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Eile mit Weile… von Tina

Bildbeschreibung eines Portraits in einer Bahnhofskulisse von Anja

Junge Frau auf Bahnhofstreppe sitzend mit laufenden Menschen im Hintergrund.

Das Foto ist im Hochformat angelegt. Es zeigt ein Ganzkörperportrait einer jungen Frau (schätzungsweise Anfang 20), die den Blick nach unten gerichtet, auf einer Treppe sitzt. Es handelt sich augenscheinlich um eine sehr lange und steile Bahnhofstreppe mit 3 sichtbaren Absätzen, die rechts und links im Bild jeweils durch eine pastellgelbe, (und für viele Bahnhöfe typische) geflieste Wand begrenzt wird. An diesen Wänden sind dunkle Handläufe erkennbar, die sich von der Form her den Treppenabsätzen anpassen. Die einzelnen dunkelgrauen und schmutzig wirkenden Treppenstufen sind klar und deutlich zu erkennen. Als Stolperschutz am jeweils oberen Ende haben sie alle eine, mittlerweile sehr verblasste, weiße Kante.

Am oberen Ende der Treppe sieht der Betrachter ein Stück des Daches sowie eine Vielzahl der typischen blauen Beschilderungen und Anzeigentafeln mit weißer Schrift. Auf der vordersten ist sogar mit ein bisschen Fantasie noch die Aufschrift des Richtungsanzeigers der Ringbahn erkennbar.

Das Bildmotiv wurde fast zentriert aufgenommen, weist jedoch einen ganz leichten „Rechtsdrall“, also kleiner Schwenk zur rechten Seite auf. Der/die Fotograf_in befindet sich unmittelbar am Fuß der Treppe und richtet die Kamera nach oben hin zum Ende der Treppe aus. Das Ende ist erkennbar, macht jedoch durch die Perspektive einen weit entfernten Eindruck. Anscheinend handelt es sich bei dem Tag der Aufnahme um einen sonnigen Tag, denn oben auf dem Bahnsteig sind sehr helle Lichtverhältnisse auszumachen. Dieses Licht sorgt in dem Bild im oberen Drittel für harte Schattenspiele und Hell-Dunkel-Kontraste, die plötzlich und abrupt enden. Im unteren Teil des Fotos gibt es kaum noch Schattenspiele, da durch die künstliche und einheitliche Bahnhofsbeleuchtung alle Seiten ausgeleuchtet werden. Dies sorgt für gute, gleichmäßige Lichtverhältnisse, macht das Bild in meinen Augen jedoch auch ein wenig eintönig.

Im Fokus steht, wie oben bereits erwähnt, eine junge Frau mit glatten, mittellangen, dunkelblonden Haaren, die sie offen trägt. Auf ihrer linken Seite fallen die Haare nach vorne über die Schulter und auf der rechten Seite sind sie locker nach hinten gelegt. Sie sitzt, aus vertikaler Sicht, ziemlich genau in der Mitte am unteren Ende auf der Treppe, die Arme locker auf ihre Knie gelegt und lächelt direkt in die Kamera. Sie trägt ein dunkelgraues Shirt mit roter Aufschrift, kurze Shorts, von denen auf dem Bild jedoch nichts zu sehen ist, da die unbekleideten Beine im Vordergrund sind. Außerdem fallen dem Betrachter sehr schnell ihre dunkelroten Sneakers mit der weißen Sohle, der schwarze Riemen ihrer Tasche, der quer von der linken Schulter zu ihrer rechten Hüfte geht und eine vielzahl von schwarzen, feinen Armbändern am rechten Handgelenk, ins Auge.

Neben der porträtierten Person befinden sich noch weitere 6 Menschen auf diesem Bild. Hierbei handelt es sich um mindestens eine Frau und drei Männer, zwei Personen sind nicht eindeutig erkennbar, da sie entweder verdeckt sind oder bereits zu weit oben und sich somit im etwas überbelichteten Teil des Fotos befinden. Alle fünf befinden sich auf dem Weg nach oben zum Bahnsteig und sind demnach von hinten abgelichtet worden. Deutlich erkennbar ist in der linken Bildhälfte eine junge Frau im schwarzen Top und hellblauen Jeanspants, etwas weiter vor ihr befindet sich ein Mann mittleren Alters in einem roten Hemd mit beigefarbenen kurzen Hosen und einem etwa gleichfarbigen Rucksack. Im rechten Teil des Bildes sieht man neben den beiden Personen, die nicht mehr richtig identifiziert werden könnnen, ebenfalls einen Herren mittleren Alters. Er trägt ein helles, großflächig kariertes Hemd in Kombination mit einer Jeanshose mit auffälliger Waschung und hält in seiner rechten Hand eine 0,5l Wasserflasche. Nahezu auf gleicher Höhe befindet sich ein weiterer Mann, das Alter ist schwer zu schätzen – denke jedoch er ist etwas jünger. Er trägt ein Jeanshemd mit einer hellen langen Hose und hat über der Schulter ein Tasche quer gehängt.

