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Das Mädchen und der Junge auf dem Dach von Silja

 das mädchen und der Junge auf dem Dach

Beschreibung von Stefan

Zu sehen ist ein Bild im Querformat. Die Aufnahme erfolgte im Halbprofil. Die rechte Bildhälfte wird vom Jungen dominiert. Links neben ihm sitzt das Mädchen. Sie sitzen im Freien. Beide tragen schwarze Jacken. Beim Jungen ist die Jacke mit einem weißen Kapuzenband und einem weißen Reißverschluss abgesetzt. Er trägt eine schwarz-weiße Schirmmütze, ein Basecab, sowie einen schwarzen Vollbart. Sein Körper wird unterhalb der Brust, durch den Rand des Bildes begrenzt. Auch das Basecape ist am oberen Ende des Bildes abgeschnitten.

Links neben ihm, zu seiner rechten, sitzt das Mädchen. Sie trägt unter ihrer Jacke einen braunen Kapuzenpullover. Dieser ist zu sehen, da sie ihre Jacke bis kurz über Brusthöhe geöffnet hat. Sie lächelt mit offenem Mund, ihre weißen Schneidezähne sind zu sehen. Sie hat natur blondes Haar, welches sie zu einem Zopf gebunden hat. Einzelne Strähnen hängen an ihrer linken Gesichthälfte herab. Sie trägt eine Sonnebrille mit weißem Rand und großen violett abgedunkelten Gläsern. Beide schauen in Richtung Sonne, diese steht tief. Das linke Brillenglas wirft ein violett gefärbtes Licht auf den linken Wangenknochen des Mädchens.

Der Junge kneift die Augen etwas zusammen, obwohl diese im verschatteten Bereich des Schirmes, des Bascabes liegen. Man sieht nur seine linke Gesichtshälfte und sein linkes Auge. Er ist eher im Profil abgebildet; sie mehr im Halbprofil, man erkennt beide Gläser der Sonnebrille deutlich. Es lässt sich erahnen, dass beide sitzen. Man sieht keinen Unterkörper, auch sie ist Bauch abwärts abgeschnitten durch den unteren Rand des Bildes. Allerdings lässt die Körperhaltung des Mädchens erahnen, dass sie sich an eine Lehne anlehnt, eventuell an eine Lehne einer Bank.

Würde man das Bild vertikal in der Mitte teilen, so bliebe, auf der linken Seite, eine Hälfte des Mädchens über, mit Gesicht und Lächeln. Links davon bliebe, mit dunklem Kies bedeckter Boden, welcher teilweise mit Pflanzen bewachsen ist. Einige Pflanzen scheinen ausgetrocknet, andere erscheinen in einem blassen grün. In der linken unteren Ecke ist ein gelber Margeritenstrauch zu erkennen. Das Gelb ist kräftig, wie bei einer Sonneblume, wenn sie ausgeblüht ist.

Beide befinden sich auf einem Dach. Hinter den beiden verläuft ein Zaun, welcher das Dach begrenzt. Der Zaun ist feingliedrig und mit einem taupefarbenen Lack bestrichen. Das Foto wirkt alles andere als statisch, obwohl sich beide nicht zu bewegen scheinen. Das kann an der Perspektive liegen. Gäbe es einen dominanten Fluchtpunkt, so läge dieser im linken oberen Eck, außerhalb des Bildes. Der Zaun würde exakt, durch seine Fluchtlinien auf diesen deuten.

Im linken obern Eck steht eine halb, ca. hüfthohe Wand. Würde man derer Fluchtlinien verfolgen, hätte man den zweiten, ebenfalls markanten, Fluchtpunkt, welcher außerhalb des Bildes liegen würde, in etwa oberhalb der vertikalen Mitte des Bildes.

Ein Kommentar

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Julia in Streifen von Silja

Portrait von Julia

Beschreibung von Julia

Silja bat uns, dass wir diesmal die Bilder von uns selbst beschreiben sollen. Da mir neulich bei meinen letzten Beschreibungen aufgefallen ist, dass ich immer recht wenig im Detail vom Gesicht beschrieben habe, versuche ich diesmal das Gesicht genauer zu beschreiben. Damit sich auch die Leser ein Bild davon machen können, wie bei dieser Beschreibung mein Gesicht aussieht.

Auf dem Bild zu sehen bin Ich, Julia. Allerdings nicht vollständig, da ich oben ab dem Haaransatz angeschnitten bin. Ansonsten ist mein Oberkörper ziemlich vollständig im Bild und außerdem Folie, die als Hintergrund dient, zu sehen. Silja hat mich frontal fotografiert, dennoch bin ich irgendwie schräg im Bild. Mein Kopf ist in der rechten oberen Ecke und füllt knapp ein Viertel des Bildes. Mein Oberkörper endet links unten im Bild, also fülle ich das Bild diagonal aus. Ich stütze meine Arme nach hinten auf. In etwa die Hälfte meiner Unterarme sind nicht von dem schwarzen Langarmshirt verdeckt, das ich trage. Meine Hände sind nicht zu sehen und auch der Boden, auf dem ich sitze, ist nicht zu sehen.

