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Frau im rosa Kimono 1

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Hallo!
Ich bin Luisa und vollblind und würde gerne mal diese tolle Erfindung
ausprobieren.
Ich habe mehrere Bilder aus dem Urlaub bekommen und möchte diese gerne
beschrieben haben, vorallem die Person und die Umgebung. Es kann sein, dass
noch weitere Bilder folgen-

Vielen Dank und viele Grüße
Luisa

Eine junge Frau in einem rosa Kimono, umgeben von mehreren jungen Leuten.

Bildbeschreibung von Hans-Joachim:

Eigentlich bin ich nur per Zufall auf dieser Seite gelandet. Die Idee eine Bildbeschreibung hinterlassen zu können finde ich aber super und unterstützenswert. Daher versuche ich es jetzt mal…

Nun aber endlich zum Bild: Auf dem Bild sind 5 Personen zu sehen. Ich denke es sind Kinder, etwa 10 Jahre alt. Sie befinden sich wahrscheinlich in einem Büro oder in einem Schulzimmer. Zumindest sieht man im Hintergrund einen großen Einbauschrank mit mehr oder weniger sortierten Aktenordnern.

In der Mitte des Bildes sieht man ein Mädchen, das gerade einen Kimono ausprobiert. Man bekommt den Eindruck, dass sie noch nie einen Kimono anhatte. Zwei der Kinder versuchen dem Mädchen in der Mitte dabei zu helfen, das Kleid anzuziehen. Die anderen Kinder betrachten interessiert das Kleidungsstück.

Man sieht, dass der Kimono hauptsächlich aus zwei Kleidungsstücken besteht. Dem eigentlichen Kleid und einem großen Gürtel. Das Kleid ist auf dem Foto rosa und es sind viele rote, rosa und lila Blüten aufgedruckt. Der große Gürtel ist lila und reicht bei dem Kind vom Bauchnabel bis unter die Arme.

Der Gürtel bei einem Kimono ist etwas besonderes, er wird am Rücken zu einer Schlaufe geschnürt. Ich glaube die Kinder versuchen gerade die Schlaufe zu machen.

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Jenny I-III

Oh jetzt wirds richtig spannend!

Elke hat die drei Portraits von Jenny (hier, hier  und hier) die Charlotte schon einzeln beschrieben hat, nochmal zusammen beschrieben:

Jenny wurde schon sehr genau und treffend beschrieben. Ich beschreibe sie deshalb anders. Ich sehe alle Fotos nur kurz an und reagiere dann – so wie man auf jemanden reagiert, den man nur kurz zu Gesicht bekommt, also flüchtig, schnell, unkonzentriert, vielleicht imaginär, auf jeden Fall mit einer Wahrnehmung, die stark auch durch die eigenen, inneren Bilder mitbestimmt ist.
Das sehe ich: Alles an Jenny wirkt wie ein Zeichen. Der Mund ist rot markiert, die Augen sind durch grüne Lidschatten und schwarze Wimpertusche markiert. Es gibt Menschen, bei denen Gesichtszonen eher ineinander übergehen, das ist hier nicht der Fall. Jede Partie steht für sich und trägt Bedeutung. Ja, der Mund ist rot. Ja, die Augen sind katzenhaft. Ja, die Fingernägel glänzen fast metallisch grün. Jenny wirkt also wie jemand, die die Zeichen, die den menschlichen Körper ausmachen, expressiv hervorhebt. Auch durch den Hut, den Jenny trügt, wirkt das Bild im Ganzen und Jenny im Besonderen gerahmt, betont, präzise. Das Ganze wird durch eine künstliche Haltung verstärkt – das Gegenteil also eines Fotos, das Spontanität ausdrücken soll.
Das erste Foto mit Hut kontrastiert mit einem zweiten Foto, da Jenny hier einen Schleier trägt, der das Bild diffus werden lässt. Zwar sind die Gesichtszeichen hier genauso markant, aber durch den Schleier verwischt. Zudem sind die Haare offen, das lässt das Bild von Jenny an den Rändern unscharf werden, sozusagen auslaufen, mit dem Hintergrund diffundieren. Das Bild ist aber nicht weniger künstlich als die anderen. Interessanterweise ist die Sicht auf das Decollté, das wie auch auf den anderen Fotos auch auf diesem zu sehen ist, denn es ist nicht verschleiert. Anders als bei den anderen Fotos gibt das dem Bild einen Bruch, von dem ich nicht annehme, dass er bewusst hergestellt wurde. Der unverschleierte Busenansatz steht im starken Kontrast zum Rest des Bildes. Er ist so etwas wie ein nacktes, fast obszönes Moment in einem Bild, das das Geheimnisvolle in Szene setzen will. Das Obszöne ist ja das direkte Gegenteil des Erotischen, das eben mit Verhüllen und nur kurzem Zeigen arbeitet. Es ist gewissermaßen das Foto, das am wenigsten gelungen und deshalb das interessanteste ist, denn es hat etwas Aufdringliches – das einen, zumindest mich, auf sich selbst zurückziehen lässt. Soll man Jenny nahekommen? Das Bild sagt ja und nein.