Obwohl das Bild aufgrund der Lichtverhältnisse und der Bahnhofumgebung auf den ersten Blick etwas Schmuddeliges (die Treppen) und klinisches (geflieste Wände) an sich hat, würde ich die Stimmung des Bildes jedoch als sehr entspannt beschreiben. Alle abgelichteten Personen machen auf mich einen recht lockeren und ausgeglichenen Eindruck. Die Leute, die in Bewegung nach oben sind, gehen gemächlich und sind nicht in Eile und die Hauptperson sitzt ganz entspannt auf der Treppe und lächelt freundlich in die Kamera.

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Reise in die Kindheit, von Susanne

Eine lächelnde Frau vor Bäumen, vor ihr steigen Seifenblasen auf

Bildbeschreibung von Katja:

Schließe deine Augen und denke an längst Vergangenes. Vielleicht liegt deine Kinderzeit erst ein paar Jahre zurück oder bereits schon viele Jahrzehnte, möglicherweise ein halbes Jahrhundert und mehr. Sei es drum, besondere Erlebnisse und schöne Momente verblassen in der eigenen Erinnerung nie… .
Susanne, unsere Fotografin, verfolgt die Idee, Zehra, eine junge Frau, auf eine Reise in ihre Kindheit zu schicken. Dazu fallen uns verschiedenste Aktivitäten ein. Als besonders inspirierend und geeignet für das erste Foto, empfindet Susanne das „Spiel mit den Seifenblasen“ einzufangen.
Wir suchen uns einen grünen Platz in der Maisonne. Das Grün ist eine Hecke, bestehend aus mehreren dicht gewachsenen Bäumen und Sträuchern. Hinter dem Grünstreifen verbirgt sich ein mehrstöckiges Gebäude, welches für das angestrebte Foto idealerweise nur teilweise sichtbar bzw. erahnbar ist. Der grau- blaue Himmel ist nicht ganz zusehen. Am Rand sind Bürgersteig, Straße und parkende Autos wahrzunehmen. Zu erwähnen ist auch ein Passant, der anmuten lässt, bewusst aus dem Bild gehen zu wollen – letztlich nur mit halben Körper am Gesamtgeschehen des Porträts teilnimmt.
Wir testen verschiedene Perspektiven und wir entscheiden uns für eine schräge Aufnahme. Zehra, die blau gekleidet ist, positioniert sich vor dem nach Frühling anmutenden Hintergrund und wird von der Kamera in der unteren Hälfte des Bildes eingefangen. Um ihre Emotionen festzuhalten, konzentrieren wir uns auf Zehra`s Gesicht. Nach einigen spielerischen Versuchen mit den Seifenblasen, stand die Entscheidung fest, sie von außen in das Bild fliegen zu lassen. Der Tanz der Seifenblasen beginnt. Zehra`s streng nach hinten gebundenen dunklen Haare verschaffen ihrem Gesicht und ihrer Mimik Raum für ihre wahrhaftig empfundene Freude. Freude über die zahlreichen Seifenblasen, die über ihren Kopf hinaufsteigen, eine Seifenblase streift ihre Stirn, eine weitere befindet sich im Anflug von unten links durch das Gesamtgeschehen gleiten zu wollen. Aufgrund der Helligkeit des Tages, bietet sich der jungen Frau, in jeder einzelnen Seifenblase, ein prächtiges Farbenspiel. Um ihnen bei ihrem Streifzug durch die Lüfte folgen zu können, hebt Zehra leicht ihren Kopf. Sie blinzelt mit den Augen und lacht scheinbar unbefangen, so dass ihre Zähne sichtbar werden. Sie ist losgelöst von allem um sich herum, Nebensächliches tritt in den Hintergrund…alles was jetzt wichtig ist, obliegt dem Wiederbeleben positiv-emotionaler Erinnerungen aus Kindertagen.

