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Waschmaschine

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Markus schreibt:

Guten Tag!!

Ich brauche bitte folgendes Bild beschrieben. Es handelt sich bei diesem Bild um eine Hanseatic Waschmaschine Typ: WA71410DI. Mich interessiert es einfach.

mit freundlichen Grüßen
Markus Kirschner

Waschmaschine

Bildbeschreibung von Aljoscha:

Hanseatic Waschmaschine Typ WA71410DI ist ein klassisch weißer Kasten mit einem großen dominierenden Bullauge in der Mitte. Da dieser Kasten aber kein Würfel sondern ein Quader ist, also in der Höhe größer als in der Breite ist, liegt das Bullauge etwas versetzt, soll heißen, der Abstand von der Bullaugentür zum rechten Rand ist genauso groß wie zum linken Rand, zum oberen Rand aber ist dieser Abstand doppelt so groß. Und zum unteren Rand dreifach so groß.

Die Fläche zwischen dem Bullauge und dem oberen Kastenrand ist der Bedienungsbereich, der aus den drei gleich großen Rechtecken besteht. Links ist die Einspülschublade, rechts das Display mit den Bedientasten und dazwischen der Programmwähler. Die Einspülschublade hat einen eingebetteten Ziehgriff zum Herausziehen und Spülmittel-Einfüllen. Dieser Ziehgriff ist zur Mitte der Bedienfläche hin versetzt und hat einen leichten Schwung nach oben. Ideal zum Benutzen mit der linken Hand.

Rechts gibt es ein Display, das wohl die Temperatur und die verbleibende Waschzeit anzeigen soll. Gleich unter dem Display liegen auf einer leicht absteigenden Geraden fünf Tasten, oder besser gesagt Knöpfe, mit Bedienungsfunktionen. Der Knopf außen links ist für Startvorwahl, der nächste Knopf rechts steht für Schleuderdrehzahl verringen, der danach für Kurzprogramm, dann kommt Wasser plus für zusätzliches Spülwasser und schließlich der eigentliche Start-Knopf ganz recht zum Programm starten, unterbrechen und fortsetzen. Rechts davon gehen die Leuchtdioden nach oben, die jeweils den Stand des Waschlaufs anzeigen und ob die Kindersicherung eingeschaltet ist.

In der Mitte des Bedienbereiches ist der Programmwahlschalter, also ein Timer-Schalter, den man um seine eigene Axe drehen kann und bei der gewüschten Programmposition einrasten lässt.

Unter dem Bullauge rechts gibt es noch einen kleinen runden Deckel, hinter dem ein Rohr mit Fuseln und sonstigen Fremdkörpern aus der Wäsche liegt.

Vielleicht sollte man noch sagen, dass das runde Bullauge in die Trommeltür eingearbeitet ist, die aber das absolut Runde des Bullauges nicht ganz wiederhholt, sondern ganz leicht nach links und nach rechts gedehnt ist.

Und was gesagt werden muss, ist, dass der Türgriff an der rechten Seite angebracht ist, so dass man sich denkt, die Linkshänder kommen da ganz sicher auf ihre Kosten.

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Beschreibung für Un Mannequin, Seite 2

Un Mannequin Seite 02Beschreibung von Charlotte:

Das zweite Bild ist offensichtlich eine digitale Collage. Auf einem Foto mit einem Straßenzug überlagern sich mehrere Einzelfotos, es ist nicht einfach die Ebenen auseinanderzuhalten. Anscheinend sind Details aus der Straßenansicht vergrößert und in den Vordergrund kopiert worden.

Im Zentrum der Collage steht ein Schild mit der Aufschrift „Teréz krt.“, der Name einer Straße in Budapest die als „Boulevard der Bräute“ bekannt ist.
Verschwommen erkennt man eine belebte Straße mit Geschäften und Schaufenstern. Männer und Frauen flanieren im Dämmerlicht darauf entlang. Aus den beleuchteten Fenstern fällt Licht auf die Straße. Kahle Bäume recken sich in einen grauen Himmel, die Menschen tragen warme Jacken und Mäntel…es scheint Winter zu sein, aber es liegt kein Schnee. Ein älterer Mann ordnet Waren in einem aufgeklappten Schaufenster. Auf der Straße stehen Werbetafeln, auch über den Fenstern sind bunte Schilder angebracht und ragen in die Straße hinein. Ein Aufsteller wirbt für ein Second Hand Geschäft, ein Schild das an einer Kette hängt zeigt Spielkarten, verschwommene Jetons und die rosa Aufschrift „Poker Bolt“. Alle anderen Schilder zeigen junge Frauen in Brautkleidern, weisen auf „Szalons“ hin und versprechen „Magic Moments“. Die strahlenden Bräute auf den Fotos stehen im harten Kontrast zu der abblätternden Farbe einer alten Tür und dem schadhaften Bodenbelag der Straße. Die Exklusivität der Werbebotschaften will nicht recht zur schäbigen Umgebung passen, und auch die Menschen auf der Straße wirken eher einfach.

