Schlagwort-Archive: Karsten Hein

Beschreibung für Un Mannequin, Seite 22

Un Mannequin Seite 22

Un Mannequin Seite 22

Bildbeschreibung von Sophia:

Auf dem schwarz-weißen Foto ist eine junge Frau mit einer blonden Perücke zu sehen. Sie hat die Augen geschlossen und neigt ihren Kopf nach (aus meiner betrachtenden Perspektive) links unten. Ihre Wimpern sind geschminkt, ihre Augen wirken sehr dunkel und ihre Haut sieht hell und ebenmäßig aus. Ihre markante gerade Nase zeigt nach unten, sie wirft einen kleinen Schatten auf die Haut zwischen Nase und Lippen. Diese sind voll und geschlossen. Sie scheint sehr auf sich selbst und ihr Gefühl konzentriert zu sein. Ihr Blick ist sinnlich, auf mich wirkt er träumerisch und gedankenverloren. Neben der linken Seite ihrer Nase beginnt eine kleine Falte die zum äußeren Ende der linken Seite ihrer Lippen führt. Um den Hals trägt die Frau eine weiße Perlenkette, deren unteres Ende außerhalb des Bildes liegt.

Während das Gesicht klar konturiert in den Vordergrund rückt, ist der Rest des Bildes eher verschwommen. Die Perücke rahmt das Gesicht ein. Durch den geraden längeren Pony und die halblangen Haare entsteht der Eindruck eines Fensters. Einige Haarsträhnen brechen aus der strengen Frisur aus und locken sich zur Seite. Ihre Haare werfen einen Schatten auf ihre nackten Schultern. Zwei kleine Schatten entstehen an der linken und rechten Seite der Perlenkette.

Im Bildausschnitt ist keine Kleidung zu sehen, der gesamte Raum wird vom Blick der Frau und eines Teils ihres verschwommenen Oberkörpers eingenommen.

Den ganzen Fotoroman mit weiteren Beschreibungen findet ihr hier.

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Beschreibung von Un Mannequin, Seite 23

Un Mannequin Seite 23

Un Mannequin Seite 23

Bildbeschreibung von Ella:

Bei dem zu beschreibenden Bild handelt es sich um eine schwarzweiß Fotografie. Auf dem Bild ist eine Frau in einem langen schulterfreien Kleid zu sehen. Sie sitzt in einer Art Fotokulisse und im Hintergrund der Szene und am rechten vorderen Rand des Bildes sind Ständer zu erkennen, die eventuell zu einer Licht- und Fotokulisse gehören. So entsteht der Eindruck, dass das Bild eine Pause während eines Fotoshootings darstellt. Das Model, also die abgebildete Frau scheint auf einem Hocker zu sitzen. Es ist allerdings nicht ganz zu erkennen worauf sie sitzt, denn der weite und voluminöse Reifrock aus weiß glänzenden Stoff ihres Kleides überdeckt ihre Sitzgelegenheit. Sie sitzt nicht ganz aufrecht und sieht etwas erschöpft aus. Ihre Hände laufen in ihrem Schoß zusammen und sie hält schwarzen Stoff in Ihren Händen, ich vermute es handelt sich dabei um schwarze lange Handschuhe, die sie währen des Fotoshootings trug. Ihr Oberkörper steckt in dem Korsagen artigen oberen Teil des Kleides. Er sieht ein wenig eingeschnürt aus. Auf dem rechten Unterarm der Frau ist bei genauem Hinsehen ein Tattoo zu erkennen. Die Haut der nackten Arme sieht sehr gleichmäßig und glatt aus. Durch die Korsage entsteht eine schöne Form Ihres Oberkörpers und Dekolletees. Um den Hals trägt die Frau eine doppelreihige zarte Perlenkette mit hellen kleinen Perlen. Die Frau trägt offensichtlich eine hellblonde oder weiße Perücke, die ihr einen akkuraten Bobschnitt verleiht. Die Frisur ist sehr gerade geschnitten und die Haare sehen etwas plastisch und übernatürlich glänzend aus. Jedoch harmoniert die Frisur mit dem Outfit. Der Blick der Frau ist recht schwierig zu erkennen, da das Bild aus einiger Entfernung geschossen wurde und das Gesicht im Gesamtverhältnis relativ klein ist. Sie scheint jedoch vor sich hin, ja fast schon ein wenig abwesend, ins Leere zu blicken.

Den ganzen Fotoroman mit weiteren Beschreibungen findet ihr hier.

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Beschreibung für Un mannequin, Seite 26

Un Mannequin Seite 26

Un Mannequin Seite 26

Bildbeschreibung von Sophia:

Auf dem Bild ist eine blonde Frau mit einem schwarzen schulterfreien Oberteil und einem weiß glänzenden wallenden Rock zu sehen. Die Frau überkreuzt ihre Arme vor der Brust, ihre Hände die in schwarzen Spitzenhandschuhen stecken berühren ihre Oberarme. Ihr schwarzes Oberteil ist sehr eng anliegend, fast schon erinnert es mich an ein Korsett, während der weit ausstehende Rock, der ihr weit über die Füße fällt, gleichmäßig Falten wirft. Mit ihrer Kleidung assoziiere ich einen festlichen Anlass, vielleicht einen Ball auf dem viel getanzt wird. Die Frau trägt eine kinnlange hellblonde Perücke mit geradem langem Pony. Sie blickt aus meiner beobachtenden Perspektive nach links unten. Ihre Wangen und Lippen sind rot, ihre Augen dunkel geschminkt. Um den Hals trägt sie eine weiße Perlenkette.

Das Foto rahmt die gesamte Person ein, im Hintergrund befindet sich eine bräunliche Wand. Der Fußboden auf dem sie steht hat eine ähnliche Farbe und ist optisch kaum von der Wand zu unterscheiden.