Auffällig an diesem Bild ist das Licht. Besser gesagt die Sonne, die in das Fenster hinein scheint. Aufgrund von halbgeöffneten Jalousien am Fenster entstehen quer gestreifte Schatten, die vor allem auf mein Shirt und mein Gesicht fallen. Die hellen und dunklen Streifen sind unvollständig auf meinem Shirt. Etwas oder Jemand steht vor dem Fenster, so dass ein Schatten auf einen Teil meines Shirts fällt. Der Schatten geht von meinem Kinn aus links abfallend bis zum rechten Bildrand und ist rundlich. Es könnte ein Kopf sein. Auf der Folie verliert sich der Schatten fast, da diese geknittert ist und durch die milchige Farbe wird das Licht reflektiert. Oben mittig im Bild, links von meinem Kopf ist ein heller Lichtkreis. Über mein Gesicht fallen ebenfalls Schattenstreifen, so dass drei Teile meines Gesichtes im Schatten liegen, jeweils dazwischen scheint das volle Licht auf mein Gesicht. Die Schattenstreifen in meinem Gesicht sind allerdings leicht rund nach unten hin abfallend. Durch die Art des Lichteinfalles wird der Blick auf das gesamte vollständige Gesicht irritiert. So fragte mich mein Freund, als ich dabei war das Bild zu beschreiben, wer das da eigentlich ist auf dem Bild.

Zu meinem Gesicht und Kopf. Die Spitze meines Kinns liegt im Schatten. Dann kommt ein heller Streifen, der bis zur Unterkante meine Oberlippe reicht. Im Licht zu sehen sind ein großer Teil meiner Zähne und meine Unterlippe, sowie der Bereich unterhalb der Lippe bis zur Spitze des Kinns und der Bereich zwischen Kinn und Wangen, der seitlich vom Mund ansetzt. Ich lache. Hinzuzufügen ist an dieser Stelle vielleicht noch, dass wir beim Beschreiben des Bildes nach dem Fotografieren, uns darauf einigten, dass mein Lachen gut getroffen ist und es natürlich aussieht. Seitlich neben meinem Mund bilden sich zwei vertikale Lachfalten, eine links und eine rechts. Diese reichen bis in den nächsten schattigen Abschnitt hinein. In diesem sind meine Oberlippe, meine Nasenflügel und -spitze und ein Teil meiner Wangen zu sehen. Von den Nasenflügen reichen wiederum zwei Lachfalten bis zu den Mundwinkeln hinab. Auf mein Nasenbein, sowie dem Großteil meiner vom Lachen leicht geschlossenen Augen und auch meiner Wangenknochen fällt wieder ein Streifen Sonnenlicht. Die Farbe meiner Augen ist auf dem Bild nicht zu erkennen. Es könnte grau sein. In der Tat ist der farbige Teil meiner Augen blaugrau. Neben und unter meinen schmalen Augen herum bilden sich ebenso Lachfalten. Links unter dem linken Auge ist ein kleiner Leberfleck zu sehen. Die obere Linie zwischen Licht und Schatten dieses Abschnitts verläuft auf Höhe der Nasenwurzel, weiter an den Augenlidern nach unten bis zu den Ohrläppchen. Um mein rechtes Ohrläppchen steckt ein schlichter runder Holzohrring. Dieser wird von der Sonne beschienen, während das Ohr selbst im Schatten liegt. Das linke Ohr ist nicht zu sehen. Meine weder schmalen noch vollen, gewölbten Augenbrauen werden nach außen hin schmaler. Sie sind dunkel und reichen leicht bis über die Länge meiner Augen hinaus. Die Augenbrauen und auch die Hälfte meiner recht hohen Stirn liegen im Schatten, während der Rest der Stirn bis zum Haaransatz, ab dem das Bild angeschnitten ist, von der Sonne beschienen wird. Ein Teil meiner blonden zum Zopf gebundenen Haare sind noch im Bild zu sehen. Links und rechts hinter den Ohren hängen zwei kleine blonde Strähnen hinunter.

Damit ist die Beschreibung des Fotos beendet und nun folgen noch ein paar persönliche Gedanken zu Fragen, die uns Silja stellte.

Wie empfindest du es fotografiert zu werden?

