Katharina und Valentina von Silja

STATUS: NOCH ZU BESCHREIBEN

Noch ein Bild aus unserem Fotoseminar für Blinde von Silja. Silja hat ihr ihre beiden Assistentinnen fotografiert. ?! D.h. Silja, die wirklich nichts sieht, hat dieses Bild ohne Assistenz gemacht.

Zwei Frauen, an ein Brückengeländer gelehnt.

Beschreibung von…

Zwei junge Frauen stehen auf der Spreebrücke an der Friedrichstraße. Im Hintergrund ist die S-Bahn zu sehen, der Himmel ist blau und leicht bewölkt.
Die rechte der beiden Frauen trägt eine Brille, einen sehr langen kupfer-roten Zopf und eine schwarz-weifle Hahnentritt-Jacke. Sie steht an das Brückengeländer gelehnt, lächelt und hat eine Kamera um den Hals.
Die linke Person hat eine ähnliche Haarfarbe und versucht sich gerade, die im Wind wehenden Haare aus dem Gesicht zu streifen. Sie lächelt und ihr Kopf ist leicht in den Nacken gelegt. Sie trägt eine matt-blaue Jacke, in der linken Hand hält sie eine Plastiktüte mit Schachbrettmuster und einen Langstock.

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Frauenstatue von Silja

Hier noch ein Foto von Silja aus den Gärten der Welt. Dank an die Gärten der Welt noch einmal!

Eine weibliche Statue aus weißem Stein

Beschreibung von…

Auf dem hochformatigen Bild ist zentral eine helle Frauenstatue antiken Stils vor einer gelblichen Wand zu sehen. Die Statue scheint aus weißem bis hellgrauem Stein zu sein und teilt das Bild vertikal etwa in drei gleich breite Teile. Die Figur ist nackt und an eine Säule gelehnt. Ihr linkes Bein ist angewinkelt, der linke Fuß ruht auf dem Säulensockel, ihre linke Hand stützt sich in Hüfthöhe auf eine Art Stoffknäuel auf der Säule. Das rechte Bein ist ganz durchgestreckt, der Fuß ist nicht mehr auf dem Foto zu sehen. Möglicherweise ist sie eine Badende und stützt sich auf ein Handtuch. Mit dem Oberkörper wendet sich die Figur leicht nach links, blickt jedoch nach rechts zu Boden. Den rechten Arm hält sie locker angewinkelt vor dem Oberkörper und berührt mit der Hand leicht ihre linke Schulter. Ihr Haar hat sie in aufwendigen Zöpfen hochgebunden, darin trägt sie eine Art Diadem.

Das Bild ist in unserem Fotoseminar für Blinde in den Gärten der Welt entstanden. Dank noch einmal an die Gärten der Welt!

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Zwei Feuerwehrleute von Susanne

Zwei Feuerwehleute sitzen vor einer Toreinfahrt in der SonneAm Rande unseres Fotoseminars, genauer gesagt auf dem Weg zu dem interessant klingenden Ort, an dem wir eigentlich fotografieren wollten, wo dann aber gar nicht so interessante Bilder entstanden, hat Susanne diesen Schnappschuß gemacht:

Beschreibung von Katrin Heidorn:

Ein sehr helles Bild, viel Weiss, starke Kontraste. Etwas links von der Bildmitte ein großer weiss gemauerter Torbogen. Er nimmt fast das gesamte Hochformat ein. Daneben ein kleines Stück eines zweiten. Unten im Bild ein Stück helles Kopfsteinpflaster bis zur Bordsteinkante, die nicht mehr ganz zu sehen ist. Der zweite Torbogen ist mit einem hellgrauen Rolladen verschlossen. Der offene Torbogen gibt den Blick frei in das schattige Innere. Oben drei erleuchtete Leuchtstoffröhren. In der Mitte im Hintergrund ein gemauerter Pfeiler mit elektrischer Leitung und einem Telefonapparat. Links von dem Pfeiler drei schlanke schwarze Säulen, die zu zwei Dritteln bis über Kopfhöhe schräg schwarz-gelb gestreift sind. Links daneben hinter den Säulen ein rotes Kastenfahrzeug mit gelben Streifen und einem Rolladen an der Seite. Der Torbogen ist oben bis zu zwei Dritteln der Rundung mit einer weissen Mauer geschlossen. An dieser Mauer ist eine kleine Ampel mit rotem und grünem Licht angebracht. Zur Zeit leuchtet das grüne Licht. Mitten im offenen Torbogen sitzen zwei Männer auf dunkelblauen Einheits-Plastikstühlen.  Sie werden vom Tageslicht hell angestrahlt und tragen beide weisse T-Shirts, die das Licht reflektieren. Sie tragen auch die gleichen Hosen. Leuchtend Rot mit gelben Reflektorstreifen quer unter dem Knie, die sich seitlich an der Hosennaht nach oben fortsetzen. Beide tragen schwarze derbe Arbeitsschuhe. Der eine Halbschuhe, der andere Stiefel mit großen Reissverschlüssen, die leger offen stehen. Der Mann links hat kurze dunkle Haare. Er blickt nach links, hat die Hände im Schoss und die Beine lässig übereinander geschlagen. Der Mann rechts hat raspelkurze, graue oder blonde Haare und eine Halbglatze. Sein ovales Gesicht blickt nach vorn. Der Oberkörper ist leicht vornüber gebeugt. Er stützt die Ellenbogen auf die Oberschenkel und hält in der rechten Hand eine Zigarette. Beide sind zwischen dreissig und vierzig Jahre alt und schlank. Ihr Gesichtsausdruck ist entspannt abwartend. So würden sie wohl auch im Café dasitzen, wenn sie nicht gerade in der Pause beim Feuerwehrdienst wären. Das Bild wird bestimmt von dem hellen, freundlichen Tageslicht auf der Wand und dem Kontrast zu dem leicht grünlich schimmernden Licht in der Feuerwehrgarage. Dazu die perfekt plazierten Männer. Eine sehr harmonische Komposition.