Das Bild ist so beleuchtet, dass der Schatten der eleganten Frau zwei Mal, links und rechts von ihr, auf die Wand geworfen wird, wobei der linke deutlicher ist als der rechte.

Der Kontrast zwischen dem weißen schimmernden Rock und dem schwarzen Oberteil ist einmal durch die Farbwahl sehr markant. Zum anderen ist das Oberteil sehr eng anliegend, der Rock sehr weit, was den zweiten Kontrast ausmacht.

Den Gesichtsausdruck der Frau kann ich nicht deutlich sehen, da ihr Gesicht auf dem Bild eher klein abgebildet ist.

Auf den ersten Blick kommt er mir eher sehnsüchtig und zurückhaltend vor. Auch dadurch dass die Frau entgegen ihrer festlichen Kleidung, die mir sofort auffällt, auf den Boden schaut, sich von der Betrachterin abwendet. Die Haltung ihrer Hände mit denen sie sich an die Oberarme fasst, ist einerseits sinnlich, andererseits wirkt sie so als würde sie sich selbst schützen oder zurückhalten.

Den ganzen Fotoroman mit weiteren Beschreibungen findet ihr hier.

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Beschreibung für Un Mannequin, Seite 2

Un Mannequin Seite 02Beschreibung von Charlotte:

Das zweite Bild ist offensichtlich eine digitale Collage. Auf einem Foto mit einem Straßenzug überlagern sich mehrere Einzelfotos, es ist nicht einfach die Ebenen auseinanderzuhalten. Anscheinend sind Details aus der Straßenansicht vergrößert und in den Vordergrund kopiert worden.

Im Zentrum der Collage steht ein Schild mit der Aufschrift „Teréz krt.“, der Name einer Straße in Budapest die als „Boulevard der Bräute“ bekannt ist.
Verschwommen erkennt man eine belebte Straße mit Geschäften und Schaufenstern. Männer und Frauen flanieren im Dämmerlicht darauf entlang. Aus den beleuchteten Fenstern fällt Licht auf die Straße. Kahle Bäume recken sich in einen grauen Himmel, die Menschen tragen warme Jacken und Mäntel…es scheint Winter zu sein, aber es liegt kein Schnee. Ein älterer Mann ordnet Waren in einem aufgeklappten Schaufenster. Auf der Straße stehen Werbetafeln, auch über den Fenstern sind bunte Schilder angebracht und ragen in die Straße hinein. Ein Aufsteller wirbt für ein Second Hand Geschäft, ein Schild das an einer Kette hängt zeigt Spielkarten, verschwommene Jetons und die rosa Aufschrift „Poker Bolt“. Alle anderen Schilder zeigen junge Frauen in Brautkleidern, weisen auf „Szalons“ hin und versprechen „Magic Moments“. Die strahlenden Bräute auf den Fotos stehen im harten Kontrast zu der abblätternden Farbe einer alten Tür und dem schadhaften Bodenbelag der Straße. Die Exklusivität der Werbebotschaften will nicht recht zur schäbigen Umgebung passen, und auch die Menschen auf der Straße wirken eher einfach.

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Beschreibung für Un Mannequin, Seite 1

Un Mannequin Seite 01Bildbeschreibung von Charlotte:

Das Bild zeigt ein farbiges Foto, das auf ein Blatt Papier aufgeklebt ist, es könnte auch eine Seite in einem Buch sein, denn man sieht Schatten von mehreren Seiten am Rand. Das Foto ist unregelmäßig ausgeschnitten, rechts und oben ist der weiße Rand breiter, so als ob es aus einem größeren Bogen mit mehreren Fotos herausgeschnitten worden. Am Rand sind einige flüchtige blaue Kugelschreibermarkierungen zu sehen, die rechts über den Rand hinauslaufen – als wäre das ganze Teil einer größeren Skizze, die auf einem anderen Blatt weitergeht.
Unter dem Bild steht in verblasster, schwarzer Handschrift der Schriftzug „Un Mannequin“

Das Foto ist vertikal in zwei Hälften aufgeteilt. Der Blick wird sofort auf die linke Seite gezogen. Dort sieht man eine blasse, elegante Frau mit einer schimmernden weißen Bobfrisur-Perücke und doppelter Perlenkette. Sie trägt einen langen, weiten Reifrock in der gleichen perlweißen Farbe mit einem schwarzen trägerlosen Oberteil. Die Hände und Arme stecken bis über die Ellbogen in schwarzen Handschuhen, die die Frau vor der Brust überkreuzt hält. Die Hände liegen an den Schultern, die Geste wirkt zart, distanziert und introvertiert. Die Frau hat den Blick abgewendet und den Kopf und die Augen gesenkt.

Eine leichte Spiegelung und ein Schriftzug in Schwarz und Gold im Vordergrund zeigt, das sich die Frau hinter einer Schaufensterscheibe befindet. Ist es vielleicht sogar eine Schaufensterpuppe?

Auf der rechten Bildhälfte ist im Vordergrund ein Teil einer schmutzigen hellgrünen Stahltür mit Schloss, aber ohne Klinke zu sehen. Darauf ist ein schwarzer Kasten mit einem Tastenfeld zur Eingabe eines Zahlencodes angebracht. In einem leeren Display leuchtet ein rotes Standby-Licht.
Darüber und darunter sind große rot-weiße Tafeln angebracht. Auf der oberen ist ein Pfeil zu sehen, der direkt auf die Frau zeigt. Man erkennt Teile einer Internet-Adresse, die mit http://www.vip- beginnt.

Das ganze Bild wirkt zugleich altmodisch und modern. Auf dem Schriftzug auf der Glasscheibe ist das Jahr 2005 zu lesen.

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