Ich empfinde es jedes Mal ein wenig seltsam selbst fotografiert zu werden, denn irgendwie will ich ja auch gut dabei aussehen oder zumindest soll es ein schönes Foto sein. Das ist dann schon mal mit ein paar Schweißausbrüchen und Nervosität verbunden, wie bei einem Referat, dass man vor dem Seminar halten muss. Dabei macht es mich wahrscheinlich vor allem nervös, da Ich und mein Äußeres durch die Fotos in gewisser Hinsicht beurteilt werden. Fotos werden ja schließlich gemacht, um sie sich anzusehen und jeder hat irgendwie auch eine Meinung dazu. Wenn ich also auf dem Foto bin, werde ich auch bewertet. Zum einen natürlich das Foto im Gesamten, ob es zusammenpasst, wie man guckt oder wie man dasteht, aber zum anderen eben auch ob es schön so ist, wie man auf dem Bild aussieht bzw. ob die Person auf dem Bild schön ist. Ein gutes Foto wirkt ja irgendwie auch durch die Schönheit der Person, die darauf ist. Also wird indirekt bewertet, ob man gut aussieht oder nicht. Diese Gedankenprozesse laufen eher im Hintergrund ab, wenn Silja Bilder von mir macht, aber sie sind nicht ganz unbedeutend. In der Besprechung der Fotos haben wir darüber zwar nie gesprochen. Wir haben eher darüber gesprochen, wie wir auf den Bildern aussehen. Ein gutes Bild wurde daran festgemacht, ob die Augen offen sind oder ob es im Gesamtbild gepasst hat. Mir selbst fällt es darüber hinaus dann schwer zu beurteilen, ob dies oder jenes Foto schön ist. Ich kann für mich sagen, ja es ist gut getroffen. Ich lache da natürlich oder eben nicht. Mir fällt es schwer zu sagen, ich finde dieses Foto schön, denn was ich sehe auf dem Foto, bin ich und ich lache oder gucke so oder so. Aber ich weiß immer nicht, ob ich die Fotos dann tatsächlich schön finde, weil für mich damit irgendwie auch in Verbindung steht, ob ich schön bin. Es fällt mir schwer dies zu beurteilen, da ich nun mal so aussehe wie ich aussehe. Ich finde mich nicht hässlich, aber auch nicht außergewöhnlich hübsch oder so. Halt irgendwie ganz normal. Ich kann ja daran auch nichts groß ändern, an dem wie ich aussehe.

Wie gefallen dir Bilder von dir?

Auf Bildern finde ich es nicht einfach gut oder normal auszusehen. Oft mag ich Bilder von mir nicht sonderlich, denn entweder sehen sie gestellt aus oder wenn ich lache, sind meine Augen oft geschlossen und das sieht auch nicht gut aus. Ich finde es schwierig auf gestellten und inszenierten Bildern nicht gestellt auszusehen. Als Silja das erste Mal Fotos von mir machte, sagte sie, „Lach mal!“ und „Fühl dich mal so, als wenn du dich gern hast.“ Ich dachte mir, uff, wie sieht das eigentlich aus? Ich machte mir davor nie groß Gedanken darüber, wie es aussieht, wenn man sich gern hat, denn entweder hab ich mich gern oder nicht. Das ist dann zwar schon zu sehen oder merkbar für andere, aber ich glaube, dass kann man für ein Foto nicht inszenieren.

Mittlerweile klappt es ganz gut zu lachen. Manchmal sind die Bilder dann im richtigen Moment getroffen und dann sieht das gut aus. Andere Male sind sie nicht gut getroffen, dann sehen sie doof aus, weil die Augen zu sind oder so. Meist klappt es gut, wenn wir als Gruppe irgendwas Witziges erzählen, worüber ich dann lachen muss und dann ist es auch ein echtes Lachen, was auf dem Foto zu sehen ist.

Wie war es für dich ein Foto von der selbst zu beschreiben?

Ein Foto von sich selbst zu beschreiben ist nicht viel anders als ein Foto von anderen zu beschreiben. Da ich möglichst objektiv versuche ein Foto zu beschreiben. Ich versuche dann das zu beschreiben was ich sehe. Allerdings ist es schwer, gerade ein Gesicht, genau zu beschreiben, da ich durch die Beschreibung einer Form schon auch festlege, ob die Stirn hoch oder die Nase dick oder schmal ist, auch irgendwie bewerte, wie ich die Nase oder die Stirn empfinde. Da ich selbst, wie ich finde, keine sonderlich markanten Gesichtsmerkmale habe und mich bis jetzt noch nicht vor den Spiegel gestellt habe, um die Form meiner Nase oder Augenbrauen zu beurteilen, finde ich es hinsichtlich dessen noch schwerer zu sagen, ob meine Nase schmal, die Augenbrauen lang und dick oder die Augen klein oder groß sind. Denn wie groß, ist groß oder wie dick, ist dick? Ich könnte natürlich alles genau nachmessen, was ich mit meiner Stirn tatsächlich auch getan habe, aber machen dann so genaue Angaben nicht auch die Bildbeschreibung irgendwie langweilig? Das führt mich zu der Frage, was soll über die Bildbeschreibungen transportiert werden? Eine möglichst genaue Beschreibung des Bildes oder geht es auch um die Wirkung und den Eindruck, den das Bild beim Betrachter hinterlässt?

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Ein Tag im Park von Mary

junge Frau auf Parkbank

Dieses Portraitfoto wurde im Juli 2015 von Mary im Britzer Garten aus der Normalperspektive aufgenommen.