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Portrait einer jungen Frau

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Mail von Soheil Yazdani:

Was is da drauf bitte

Portrait einer jungen Frau

BILDBESCHREIBUNG VON DANIEL:
Das Hochformatbild zeigt ein elegantes Schwarz-Weiß-Portrait einer jungen, asiatisch aussehenden Frau.
Die Frau hat lange schwarze Haare und trägt dunkle, vermutlich aus einem Rollkragenpullover und einer Hose bestehende, dunkle Kleidung, die eine schwarze Fläche bildet, von der sich Gesicht und Hände als einzig unbekleidete Körperteile durch ihre Helligkeit deutlich abheben. Umrahmt wird die Person von der weißen Couch, auf der sie leicht nach vorne gebeugt sitzt, sowie einer hellgrauen Wand im Hintergrund. Die Frau füllt das Bildformat beinahe vollständig aus, der Kopf ist knapp oberhalb des Seitenscheitels beschnitten, das linke Bein ist leicht unterhalb des Knies, das rechte knapp darüber abgeschnitten. Der rechte Ellenbogen ruht auf dem rechten Oberschenkel, mit der rechten Hand, die unterhalb des Handgelenks schräg angeschnitten ist, stützt sich die Person auf dem Sofa ab. Der linke Ellenbogen liegt auf dem linken Oberschenkel, der zur rechten unteren Bildecke weist, während die linke Hand den rechten Ellenbogen umfasst.
Die Frau blickt den Betrachter fragend an. Das ovale Gesicht ist ebenmäßig geformt und erscheint makellos. Zu diesem Eindruck tragen neben den ausgewogenen Proportionen auch die vollen Lippen, eine flache Nase und die geschwungenen Augenbrauen bei. Das dunkle Make-Up an den äußeren Augenwinkeln nimmt diesen Schwung auf und verlängert die Augenlieder optisch. Akzente setzen die auffälligen, orientalisch anmutenden Ohrringe mit üppigem Gehänge, das bis unter das Kinn reicht.
Durch die Diagonale, die vom rechten Oberschenkel in der linken unteren Bildecke über den leicht nach links geneigten Oberkörper zum im oberen rechten Bildbereich gelegenen Gesicht führt, sowie durch den unkonventionellen Anschnitt erhält das Foto trotz seines statischen Grundaufbaus eine gewisse Dynamik. Insgesamt ein Portrait von solcher Klarheit und Intensität, dass man sich ihm kaum zu entziehen vermag.

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Portrait Jenny I

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Mail von Jenny:

Zu beschreibende Bilder habe ich aktuell gleich drei Stück. Ich weiß nicht, ob die im Vergleich funktionieren? Drei ist vielleicht gleich ein bissel viel verlangt? Aber ich habe mit einer lieben Freundin verschiedene Stylings ausprobiert und bin nun ganz gespannt, wie sie jeweils auf den Betrachter wirken.

Wir haben die drei Bilder mal getrennt und in seperate Posts gepackt. Also hier das erste:

Portrait einer Frau mit schwarzen Haaren, schwarzer Bluse, schwarzem durchsichtigen Schleier und schwarz geschminkten Augen..

(c) Agy Reschka

Bildbeschreibung von Charlotte:

Das Bild zeigt den Kopf einer jungen Frau mit dunkelbraunem, fast schwarzem Haar.Sie füllt das Format ganz aus, an allen Seiten ist es angeschnitten.Auf dem Kopf trägt sie einen schwarzen Schleier, der mit einer dunkelroten Blume festgesteckt ist. Die Blume ist nur halb zu sehen. Unten ist das Bild begrenzt vom tiefen Ausschnitt, der einen Blick auf die Spalte des Busens freigibt. Die Kleidung ist nicht zu sehen, denn das dunkle lange Haar umrahmt Gesicht, Hals und Schultern. Es wirkt aber so als wenn die Frau ein dunkles Kleid trägt, das von den Haaren nur verdeckt wird, es sieht nicht so aus als wäre sie nackt.