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Der stille Beobachter/ 1. Fototreffen mit Rose

Porträt einer braunhaarigen Frau mit Sonnenbrille

Erstens die Bildbeschreibung von Kerstin:

Das Foto wurde am 09.05.2015 an einem sonnigen Samstagnachmittag aufgenommen und ist ein „typisches“ Selfie im Hochformat. Die Fotografin ist Rose, welche auch den Bildmittelpunkt bildet. Ungefähr die obere Hälfte des Hintergrunds ist weiß, da der Himmel zu diesem Zeitpunkt von einer zarten Wolkendecke bedeckt war. Der Rest des Hintergrunds zeigt eine frische grüne Wiese.

Am Horizont entlang werden Himmel und Wiese von einer Reihe ockerfarbener Gebäude getrennt. Das Gebäude links im Bild wird größtenteils von einigen grünen Sträuchern verdeckt und auf dem Gebäude rechts im Bild sind bunte Graffiti oder große Werbeplakate mit Menschen zu erkennen.

Unterbrochen wird die Häuserreihe etwa mittig von Roses Kopf, welcher im Vordergrund des Bildes ist. Sie ist vom Kopf bis kurz über Brusthöhe abgebildet. Man sieht ihre Arme nicht, sondern nur ihre Schultern. Sie trägt ein weißes Shirt mit einem runden Ausschnitt und eine dünne Silberkette mit einem Anhänger, der wie ein Röhrchen aufgefädelt ist. Rose hat lange braune Haare, die offen sind aber alle auf ihrem Rücken entlang fallen. Man sieht die Haare also nur bis zu den Schultern. Ihr hängen auch keine Haare ins Gesicht, da sie im Foto auf der linken Seite einige Strähnen nach hinten gesteckt oder geflochten hat. Ihr Gesicht ist oval und sie grinst. Ihr Mund ist dabei leicht geöffnet und man kann ihre Zähne etwas sehen. Nicht zu sehen sind Roses Augen, da sie eine große rechteckige, schwarze Sonnenbrille trägt. Ihr Gesicht liegt eher im Schatten, jedoch sind ihre beiden Schultern und die oberen Haare am Scheitel hell von der Sonne erleuchtet.

Schaut man dann was sich rechts im Bild hinter Rose abspielt, sieht man einen weiteren Studierenden des Seminars. Er steht einige Meter hinter Rose und ist ungefähr von Bauchnabelhöhe bis zum Kopf abgebildet. Er trägt eine dunkle Jacke und hat braunes Haar. Man sieht von seinem Gesicht nur das linke zusammengekniffene Auge und ein Stück von seiner Stirn. Der Rest des Gesichts ist verdeckt von einer Videokamera die er mit beiden Händen fest umfasst. Er geriet wohl eher zufällig auf unser Selfie, während er den Seminartag dokumentierte und ist so unser „stiller Beobachter“. 🙂

Und jetzt haben wir zum ersten Mal den Fall, daß zwei Bildbeschreiberinnen das selbe Bild beschrieben haben. Ich finde das immer sehr interessant. Wo sind die Unterschiede? Hier also

zweitens die Bildbeschreibung von Serap:

Im Vordergrund auf dem Foto ist die Fotografin Rose zu sehen. Sie ragt über zwei Drittel des Bildes. Das Foto lässt sich in drei Abschnitte unterteilen. Im vorderen Teil ist Rose zu sehen, im zweiten Abschnitt hinter ihr, ist eine grüne Wiese und ein Gebäude in der Ferne zu sehen, zudem eine zweite etwas im Hintergrund stehende Person, die sie beim Selbstportrait von hinten filmt, im dritten Abschnitt, in den ein Teil ihres Kopfes ragt, ist der weißliche Himmel zu sehen, hell und teils bedeckt.
Rose ist bis zum Brustkorb in einem weißen Hemd mit rundem Ausschnitt zu sehen, trägt eine Sonnenbrille und lächelt, so dass man den Ansatz ihrer weißen Zähne sehen kann. Ihre braunen Haare, die von der Sonne schimmern, sind auf der linken Seite leicht nach hinten gebunden, die andere Seite der Haare hängt locker neben ihrem Ohr, fällt aber am Rücken herunter. Wenige Strähnen fallen ihr ins Dekolleté. Auch am linken oberen Kopfbereich hängen drei lockere Strähnen über den sonst glatt anliegenden Haaren. Sie trägt eine große schwarze Sonnenbrille, mit einer kleinen Applikation auf der linken oberen Sonnenbrillenseite. Über der Sonnenbrille ragt der Ansatz ihrer Augenbrauen etwas hervor. Um den Hals trägt sie eine silberne Kette, die direkt unter ihrem Hals endet und eine Betonung im mittleren Kettenbereich hat. Auf der Höhe der Kette ragen links und rechts ihre Schlüsselbeinknochen hervor, wobei der linke etwas mehr zu sehen ist, als der Rechte. Die Betrachter bekommen dadurch das Gefühl, dass sie ihre Arme leicht hebt und das Bild evtl. ein Selbstportrait sein kann.
Hinter ihr im Bild ist eine große grüne Wiese, vereinzelt mit Blumen. Rechts von ihr, etwa 2 Meter entfernt steht ein Mensch mit einer Kamera. Er filmt diese Fotoaufnahme und zielt mit der Kamera direkt in das Bild der Betrachtenden. Die Kamera, die er mit beiden Händen umschlingt und vor sein Gesicht hält, besteht aus einem großen Objektiv und einem darüber ragenden Mikrofon. Er trägt einen grauen Pullover und eine Umhängetasche um den Brustkorb ist sichtbar.
Beide scheinen auf der grünen Wiese zu stehen, der Kameramann hat weiter hinten hinter sich einen schmalen Weg der leicht nach oben geht. Hinter ihm, weiter in der Ferne, rechts vom Bild, ist ein schmaler Baum zu sehen. Noch weiter hinten, steht ein Gebäude. An dem Gebäude ist ein großes Werbebild befestigt.
Links von Rose, weit im Hintergrund, sind etwas verschwommen Büsche oder Bäume sichtbar, hinten diesen wiederum beginnen rötliche Gebäude.
Der Himmel, in den Roses oberer Kopfbereich ragt, scheint bedeckt. Die Sonnenstrahlen auf Roses Schultern aber, geben einen Hinweis darauf, dass Sonnenstrahlen trotz Wolkendecke am Himmel durchkommen.

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Portrait in der Mittagssonne, von Katrin

Porträt einer jungen Frau, die sich die Hand über die Augen hält, um gegen die Sonne zu sehen