Es ist Sommer – die Bäume tragen dichtes grünes Laub, welches teilweise den Hintergrund, auf dem der Fokus des Bildes liegt, verdeckt. Dort, in einiger Entfernung der Fotografin, tut sich eine Sandkastenfläche auf einer kleinen Lichtung auf. Auf dieser befinden sich spielende Kinder, die sich an alten Autoreifen, welche von einem Holzgerüst an Ketten herunterhängen und als Schaukeln dienen, verlustieren. Links dahinter befinden sich Sitzbänke und Tische aus massivem Holz, an denen weitere Personen verschiedenen Alters sitzen, sowie links eine einsame Tischtennisplatte. Die Szene wirkt sehr dynamisch, nicht nur durch die schwingenden Schaukeln, sondern auch weil am vorderen Rand der Lichtung eine Frau mit kurzen rötlichen Haaren vorüberläuft. Die Lichtung ist gesäumt mit Laub- und Nadelbäumen aller Art. Im Mittelgrund befinden sich jedoch rechts und links nur drei bis vier große Laubbäume.

Direkt im Vordergrund lugt eine dunkle Parkbank von rechts ins Bild, auf welcher eine junge Frau mit dem Rücken zum Betrachter, sozusagen verkehrtherum sitzt und die Spielszene im Hintergrund betrachten zu scheint. In den oberen Bildrand hängen Zweige mit Kastanienlaub.

Direkt neben der Frau steht eine grünliche Plastikflasche. Und in der rechten unteren Ecke lassen sich die Henkel einer vor der Bank stehenden dunkelfarbigen Handtasche erkennen. Die junge Frau wirkt entspannt, aber nicht unterspannt. Die Arme hat sie auf die Rückenlehne der Bank gestützt, Die Beine sind leicht angewinkelt, die Füße übereinandergeschlagen. Sie trägt ihr blondes Haar zu einem Dutt hochgesteckt, einzelne Haarsträhnen hängen verspielt heraus. Details ihres Gesichts sind nicht erkennbar, das verlorene Profil gibt lediglich ihre hohe Wangenknochen und ein markantes Kinn preis.

Sie trägt ein bunt geblümtes Top, dessen Träger zwischen den Schultern zusammenlaufen, eine dunkle eng anliegende Jeans und dazu hellbraune Sandalen.

Bis zum Spielplatz verläuft eine flache Grasfläche, die im Schatten der Bäume liegt und von einigen kahlen Erdstellen durchsetzt ist.

Insgesamt vermittelt die Fotografie eine sehnsüchtige Stimmung.

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Vor und hinter dem Zaun von Mary

3 Menschen vor einem Zaun

Bei diesem Bild handelt es sich um eine Portraitfotografie, welche bei unserem Fotoseminar auf dem Tempelhofer Feld im Juni 2015 von Mary aufgenommen wurde.

Das zentrale Motiv des Fotos – drei Personen, die mit dem Rücken zur Kamera vor einem hohen Stahlgitterzaun stehen – zieht sich wie ein breiter Streifen durch die Mitte des Bildes. Man könnte sagen, das ganze Bild ist streifenartig aufgebaut.

Die untere Kante beginnt mit einem rauen Asphaltstreifen, der von einem schmalen unregelmäßigen Grünstreifen durchbrochen ist. Wieder einmal haben es die Kräfte von Frost und Hitze geschafft einige Nischen und Ritzen als Bett für die Samen der Gräser und Wiesenkräuter zu bereiten.

Dann beginnt der weiße Stahlgitterzaun, dessen Füße sich ca. aller zwei Meter in die Asphaltdecke bohren. Diese verläuft hinter dem Zaun noch ein bis zwei Meter weiter, bis massive Betonbodenplatten das Kommando übernehmen und eine weitreichende Fläche bedecken. In einiger Entfernung begrenzt ein langgezogenes, mächtiges Gebäude das Areal. An der mittleren Gebäudefront sind große, weiße Lettern angebracht, aus denen sich bei ganz genauem Hinsehen die Worte „Berlin Tempelhof“ entziffern lassen. Das Erdgeschoss sieht aus wie eine Aneinander-Reihung von Garagentoren, bzw. Anlieferungsabschnitten.

Darüber erstreckt sich der graublaue Himmel – Übergänge zwischen Schleierwolken und freien Flächen verschmelzen ineinander.