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Das Tafelsilber im Schloß Charlottenburg von Lutz Niestrat

Dieses Bild ist bei unserem Fotoseminar für Blinde im Schloß Charlottenburg in Berlin entstanden:

Eine langgestreckte hell erleuchtete Vitrine mit Silbergeschirr in einem ansonsten abgedunkelten Raum

Beschreibung von Katrin Heidorn

Das erste, was das Auge wahrnimmt, ist Glanz. Ganz viel silbriger Glanz von allen Seiten, aber vor allem im Vordergrund. Ich bin fast geblendet. Dann Orientierung und Verwunderung: Das Foto im Hochformat scheint ein Schwarz-Weiss-Foto zu sein. Keine Farben, nur Silber, Grau und Weiss, ein bisschen Schwarz. Doch was sehen wir? Einen Tunnel aus Glas und Spiegeln, leicht aus der Senkrechten nach rechts gekippt. Viele gerade Linien, die in die Tiefe laufen. Sehr viele Spiegelungen. Eine Ausstellungsvitrine von der Schmalseite gesehen. Auf der Fläche , die direkt am unteren Rand beginnt, ein kompletter Satz silbernes Tafelgeschirr für zwölf Personen auf weissem Tuch. In der Mitte, symmetrisch angeordnet ungefähr zehn bis fünfzehn große Terrinen mit verzierten, runden Deckeln. Zwischen ihnen verschnörkelte Kerzenleuchter -natürlich Silber, aber ohne Kerzen. An beiden Seiten, in exaktem Abstand aufgereiht, flache silberne Teller. Neben jedem Teller noch ein einfacher silberner Kerzenleuchter ohne Kerze. Ein gedeckter Tisch.  Der aber wird von den kleinen, aber zahlreichen Leuchten über der Vitrine so hell angestrahlt, dass die starken Reflexe es fast unmöglich machen, Einzelheiten zu erkennen. Aber da kommt Hilfe: den ganzen Tisch gibt es noch einmal als Spiegelung an der Glasabdekung der Vitrine. So schwebt das ganze Service in zarten Grautönen mit schwächeren Reflexen über den Köpfen. Sogar mehrfach. Dazwischen wie Perlenketten die Reihen von Leuchten. Auf der rechten Seite noch einmal eine Spiegelung des Tisches an der Wand der Vitrine. Alle Linien laufen perspektivisch auf das graue Rechteck am Ende der Vitrine zu. Und da sind sie auch zu sehen, als Spiegelung. Wie in einem Bilderrahmen: Der Fotograf und sein Assistent. Der Fotograf konzentriert, leicht nach links gebückt, mit der Pocketkamera am Auge. Kurzes, schwarzes Haar und  grauer Pullover. Links daneben steht, mit dem Blick zu uns, sein Begleiter mit dunkler Jacke und schwarz-grauem Haar. Er hält den weissen Stock in der Hand. Als hätten sie gewusst, dass dieses Bild keine Farben verträgt, sind sie perfekt passend gekleidet. Hinter ihnen ein Stück graue Wand. Links und rechts in genau gleichem Abstand je ein Regal mit grauem Rahmen. In diesen Regalen gibt es mehr Geschirr. Links zwei Porzellanterrinen oben, zwei Teller unten. Rechts oben zwei Teller und unten bauchige Deckel von irgendwas. Auf der rechten Seite verwirren nämlich die Spiegelungen der Vitrine das Auge. So schiebt sich  von dort ein weiterer Besucher ins Bild. Der ist aber nur halb zu sehen und ausserdem überdeckt von der Spiegelung der Hand des Fotografen. Hinter ihm noch einmal die Figur des Begleiters und das erste Regal. Er ist quasi umzingelt. Die Hand wird genau auf seine Wange reflektiert. Es sieht aus, als würde er gestreichelt. Hinter den Regalen schließlich ahnt man die durch helle Rollos abgedekten Fenster des Schlosses. Zu sehen sind nur die Fensterkreuze, die das Liniengewirr perfekt machen. Ein vielschichtiges Bild fürwahr. Aber schwarz-weiss ist es nicht. Wer genau hinsieht, entdeckt den zarten Hautton der beiden Gesichter.