Der Schleier ist aus einfachem Tüll, auf der linken Gesichtshälfte liegt er in Falten, so dass er dort dunkler, undurchsichtiger wirkt. Er überdeckt das gesamte Gesicht und den Hals. Die weiße Haut des Dekolletees ist das einzige auf dem Bild was unbedeckt ist, deshalb zieht es den Blick vielleicht auch besonders an.

Die Frau ist sehr blass, Augen und Mund sind stark geschminkt.  Der dunkelrote Lippenstift glänzt und hat die gleiche Farbe wie die Blume im Haar. Die Augen sind mit dunklen Farben geschminkt und wirken sehr tief. Die Frau schaut nach unten. Sie sieht nicht traurig aus, eher geheimnissvoll oder nachdenklich. Sie könnte eine Witwe auf einer Beerdigung sein, die sich gerade fragt wie ihr Leben nun weitergehen soll, ohne wirklich zu trauern.

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Und hier noch eine vergleichende Beschreibung aller drei Jenny-Portraits von Elke.

 

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Portrait Jenny II

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Ich habe mit einer lieben Freundin verschiedene Stylings ausprobiert und bin nun ganz gespannt, wie sie jeweils auf den Betrachter wirken.

Die Jenny

Wir haben die drei Bilder mal getrennt und in seperate Posts gepackt. Nummero zwo:

Portrait einer Frau mit schwarzem Hut, schwarzem Kleid, schwarz geschminkten Augen

(c) Agy Reschka

BILDBESCHREIBUNG VON CHARLOTTE:

Das Bild ist schwarz umrahmt und wirkt insgesamt beinahe schwarz-weiß, obwohl es das nicht ist. Es zeigt eine junge Frau mit einem schwarzen Filzhut. Sie trägt den runden Hut mit  der breiten Krempe leicht schräg auf dem Kopf. Dazu hat sie einen schwarzen Blazer und ein tief ausgeschnittenes schwarzes Top an. Sie ist bis zur Taille zu sehen. Ihre Haut ist sehr blass, fast so weiß wie die Wand vor der sie steht. Als einzige Farbflecke sind die Fingernägel und der Lidschatten in Smaragdgrün zu sehen, und der rotgeschminkte Mund. Das Grün wirkt künstlich, es scheint in der Realität nicht so ausgesehen zu haben sondern ist mit dem Computer hinzugefügt worden. Dadurch bekommt das Bild insgesamt etwas Ikonenhaftes, aber auch etwas Distanziertes, Unwirkliches.

Der Blick der Frau ist nach schräg unten gerichtet, der Betrachter sieht sie leicht von oben. Das rechte Auge ist von der Hutkrempe des schrägsitzenden Hutes halb verdeckt. Die sehr schmalen Hände fassen rechts und links an den Kragen des Blazers, wodurch man die grün lackierten Fingernägel gut sehen kann. Um den Hals trägt die Frau eine weiße, klassisch elegante Perlenkette. Am Hut ist rechts ein schwarzes Tuch oder eine Schleife mit weißen Punkten angebracht. Das Haar ist nicht zu sehen, nur eine kleine dunkle Strähne, die über dem linken Ohr herausschaut.

Besonders auffällig an ihrem Gesicht sind die schön getuschten langen Wimpern und der kleine Mund mit vollen Lippen. Der Mund hat eine sehr schöne Form. Die Frau hat einen konzentrierten Gesichtsausdruck. Sie lächelt nicht, aber sie sieht auch nicht traurig aus. Eher nachdenklich, als würde sie jemandem aufmerksam zuhören.

Insgesamt wirkt die Frau sehr elegant, wie zu einem besonderen Anlass zurechtgemacht, vielleicht einer Theaterpremiere oder einer Vernissage. Sie ist irgendwie zeitlos, man kann ihr Alter schlecht einschätzen. Die Zartheit und Glätte ihrer Haut deutet darauf hin das sie jung ist, aber die Kleidung passt eher zu einer Dame in mittleren Jahren. Fast wie auf einem alten Foto aus den 20er bis 40er Jahren. Insgesamt ist das ein sehr schön komponiertes Bild, das man sich gut als Poster in einer modern eingerichteten Wohnung vorstellen könnte.