Im mittleren Bildabschnitt, direkt am Zaun stehen eine Frau, ein Mann und noch eine Frau. Alle drei mit erhobenem linkem Arm, greifen in das Stahlgitter und scheinen auf das Objekt, oder auch das weite Feld hinter dem Zaun zu blicken. Das „Objekt“ befindet sich ca. 5-10 Meter hinter dem Zaun und lässt sich genauer beschreiben als ein dunkler Wagen, ähnlich einem BMW Kombi, dessen Fensterscheiben an allen Türen heruntergelassen sind. Die Person am Steuer ist nur eingeschränkt erkennbar: männlich, kurzes Haar, trägt eine dunkle Sonnenbrille, der linke Arm auf dem Türrahmen aufgestützt, die Hand lässig aus dem Fenster hängend. Weitere Insassen lassen sich nicht erkennen. Es ist anzunehmen, dass das Fahrzeug sich in Bewegung befindet – eine Parkposition wirkt in dieser Situation an diesem Ort eher ungewöhnlich – wodurch das Bild irgendwie eine stille Dynamik bekommt.

Das wehende dunkelblonde Haar der beiden weiblichen Personen verrät eine leichte Brise, wobei das der linken Frau offen über die ihre rechte Schulter fällt, währen das etwas lockigerer der rechten zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden ist. Ebenfalls signifikant ist, dass alle drei Personen eine mittelgroße Umhänge-Tasche tragen. Die der linken ist schwarz und hängt locker und gerade über der rechten Schulter – so locker, dass man meinen könnte, sie gleite im nächsten Augenblick herunter. Schräg über den Rücken der männlichen Person hängt die etwas robuster aussehende blau-schwarze Tasche. Die Frau auf der rechten Seite schließlich trägt ihre schräg über der linken Schulter. Sie ist hellbraun und wirkt abgenutzt.

Alle drei tragen Sommerkleidung in Blautönen. Die erste ein marineblaues Kleid, darunter eine schwarze Leggings, die oberhalb der Knöchel endet. Ihre Schuhe verschwinden hinter den Gräsern. Darauf folgt der Mann in legeren dunkelblauen T-Shirt und Jeans. Die Schuhe durch das Gras ebenfalls kaum erkennbar. Außerdem scheint er irgendein schwarzes Bündel in der rechten Hand neben dem Körper zu umklammern. Die Frau mit der braunen Tasche trägt über einem längeren schwarzen Shirt ein kurzärmliches dunkelblaues Häkeljäckchen, eine weiß geblümte Leggings und schwarze Sneaker mit einem lachsfarbenem ovalen Streifen oberhalb der Fersen.

Die Szene ist keine alltägliche, natürliche, und dennoch verlangt sie nach einer Erklärung oder einer fantasievollen Interpretation.

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Siljas Selfie: 3 Sichtweisen

Selbstportrait einer dunkelhaarigen Frau mit Sonnenbrille.

Für dieses Bild gibt es jeweils eine Beschreibung von Julia, Meike und Stefan. Es ist immer wieder faszinierend wie unterschiedlich Beschreibungen des selben Bildes sein können und jede_r Beschreiber_In bringt eigene Gedanken und Erinnerungen ein. Jeder Text ist anders aufgebaut und legt den Augenmerk auf verschiedene Details.

Silja zur Entstehung des Bildes:

Wie bist du auf die Idee gekommen ein Selfie zu machen?

Ein Selfie zu machen ist momentan in aller Munde. Da habe ich mich schon häufiger gefragt, wie das wohl ist, wenn man als nicht sehender Mensch von sich selbst ein Foto knipst. Ja und da dachte ich mir probier das doch einfach mal aus denn die Gelegenheit ist nun da. Ich erzählte den Studenten von meiner Vorstellung von mir ein Selfie zu machen, und sie bestärkten mich darin.

Wie empfandest du den Prozess??

Zuerst war es ein wenig befremdlich. es war irgendwie komisch die Kamera auf mich zu richten. Dann musste ich auch den richtigen Winkel mit meinem Arm, der die Kamera in der Hand hielt finden. Ich musste auch darauf achten, dass mein Daumen, den ich zum Auslösen benutzte die Kamera nicht wieder verschiebt. Ich hatte auch die Befürchtung das der Arm einfach ein wenig zu kurz dafür wäre und das dies letztlich nichts werden würde.

Die Blütenknospe die ich mit den Händen ausgiebig betrachtete animierte mich zunehmend immer mehr dazu, dass ich die Idee doch gern umsetzen wollte. Ich ging in die Hocke Suchte eine angenehme entspannte Haltung und legte mein Gesicht an die Knospe und lächelte in die Kamera. Nun war ich gespannt, wie das Foto geworden ist?

Wie gefallen dir das Ergebnis und die Beschreibung?

Das Ergebnis gefällt mir sehr gut. Damit hatte ich absolut nicht gerechnet, das es so werden würde. Die Beschreibung ist wirklich sehr anschaulich und ehrlich geworden. Ich habe durch die Beschreibung den Moment des Entstehens vom Foto wieder frisch aufleben lassen können.

Bildbeschreibung von Julia

„Dieses Foto entstand im Britzer Garten. Auf dem Bild ist die Fotografin Silja selbst abgebildet – ein sogenannter Selfie. Silja füllt ein bisschen weniger als die linke Hälfte des Bildes aus. Dadurch dass Silja das Bild selbst gemacht hat, ist sie so ziemlich genau eine Armlänge von der Kamera entfernt. In der linken oberen Ecke des Bildes ist ein Finger leicht vor die Linse gerutscht, dieser ist aber beinahe bis zur Unkenntlichkeit verschwommen.

