner Imagination bittet er seine Assistentin zu Hilfe, bittet sie die Szene zu beobachten, bittet Sie die Szene zu beschreiben: Zwei Frauen, in gleicher Größe, beide vermeintlich in ähnlicher Haltung und doch unterscheidet sie etwas, von dem sie im ersten Moment nicht hätte sagen können, was es sei.

Er wartet, hört Ihr nach, hört wie Sie schaut, obwohl das nicht möglich ist, und doch glaubt er zu hören wie Sie schaut, ohne zu atmen, ohne dass er Ihr Atmen hörte.
„Die eine ist blind“, sagt Sie ruhig und wartet eine Weile.
„Woran siehst du das.“

Hier zum vollständigen Text in Geralds Blog.

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Gruppenfoto von Dareks NeuseelandReisegruppe

Gruppenbild auf einem Steg am Wasser

Wie bei vielem anderen auch sind die Geschmäcker beim Reisen verschieden. Die meisten Leute verreisen mit Familie und Freunden, andere schwören auf alleine reisen, weil sie finden, dass man sich dabei mehr auf andere Menschen und die Kultur des Reiselandes einlässt, und wieder andere schließen sich einer organisierten Gruppenreise an. Letzteres ist ein guter Kompromiss für blinde und Sehbehinderte Reisende, man ist für eine Weile weg von Familie und Freunden aber nicht ganz alleine. Wenn man Anschluss in einer Reisegruppe findet, entstehen oft Freundschaften, allerdings muss man oft auch auf eine ganze Menge Leute Rücksicht nehmen. Hier ist also ein Foto von Dareks Reisegefährten in Neuseeland.

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Blick auf Akaroa in Neuseeland von Darek

Bergpanorama mit Meer

Dieses Foto entstand während Dareks Neuseelandreise mit Vision Outdoor im letzten Jahr. Den kompletten Reisebericht findet ihr hier:https://djdarek.wordpress.com/2015/06/02/neuseeland-mein-reisebericht/ Der Teil über Akaroa ist am Anfang.

Landschaften sind beliebte Fotomotive, aber oft wegen der vielfältigen Felsformationen und nuancierten Schattierungen schwer zu beschrieben. Bei solchen Blicken in die Weite fotografieren blinde Fotografen auf gut Glück, weil sie ihr Motiv nicht vorher anfassen und die Distanz richtig abmessen können. Oft will man ein Bergpanorama fotografieren und hat am Ende nur Himmel oder nur Felsen auf dem Blild, oder ein Stück Mensch, Haus oder Zaun versperrt die Sicht. Dieses Bild macht definitiv Lust auf eine Neuseelandreise.

 

 

 

 

 

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