Bildbeschreibung von Alexandra

Bei der nachfolgenden Bildbeschreibung handelt es sich um eine Porträtfotografie, welche im Mai dieses Jahres von Katrin Dinges aufgenommen wurde.
Das zentrale Motiv befindet sich im Vordergrund auf der linken unteren Hälfte des Bildes und zeigt eine junge Frau vom Kopf bis zu den Schultern aus der Normalperspektive. Außerdem fällt dem Betrachter sofort ihre rechte Hand ins Auge, welche sie vor die Stirn hält, um ihre Augen vor der Sonne zu schützen. Im Allgemeinen ist die Beleuchtung und Farbstimmung von einem natürlichen, hellen Sonnenlicht geprägt.
Die Frau trägt eine olivgrüne Jacke aus glattem Material mit einem goldenen Reißverschluss, der geöffnet ist. Darunter lugt noch ein Stück des runden Ausschnitts eines schwarzen Oberteils hervor. Ihre Hand wirft einen maskenförmigen Schatten auf den oberen Teil ihres Gesichts und ihr Blick ist – vom Betrachter aus – schräg nach oben rechts gerichtet. Ihr Lächeln wirkt leicht verschmitzt und ein bisschen angestrengt, da ihre Lippen verschlossen bleiben. Über den mandelförmigen Augen, welche wie eine Mischung aus grün und blaugrau wirken, finden sich zwei schön geschwungene, natürlich aussehende, helle Augenbrauen, die ihrem Gesicht den passenden Rahmen geben. Auf ihrem Nasenrücken findet sich ein leichter Glanz und auf ihren Wangen ein Hauch von Rouge. Die hellbraunen Haare werden von einem dicken schwarzen Haargummi am oberen Hinterkopf zusammengehalten. Einige zarte Strähnen und Härchen, die wohl zu kurz sind, fallen locker verspielt heraus.
Unmittelbar hinter der Person, links neben dem Kopf, findet man einige silbergraue Stühle und Tische aus wetterfestem Material stehen. Auch die Gliedmaßen zweier darauf sitzenden Personen lassen sich verschwommen erkennen. Der Untergrund besteht aus grauen Pflastersteinen, zwischen denen sich hier und da ein paar Grashalme hervor zwängen.
Rechts hinter der Frau fällt der Blick des Betrachters sofort auf eine weitere Person in einer dynamischen, hockenden Position. Der Körper ist nach vorn ausgerichtet und die Knie zeigen in unterschiedliche Richtungen, da der vordere Fuß stabil gerade steht, der hintere jedoch nur auf dem Fußballen. Die Person trägt dunkle Sneaker mit weißen Schnürsenkeln, eine hellblaue Jeans, darüber eine geöffnete blau-schwarze Jacke und kurze dunkle Haare. Allen äußeren Merkmalen nach handelt es sich um einen Mann. Sein Gesicht ist verdeckt durch eine schwarze Kamera, die von beiden Händen gehalten wird: die Rechte hält von oben, die Linke von unten, am Objektiv regulierend. Zudem hängt über seiner rechten Schulter eine dunkle Umhängetasche. Vermutlich macht der Mann mit der Kamera eine Aufnahme von der Szene, in der die junge Frau fotografiert wird.
Schließlich grenzt eine beigefarbene Gebäudewand, die mit zwei riesigen Fenstern bestückt ist, den Hintergrund ab. Bei beiden Fenstern sind graue Jalousien bis zur Hälfte heruntergelassen. Bei genauem Hinsehen lassen sich durch die Scheiben sogar die Silhouetten einiger Personen erkennen. Ein Teil der ersten Etage mit vier weiteren, etwas kleineren Fenstern, ist auch noch zu erkennen.

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Sara

Porträt einer blonden Frau

Beschreibung von Esther:

Geknipst wurde das Foto von Katrin im Innenhof der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Dort ist es überwiegend schattig und nur ein paar Sonnenstrahlen kämpfen sich erfolgreich durch die Blätter eines in der Mitte des Hofes stehenden Baumes. Der Baum trägt grüne Blätter und sein Stamm ist noch nicht besonders dick gewachsen. Im Hintergrund des Bildes sieht man die großen, bis zum Boden reichenden, grau gerahmten Fenster die das Erdgeschoss der Hochschule umgeben. Vor den Fenstern sieht man vier schwarze Eimer, welche bemalt und grün bepflanzt wurden.

Auf dem Foto befindet sich Sara in der unteren rechten Hälfte des Bildes. Links neben ihr liegt ein zum sitzen umfunktionierter großer Autoreifen. Was man in dem Bild nicht sehen kann, Sara sitzt auf einem solchen Autoreifen. Verdeckt von Sara’s Kopf, erkennt man im nahen Hintergrund drei weitere „Sitzreifen“.

Sara trägt eine hellblaue Bluse mit Kragen, die im Tageslicht schon fast weiß erscheint und bis auf einen Knopf ganz oben am Kragen komplett zugeknöpft ist.. Sie hat braune Haare mit blonden Strähnen, welche zu den Spitzen hin immer heller und dichter werden. Ihr Zopf liegt über ihre rechte Schulter. Sara’s Kopf ist leicht nach rechts gedreht, so dass man trotz direktem Blick in die Kamera nur ihr linkes, mit einer weißen Perle geschmücktes Ohr erkennen kann. Ihre blauen mit Wimperntusche geschminkten Augen strahlen ein Gefühl von Freude aus. Sara lächelt, dabei entstehen Grübchen an ihren Mundwinkeln und ihre leicht rosa geschminkten Wangen heben sich etwas an.

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„Aggro Pusteblume“ von Tina

Dieses Foto entstand bei unserem Fotoseminar am 9. Mai. Hier könnt ihr Tinas Bericht über den Workshop lesen und wie ihr Team die Idee mit den Pusteblumen-Portraits hatte. Der originelle Titel „Aggro Pusteblume“ stammt aus der Bildbeschreibung

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Bildbeschreibung von Marit-Inga Zimmermann

Das Foto ist draußen an einem sonnigen Tag entstanden. Es ist eher unscharf und durch die Sonne hell belichtet. Teilweise gibt es starke Kontraste zwischen Sonnenlicht und Schatten. Der Hintergrund ist eher dunkel und es ist eine dunkle Häuserwand mit großen, quadratischen Steinen zu sehen.