Siljas Kopf ist relativ mittig im linken Bilddrittel, dabei neigt sie diesen. Wenn man ihrem Blick, den man nur durch die Kopfneigung vermuten kann, folgen würde, käme man in der rechten oberen Bildecke an. Siljas Augen werden von einer riesigen Sonnenbrille mit weißem Rand verdeckt. Darin spiegelt sich leicht etwas, allerdings ist auch dies kaum zu erkennen. Ich vermute, dass es die Kamera von Silja selbst ist. Der untere Rand der Brille reicht bis auf ihre Wangenknochen hinab. Der obere Rand schließt in etwa oberhalb der Augenbrauen ab. Siljas fast schwarzes kurzes Haar hängt in vereinzelten Strähnen bis unter die Sonnenbrille. Die Haare sehen ein bisschen zerzaust aus. Was in dem Bild leider nicht zu sehen ist, sind die ganz feinen pinken und lilafarbenen Strähnchen in Siljas Haar. Diese ergeben eine nahezu perfekte Ergänzung zu der rosafarbenen Strickjacke, die sie trägt, und die dazu passend eingefärbten Fingernägeln. Dies verraten der rechte Zeigefinger und Daumen, die gerade noch im Bild zu sehen sind, jene halten eine grüne Kugelblume an Siljas Wange und verdecken so auch einen Teil ihres Oberkörpers, der ohnehin nur bis unterhalb der Schultern im Bild ist.

Diese grüne Kugelblume ist übrigens Zierlauch, wenn dieser blüht ist er lila. Ich finde es gut dass er noch nicht blüht, da ich mir nicht sicher bin, ob sich das dann farbliches alles eher beißen würde, darüber hinaus würde das Bild anders wirken. Die Form des Zierlauches ist eine Kugel, diese befindet sich an einem langen Stängel, der dann in die Erde geht. Im Bild sieht man allerdings nur die Kugel. Die Form der Kugel ist wie folgt. Von der Mitte der Kugel, dort wo auch der erwähnte Stängel ist, gehen ganz viele kleine, feine, grüne Stängel ab, diese enden in kleine, grüne nach außen hin leicht platten Kugeln.

Siljas strahlendes Lächeln wird leider von dem Schatten, der auf ihr Gesicht fällt, verdunkelt. Lediglich auf ihre Stirn, sowie ihre linke Schulter, die ins Bild ragt, fällt das Sonnenlicht. Auch der Rest des Bildes ist durch das Mittagssonnenlicht hell ausgeleuchtet. Der Schatten über Silja lässt sie selbst ein wenig unscharf erscheinen. Im Kontrast dazu wirkt der unmittelbare Hintergrund vor dem Silja steht, scharf.

Hinter Silja ragen in die obere Bildmitte kleinere hellgrüne und größere dunkelgrüner Äste von Bäumen hinein. Neben Silja in unmittelbarer Entfernung sind kleine Büsche und kleinere Pflanzen. Dahinter in weiterer Ferne ist eine Wiese und der graue Weg, den sie später noch entlang gegangen ist. Diese Wiese wird von Bäumen in noch weiterer Ferne begrenzt. Ich kenne weder den Namen der Büsche noch kann ich die Bäume in der Ferne erkennen, um diese genauer beschreiben zu können. Über den Bäumen ist der strahlend blaue Himmel zu sehen. Dieser wird von oben nach unten heller und auf Höhe der Bäume ist er nahezu weiß.

Die verschiedenen Lichtverhältnisse im Bild – der Hintergrund strahlend hell und Silja selbst im Schatten – könnten den Eindruck vermitteln, dass es sich um eine Fotomontage handelt, in die Silja nachträglich hineingesetzt wurde. Doch der Schein trügt, denn es handelt sich um einen Selfie an einem sommerlichen Samstagmittag im Britzer Garten.“

So das war Julias Beschreibung und jetzt zum Vergleich die Bildbeschreibung von Meike. Ihr kennt das ja inzwischen, es ist immer sehr interessant, ein Bild mit den Augen mehrerer Menschen zu betrachten.

Beschreibung von Meike

Auf dem Bild ist Silja zu sehen, die sich eine Blume (Sternkugellauch) neben das Gesicht hält. Im Hintergrund sind Blumen, Wiese, Bäume und Himmel zu sehen.

