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Portrait einer jungen nackten Frau

SCHON BESCHRIEBEN

Mail von Soheil:

bitte beschreiben sie mir, danke

Eine nackte Frau, stehend

Bildbeschreibung von Sandra Boll:

Photographie, schwarz-weiß, Hochformat
Eine junge Frau posiert exaltiert vor einem Waldsee. Sie ist unbekleidet und wirft kein Spiegelbild auf das stille Wasser. Sie steht auf den Zehenspitzen auf einem schwererkennbaren Untergrund und reckt sich weit über die Bäume des Hintergrundes. Im Vordergrund bis zu ihrer Kniekehle steht ein karg mit welken Blättern bewachsener Strunk. Den rechten Arm in die Hüfte gestemmt, den linken über den Kopf gelegt macht sie ein extremes Hohlkreuz und schaut die BetrachterInnen in einer halben Drehung über die rechte Schulter hinweg an. Dabei ist das rechte Auge durch ihre langen, mittelgescheitelten Haare verdeckt. Ihre Brustwarzen sind stark erigiert. Das Arrangement wirkt gestellt und digital nachbearbeitet. Sie lächelt sehr verhalten und scheint ihre Pose auch nicht besonders bequem zu finden. Der dichtbelaubte Mischwald spiegelt sich im See, am gegenüberliegenden Ufer kann man eine Lichtung und eine Art Strand erkennen.

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Eingeordnet unter schon beschrieben

Kanada I

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Hallo,

hier sind ein paar Bilder von Maria aus kanada. Es wäre eine gute Idee deine Seite und/ oder die Bildbeschreibungen auch in Englisch zu machen.

Maria fragt schon dauernd nach 😉

lg susanne

——– Original-Nachricht ——–

> Subject: Pictures

> Hi Susanne
>
> Here are a few pictures when I went hiking with my sister a few years ago. They are from
> a state park called Kananaskis. It is 563 km drive from Edmonton. it is an Indian name.
> There are lots of hiking and bike trails and a few lakes there. It does not have too many tourists like other parks, that’s why I like it here.
>
> Maria

 

Landschaft in den Bergen, hinten das Felsmassiv, vorn eine Wiese

Bildbeschreibung von Katrin:

Zu sehen ist ein Bergtal in vollem Sonnenlicht. Die Sonne steht wohl hinter dem Betrachter oder wird durch Wolken gestreut. Es ist weit und breit kein Schatten zu sehn.Der Standort des Betrachters ist ein kleinerer Hügel in der Mitte des Tals, das frontal in der Ferne von einem hohen Bergmassiv scheinbar verschlossen wird. Über dem ganzen wölbt sich ein blassblauer Himmel mit einigen wenigen nebelartigen Wolken, die wie durchsichtige Schleier über den linken Rand der Berge wehen. Das Massiv besteht aus fast senkrechten Wänden und bietet keinen sichtbaren Ausgang. Wie eine schützende aber auch drohende hohe Mauer bildet es einen Kessel im Hintergrund. Automatisch wandert der Blick an seinen Wänden hoch zum Himmel.Dieses Massiv ist im oberen Drittel reiner grauer Fels, der verwittert ist, sich aber kaum faltet. Es taucht auf aus  unbewachsenem feinem Erdreich, das aussieht, wie mit vollen Händen an den steilen Felsen gehäufelt. Auf dieser ebenso schiefergrauen Erde haben sich einige Schneefelder im prallen Sonnenlicht gehalten. Sie sind vereinzelt oder lose verbunden und haben die Umrisse von unbekannten Erdteilen. Von unten kriecht grüner Bewuchs an dieser grauen Erde herauf. In der Ferne ist nicht auszumachen, ob es sich schon um Bäume handelt. Nur aus der Farbe kann man schliessen, dass das helle Grün Wiese bedeutet und das dunkle zu den Nadelbäumen gehört. Fast genau in der Mitte des übrigens quadratischen Bildes laufen die steilen Hänge von links, rechts und geradezu zusammen und mit ihnen auch das dunkle Grün, das sich wie Wasser in einer Schüssel dort sammelt. Aus dieser Mitte kommen geduckte, muntere Baumgrüppchen auf den Betrachter zu, unterstützt von dichtem Nadelwald auf dem linken Hang. Von rechts taucht hinter dem nächsten Hügel ein schmaler Pfad auf, der nur von Wanderern oder Tieren getreten sein kann. Er verläuft beinah längs zu unserem Blick auf uns zu und dann quer zu unseren Füssen, scheinbar ohne uns zu erreichen. Die Bäume haben ihre kleinsten Vertreter vorgeschickt, die links und rechts des Pfades wie zufällige Begleiter herumlungern. Bis auf unseren Hügel hat es aber noch keiner geschafft. Die Wiese direkt zu unseren Füssen teilen wir nur mit kugeligen Grasbüscheln und Wiesenblumen.

Ich bin wenig gewandert in meinem Leben und der Anblick dieser gewaltigen Berge im Mittagssonnenlicht flösst mir Respekt ein. Den Aufbruch in diese Richtung möchte ich vor Einbruch der Dunkelheit nicht empfehlen. Da ich nicht eine einzige menschliche Behausung sehe, möchte ich lieber glauben, dass dieser Blick der einer stolzen Läuferin ist, die versonnen auf das durchquerte Tal zurückblickt und sich am Anblick freut. Und sie steht vor einer freundlichen Holzhütte, die sowohl Schatten als auch Schutz vor Bären bietet.

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