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Und hier noch eine vergleichende Beschreibung aller drei Jenny-Portraits von Elke.

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Portrait Jenny III

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Ich habe mit einer lieben Freundin verschiedene Stylings ausprobiert und bin nun ganz gespannt, wie sie jeweils auf den Betrachter wirken.

Jenny

Wir haben die drei Bilder mal getrennt und in seperate Posts gepackt. Hier das Dritte:

Portrait einer Frau mit schwarzen Haaren, schwarzem Kleid und Silberschmuck auf Stirn und Brust

(c) Agy Reschka

BILDBESCHREIBUNG VON CHARLOTTE:

Dieses Bild ist auch schwarz eingerahmt. Es zeigt eine junge Frau mit auffälligem Schmuck. Das Haar ist lang, schwarz und glänzend. Die vorderen Strähnen sind in Korkenzieherlocken eingedreht, die bis auf die Schultern fallen. Die hinteren Strähnen sind zu zwei langen, lockeren Zöpfen geflochten, die ebenfalls vorne über die Schultern fallen und bis auf die Brust reichen. Auf der Stirn und um den Hals trägt sie silbernen Schmuck mit grünen Steinen, der aus der Gothic-Szene zu stammen scheint.

Die Kette auf der Stirn verläuft unter den Haaren um den Kopf. In der Mitte der Stirn bildet sie ein nach oben offenes Dreieck aus zu lockeren Knoten verschlungenen, relativ dicken Silbersträngen. Aus der unteren Spitze des Dreiecks hängt ein kleiner, grüner, unregelmäßig geformter Schmuckstein, der genau zwischen den Augenbrauen baumelt. Das Absinthgrün des Steines findet sich im Lidschatten der Frau wieder, der kräftig auf den Augenlidern und rund um die äußeren Augenwinkel aufgetragen ist. Die Kette um den Hals ist ebenfalls silbern. Sie liegt im oberen Teil eng um den Hals und wird von einem spindelförmigen, silbern eingefassten grünen Stein zusammengehalten. Unterhalb des Steines geht die Kette weiter, öffnet sich und endet in den Flügelspitzen einer silbernen Absinthfee, die auf einem recht großen grünen Schmuckstein aufgebracht ist. Der grüne Stein ist ellipsenförmig und stellt einen stilisierten Totenschädel dar.

Die Frau trägt ein schulterfreies schwarzes Kleid oder Oberteil aus zartem, glänzendem Stoff. Sie ist bis zur Unterkante der Brust zu sehen, man kann nicht erkennen wie es im Ganzen aussieht. Aber das Gewand wirkt locker und weich fließend, der Stoff könnte auch transparent sein, denn an den Oberarmen sieht es so aus als schimmerte die Haut durch den Stoff.

Wir sehen die Frau leicht von oben, sie ist im Bild ein bisschen aus der Mittelachse nach links verschoben. Der Blick aus den grauen Augen ist nach halb unten rechts gerichtet. Sie scheint auf etwas zu schauen was sich unten rechts außerhalb des Bildes befindet. Der Mund ist leicht geöffnet und matt blassrot geschminkt. Er hat eine nahezu perfekte Form, wie man sie bei Mund-Karikaturen findet. Die Unterlippe ist viel voluminöser wie die Oberlippe, das kann aber daran liegen dass man von oben schaut und die Oberlippe aus dieser Perspektive schmaler wirkt. Die Haut ist ebenmäßig, faltenfrei, leicht schimmernd und sehr blass. Der Hintergrund des Bildes ist weiß, ohne Schatten oder Strukturen.

Die Wirkung des Bildes ist exotisch, auf alle Fälle nicht alltäglich. Mir fiel spontan eine Mischung aus Mata Hari und Pocahontas ein… aber insgesamt sehr edel, nicht übertrieben verkleidet sondern eher geheimnisumwittert. Wie eine indische oder keltische Prinzessin oder Tänzerin, aber ohne übertriebenen Flitter und Chichi. Sie kommt entweder aus einem fernen Land oder aus einer anderen Zeit.

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Und hier noch eine vergleichende Beschreibung aller drei Jenny-Portraits von Elke.

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