Das Bild erscheint in einem hellen Tageslicht. In der oberen rechten Ecke des Bildes ist der strahlend blaue Himmel zu sehen. Der Farbverlauf von dem Himmel ist oben angefangen ein kräftiges Hellblau und verläuft bis in die Mitte des Bildes in ein ganz zartes Hellblau bis weiß. Auf der rechten Seite des Bildes beginnen ab der Mitte Bäume, die in einiger Entfernung stehen, kräftig grün sind und einige Schatten werfen. Darunter beginnt die Wiese. Die Wiese sieht man allerdings nur durch die Zwischenräume der Blumen hindurch, die im Vordergrund sind. Die Wiese ist hellgrün und auf ihr ist ein hellbeiger Weg in horizontaler Lage zu erkennen. Rechts unten in dem Bild ist ein Gebüsch in kräftigem hellgrün und aus diesem heraus ragen lange einzelne Blumen, die eine kleine lilafarbene Blüte und wenig Blätter am Stiel aufweisen.

Oben in der Mitte des Bildes ragen kräftige dunkelgrüne Äste von einem Baum ins Bild. Direkt darunter in dem Bild steht ein kleiner schmaler Baum in Hellgrün. Dies bildet einen harten Kontrast zu dem Baum dahinter.

Auf der linken Seite des Bildes ist Silja bis zur Schulter zu sehen. Sie hat ihren Kopf schräg nach oben rechts gerichtet. Ihr Hinterkopf ist auf dem Bild nicht zu sehen. Ihr Pony fällt in Strähnen auf ihre Stirn. Auf ihre Stirn scheint die Sonne und die einzelnen Haarsträhnen werfen Schatten. Die Strähnen leuchten in der Sonne rot und schwarz. Silja trägt eine weiße runde Brille. Vorne an dem Brillenbügel ist eine weiße Schleife zu erkennen. Die Gläser der Brille sind in schwarz gefärbt. Der Farbverlauf der Gläser wird von oben nach unten schwächer, sodass man ihre Wangen durch das Glas erkennen kann, ihre Augen jedoch nicht. Ihr Mund ist geöffnet und sie lächelt. Dabei bilden sich an der Wange von den Nasenflügeln Richtung Mundwinkel Lachfalten. Ihre Zähne sind bei dem Lächeln zu sehen. Bis auf die Stirn, liegt ihr Gesicht im Schatten. Ihre linke Schulter geht bis in die Mitte des Bildes und ist mit einer lachsfarbenen Strickjacke mit einem längs verlaufenden Strickmuster bedeckt.

An ihre Wange drückt sich Silja eine Blume (Sternkugellauch). Die Blume ist hellgrün und besteht aus einer ca. 1cm großen Knolle in der Mitte aus der heraus viele feine ca. 2-3cm lange Stiele abstehen, an denen sich eine kleine grüne noch geschlossene Blütenknospe befindet. Davon sind so viele Stiele an der Knolle, dass die Blume wie ein 8-10cm großer grüner Ball aussieht.

Beschreibung von Stefan

Dies ist ein Bild, welches im Freien entstand. Es ist Tag. Der Himmel, der die rechte obere Ecke ausfüllt, ist vollends blau, hell blau. Das Licht, ist indirektes Sonnenlicht. Wir haben ein Bild im Querformat, dies bedeutet, dass die langen Ränder/Seiten des Bildes horizontal und die kurze vertikal verlaufen. Es gibt drei dominierende Farben, die das Bild prägen, blau / hellblau, grün und ein rotrosa. Das helle blau kommt vom bereits beschriebenen Himmel und befindet sich in der rechten oberen Ecke des Bildes. Das erwähnte grün kommt von den vielen Pflanzen auf dem Bild. Der Himmel scheint ab und an durch das Blätterwerk der Bäume. Das markante rotrosa kommt von der Strickjacke, welche Silja trägt.

Siljas Gesicht ist zu sehen und beherrscht die linke Bildhälfte. Sie lächelt, mit offenem Mund. Ihre weißen, oberen Schneidezähne sind zu sehne. Sie trägt eine großfenstrige Sonnenbrille, mit weißem Rand, in welcher sich Himmel und Bäume spiegeln. Siljas Gesicht ist nicht frontal zu sehen, eher in einem Halbprofil. Ihr Kopf ist geneigt. Sie schaut, vom Auge des Betrachters aus, in die rechte obere Ecke. Würde man eine imaginäre Blickachse von ihr ziehen, so ergebe sich eine ansteigende, von links nach rechts verlaufende. Sie hat ihre rechte Gesichtshälfte zu uns gewandt.

Es sieht so aus, als würde Silja sich eine Blume, welche noch nicht aufgeblüht ist, an ihre rechte Wange drücken, so als würde sie diese Blume herzen. Man erkennt zwei Finger von Siljas linken Hand, mit welcher sie die Blume an sich zieht. Ihre Fingernägel sind mit einem pinkschimmernden Nagellack lackiert. Die Blume trägt den botanischen Namen „Allium Hollandicum“ und ist auch bekannt als „Zierlauch ‚Globemaster’“ oder „Riesen-Zierlauch ‚Globemaster’“.