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Karsten von Susanne

Ein Mann mit Sonnenbrille steht mit verschränkten Armen in einem InnenhofNoch ein Bild, das am Rande unseres Fotoseminars für Blinde entstand…

Beschreibung von Katrin Heidorn

Ein Foto im Querformat, draussen an einem hellen Tag entstanden. Im Hintergrund ein Hinterhof wie er den Berlinern vertraut ist. Hellgelbe Wände, unten ein Sockel aus grauem Putz mit querlaufenden Fugen, der das Parterre bedeckt. Dort moderne Fenstertüren zum Hof. Erster und zweiter Stock mit Fensterreihen aus alten Fenstern mit Fensterkreuz. Links zwei große Treppenhausfenster, dazwischen eine große altmodische Uhr, die 16:55 Uhr zeigt. Im Vordergrund der Oberkörper eines Mannes mit verschränkten Armen. Die Arme sind gerade noch zu sehen. Er steht in einer Art Hinterhofgarten mit Sitzmöbeln aus rötlichem Holz. Rechts eine Bank und drei Holzelemente mit Blumentöpfen. Links sieht man einige Sitzgruppen mit Lehnstühlen und Tischen. Dahinter eine Abtrennung zum übrigen Hof aus Holzrahmen mit gekreuzten Latten, an denen Grünpflanzen ranken. Das Portrait von Karsten nimmt ein gutes Drittel des Bildes ein. Er trägt eine schwarze offene Jacke mit Stehkragen und darunter einen schwarzen Pulli mit V-Ausschnitt. Die Arme sind so verschränkt, dass man gerade noch ein Handgelenk am Ärmel sieht. Die Haare sind glatt, halblang und graumeliert. Sie bedecken locker die Ohren. Eine Strähne fällt vom Mittelscheitel ins Gesicht. Er trägt eine Brille mit dunklen aber transparenten Gläsern. Über der Brille sind noch die Augenbrauen zu sehen. Die Augen sind zu ahnen und streifen fast den oberen Brillenrand. Das gibt dem Blick etwas Skeptisches. Der Mund ist geschlossen und die Mundwinkel gekräuselt. Man kann ein angedeutetes Grinsen ausmachen, wenn man möchte. Zusammen mit den verschränkten Armen wirkt es auf mich wie das Portrait eines Interviewten nach einen langen Interview. Um nicht zu sagen, ein wenig wie ein Popstar: gewohnt, fotografiert zu werden, aber nicht immer begeistert.

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Das inklusive Kulturportal ist online

Wie schon vorgestellt ist das Kulturportal jetzt online, dass in Zukunft zugängliche Kultur (Kino, Bühne, Ausstellung/Museum und Sport) für verschiedenste Bedürfnisse darstellt. Das Projekt wird von der Firma Sennheiser finanziert, hat aber das Ziel, als völlig werbe- und kostenfreie Plattform eine inklusive Kulturlandschaft zu thematisieren und verschiedenste barrierefreie Kulturangebote darzustellen. Schaut mal unter www.culture-inclusive.com was da entsteht.

„Nicht nur Mobilitätsfragen, sondern gerade auch Sehunterstützung (Audiodeskription), Hörunterstützung und Gebärdensprache sind uns wichtige Anliegen. Ausserdem gibt es einen Blog zu verschiedensten Themen (wie Aufführungen für Gehörlose im Ernst-Deutsch-Theater oder Audiodeskription im Millerntor-Stadion). Im Hintergrund bauen wir eine Datenbank mit interaktiver Deutschland-Karte auf, in der Orte/Angebote auffindbar sind.“

Das Portal ist derzeit für Hamburg zu erleben und soll jetzt wachsen. Wo immer Ihr entsprechende Einrichtungen kennt, sprecht Sie gern an und leitet den Fragebogen, der unten an diesem Beitrag als PDF hängt, weiter. Bei Rückfragen wendet euch an m.knigge@grauwert.info.

CultureInclusive_Formular_online

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