Auf dem Foto befinden sich Anja und Flo die sich gegenüberknien, während sie jeweils einen Strauß Pusteblumen vor sich in der Hand halten. Beide sind im Profil zu sehen. Anja trägt ein schwarzes Langarmshirt mit einem V-Ausschnitt. Die Ärmel sind dabei aufgekrämpelt. Ihr Kopf mit hellen, schulterlangen Haaren ist nur zur Hälfte im linken Bildabschnitt zu sehen. Der Hinterkopf ist gar nicht zu sehen. Anja ist auf dem Foto ab Brusthöhe abgebildet. Sie sitzt auf der linken Seite und hält ca. 7 Pusteblumen in ihrer rechten Hand, die Sie mit ihrer ganzen Hand umfasst, wobei man ihren Handrücken sieht. Sie pustet mit luftgefüllten Wangen eher zarghaft gegen die Pusteblumen, ihre Augen kneift sie dabei zusammen.

Flo kniet auf der rechten Seite und ist etwas weniger als einen Meter von Anja entfernt. Er hat seine hellen, gesträhnten Haare zu einem Dutt zusammengebunden, während ein paar Strähnen aus dem Dutt herausfallen. Er trägt ein helles, offenes Hemd mit dunklem Unterhemd, sein Oberkörper sowie die Kniespitze seines rechten Knies, auf das er seinen rechten Arm abstützt, sind zu sehen. Flo trägt schwarze Ohrstecker, wobei nur der linke zu sehen ist. Sein Gesicht ist gekennzeichnet von einem geschätzten 8 Tage Bart. Im vergleich zu Anja ist Flos Hautfarbe eher dunkler. Seine Augenbraun sind hochgezogen und er pustet mit voller Kraft gegen seinen Strauß. Sein Strauß aus Pusteblumen besteht aus ca. 5 einzelnen Blumen und berührt den Strauß von Anja gerade eben auf der gleichen Höhe. Während Anja den Strauß fest mit der ganzen Hand umklammert, hält Flo den Strauß mit seinen Fingerspitzen fest.

Das Detail in dem Bild sind viele fliegende Pusteblumenblüten. Da Flo mit voller Kraft gegen seinen Strauß pustet, fliegen die einzelnen Blüten in die linke Ecke des Fotos genau in Anjas Gesicht. Ob Sie deshalb Ihre Augen zusammen kneift oder weil die Sonne blendet kann nicht gesagt werden.

Bitte hinterlast ein Kommentar, wenn ihr weitere Fragen habt oder noch Details seht, die zur Beschreibung ergänzt werden können.

Kommentar und Fragen von Katrin:

Die Beschreibung gefällt mir sehr gut. Auch die Idee zu dem Foto.

Warum haben sich die beiden Portraitierten hingekniet, statt z.B. zu sitzen oder zu stehen?

Der Ansatz, vom Hintergrund zum Blickfang hin zu beschreiben, ist genau richtig. So bekommt der Hintergrund auch die gebührende Aufmerksamkeit, bevor man sich auf den Blickfang konzentriert. Aber vielleicht könnte die Art, wie die Sträuße und Blütenschirmchen genau aussehen bzw. fliegen noch etwas genauer beschrieben werden. Ich fände die Frage interessant, wie diese Details das Bild verändern. Hätte es ohne die blumen bzw. fliegenden Blüten anders gewirkt? Wenn ja, warum?

Außerdem finde ich es ungewöhnlich, dass hier zwei Menschen fotografiert sind. Bei dem Wort Portrait denke ich vor allem erst mal an jemand Einzelnen. Natürlich gibt es auch Portraits mit mehren Personen oder Gruppenfotos. Aber wenn ich höre, jemand sei portraitiert worden, habe ich als Vorstellung, die ich damit verbinde, erst einmal eine einzelne Person im Kopf. Deshalb würde ich gern wissen, wie die Idee zu dieser Konstellation zu Stande gekommen ist, was ihr vielleicht sonst noch ausprobiert habt und weshalb ihr euch gerade für dieses Foto entschieden habt, um es in den Blog zu stellen.

Ein Kommentar

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