Der „Riesen-Zierlauch Globmaster“ hat eine Blatthöhe bis zu 50cm, eine Blütenstängel bis zu 80cm, steht aufrecht, straff, hat einen dicken Stängel und riecht stark wenn er blüht. Riesen-Zierlauch „Globemaster“ hat seine Blütezeit von Mai bis Juni jedes Jahr. Die Farbe ist zumeist dunkellila/ violett. Die Blütenbälle, die er während der Blühte austreibt, wachsen dicht und haben eine Durchmesser von bis zu 20cm. Siljas Allium Globemaster ist noch nicht aufgeblüht, steht aber kurz davor. Die Form der Kugel, des Globus ist schon sehr gut zu erkennen.

Im Gegensatz zu Siljas Gesicht, ist Siljas Kopf deutlich angeschnitten und ist somit nicht ganz auf dem Bild. Die Schulten von Silja sind noch zu erkennen, das Bild schneidet aber deutlich über Brusthöhe ab. Die Schultern ergeben nicht ganz eine Horizontale, sie verlaufen, vom Auge des Betrachters aus, von links nach rechts leicht ansteigend. Im Hintergrund verläuft, horizontal, ca. ein drittel vom unteren Rand des Bildes aus, ein Weg. Der Rest des Bildes wird vom grün der anderen Pflanzen auf dem Bild dominiert.

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Das Mädchen und der Junge von Silja

Eine junge Frau und ein junger Mann sitzen auf einem weißen Tisch vor einer weißen Wand.

Beschreibung von Stefan:

Die Aufnahme erfolgte frontal. Der Hintergrund ist völlig weiß, es ist eine Wand in einem Raum, sie scheint glatt zu sein, ohne jegliche sich abzuzeichnende Struktur. Das Mädchen sitzt, für den Betrachter, rechts vom Jungen, der Junge links vom Mädchen. Sie heißt Julia, er Stefan. Sie sitzen beide auf einem Tisch, nicht direkt aufrecht, sich auch nicht an die Wand anlehnend, eher locker, etwas spannungslos.

Die Tischplatte ist ebenfalls weiß aber etwas dunkler als die Wand, vielleicht ein Altweiß. Das Bild ist leicht verschwommen, doch kann man alles erkennen. Der Tisch steht, mit einer der beiden Längsseiten direkt an der Wand. Die Beine der beiden porträtierten hängen an der anderen Längsseite, Knie abwärts, herunter.

Stefan ist direkt in der Bildmitte, zentral. Zöge man eine vertikale Mittelachse, so würde sie Stefan fast genau zweiteilen. Rechts hätte man Stefans rechte Körperhälfte und Julia, links den Rest. Julia dominiert die rechte Bildseite. Links von Stefan, ist nur weiße Wand und leichte Verschattungen an dieser, von den Protagonisten, zu sehen. Stefans Kopf, genauer gesagt sein geschlossener Mund, stellt fast den Mittelpunkt des Bildes dar. Würde man eine horizontale Mittelachse durch das Bild ziehen, so würde sie die Köpfe vom Rest der Körper trennen. Durch diese Asymmetrie wirkt das Bild dynamisch, durch die leichte Unschärfe gleichzeitig weich.

Die ausschließlich natürliche Lichtquelle kommt von der rechten Bildseite her. Es ist das Tageslicht, welches durch die Fenster in dem Raum, fällt. Es wirkt als wäre es gedämpft, kein direkter Sonnenschein, eher bewölkt, bedeckt. Sehen kann man die Fenster, durch die das Licht fällt, nicht.

Julia trägt ein schwarzes „Longsleeve“, ein langärmliges T-Shirt, sowie eine kurze, die Farbe sich kaum von der der Tischplatte zu unterscheidende, Hose. Die Hose ist kurz, ziemlich kurz. Sie endet im oberen drittel der Oberschenkel. Doch ist sie nicht zu kurz, kein „Hotpants“, nicht hauteng, eher sportlich. Stefan trägt eine graue Jeans, ein graues T-Shirt mit einer vertikal aufgedruckten, an eine Amerika Flagge erinnernde Flagge, unter einem, vollends geöffnetem Kapuzenpullover mit Reizverschluss, welcher aus Baumwolle besteht und dunkel blau ist. Er hält seine Hände locker zwischen seinen Oberschenkeln. Sie, ihre rechte Hand auf die linke gelegt, ebenfalls, auf ihren überschlagenen, Oberschenkeln. Ihre Schultern berühren sich.

Stefan schaut, mit einem verlegenen Lächeln und einem, leicht von Julia abgewandtem und leicht nach unten geneigtem Kopf, zu Boden. Julia schaut mit offenem Mund, lächelnd, knapp links an der Kamera vorbei.

Julia ist blond. Sie hat abgestuftes, an den längsten Stellen schulterlanges, offenes, leicht, im unterem bereich gewelltes, Haar. Stefan hat dunkles, langes, zu einem Zopf, welchen man nur erahnen kann, zusammengebundenes Haar. Er trägt einen schwarzen, cirka ein bis zwei Zentimeter langen Vollbart.

Die Stimmung scheint aufgelockert und entspannt zu sein.

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