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Beschreibung für Un Mannequin, Seite 1

Un Mannequin Seite 01Bildbeschreibung von Charlotte:

Das Bild zeigt ein farbiges Foto, das auf ein Blatt Papier aufgeklebt ist, es könnte auch eine Seite in einem Buch sein, denn man sieht Schatten von mehreren Seiten am Rand. Das Foto ist unregelmäßig ausgeschnitten, rechts und oben ist der weiße Rand breiter, so als ob es aus einem größeren Bogen mit mehreren Fotos herausgeschnitten worden. Am Rand sind einige flüchtige blaue Kugelschreibermarkierungen zu sehen, die rechts über den Rand hinauslaufen – als wäre das ganze Teil einer größeren Skizze, die auf einem anderen Blatt weitergeht.
Unter dem Bild steht in verblasster, schwarzer Handschrift der Schriftzug „Un Mannequin“

Das Foto ist vertikal in zwei Hälften aufgeteilt. Der Blick wird sofort auf die linke Seite gezogen. Dort sieht man eine blasse, elegante Frau mit einer schimmernden weißen Bobfrisur-Perücke und doppelter Perlenkette. Sie trägt einen langen, weiten Reifrock in der gleichen perlweißen Farbe mit einem schwarzen trägerlosen Oberteil. Die Hände und Arme stecken bis über die Ellbogen in schwarzen Handschuhen, die die Frau vor der Brust überkreuzt hält. Die Hände liegen an den Schultern, die Geste wirkt zart, distanziert und introvertiert. Die Frau hat den Blick abgewendet und den Kopf und die Augen gesenkt.

Eine leichte Spiegelung und ein Schriftzug in Schwarz und Gold im Vordergrund zeigt, das sich die Frau hinter einer Schaufensterscheibe befindet. Ist es vielleicht sogar eine Schaufensterpuppe?

Auf der rechten Bildhälfte ist im Vordergrund ein Teil einer schmutzigen hellgrünen Stahltür mit Schloss, aber ohne Klinke zu sehen. Darauf ist ein schwarzer Kasten mit einem Tastenfeld zur Eingabe eines Zahlencodes angebracht. In einem leeren Display leuchtet ein rotes Standby-Licht.
Darüber und darunter sind große rot-weiße Tafeln angebracht. Auf der oberen ist ein Pfeil zu sehen, der direkt auf die Frau zeigt. Man erkennt Teile einer Internet-Adresse, die mit http://www.vip- beginnt.

Das ganze Bild wirkt zugleich altmodisch und modern. Auf dem Schriftzug auf der Glasscheibe ist das Jahr 2005 zu lesen.

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Eine Kamera, die keine Bilder macht, sondern Beschreibungen

Ihr Lieben,

man wird es erstmal ausprobieren müssen und die Technik ist auch noch ganz in den Anfängen, aber das klingt wirklich nach einer Revolution. Eine Kamera, die Bildbeschreibungen macht bei Gizmodo.

Es funktioniert wohl so: Das Gerät nimmt ein Bild auf, das automatisch an Amazons Mechanical-Turk-Plattform übertragen wird, wo sie dann Leute, die sich dort für jede Art von Jobs angemeldet haben, beschreiben, und dann wird die Beschreibung direkt an die Kamera zurück übertragen. Auf dem Foto bei Gizmodo hat das Gerät einen kleinen Drucker, aber das ginge natürlich auch mit einer Sprachausgabe.

Das Geheimnis der Technik ist also der anonyme Arbeitsmarkt der Mikrojobber der Crowd.

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Filmbild

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Mail von Ilka:

Liebe Bildbeschreiber,

das hier ist ein Bild von mir aus einem Film, bei dem ich mitgemacht habe. Ich möchte euch bitten, es mir zu beschreiben, ich würde aber auch gern wissen, was würdet ihr denken, um was es in der Szene geht?

Danke!

Standbild aus einem Film

BESCHREIBUNG VON KATRIN:

Liebe Ilka,
keine leichte Aufgabe, dein Filmbild zu beschreiben. Nicht weil nicht klar ist, was zu sehen ist. Sondern weil das, was sofort ins Auge fällt, soviel Fragen aufwirft und Gefühle wachruft,
dass man gar nicht unbedingt was dazu sagen möchte. Und man ahnt, dass, wenn es Antworten gibt, es keine angenehmen sind.
Es ist ein Bild absoluter Verlassenheit. Trostlos und nüchtern. Ohne ästhetische Verfeinerung. Es geht direkt ins Herz.
Zu sehen ist eine Frau. Das ist sofort klar, obwohl noch nicht einmal ihr Kopf im Bild ist. Sie liegt angezogen auf dem Boden eines Badezimmers. Zusammengekauert in dem Winkel zwischen Badewanne und Wand. Wir sehen ihren Rücken und ihren Po, ihre eng an den Körper gezogenen Knie, darüber ihre Ellbogen, darunter ihre Füsse. Der Kopf wird vom Bildrand abgeschnitten. So, wie sie daliegt, frage ich mich, wo ihr Kopf überhaupt hinpasst. So eng ist sie in diesen Winkel gekrochen. Sie trägt einen grau-schwarz gemusterten Wollpullover, eine schwarze Jogginghose und schwarze Socken, die locker an ihren Füssen sitzen. Der Pullover ist am Rücken hochgerutscht, so daß wir den weißen Gummibund von ihrem Slip sehen, auf dem eine rote Schrift zu erahnen ist. Wir können ein Stück ihren nackten Rücken hinauf in den Pullover schauen. Die Wirbelsäule zeichnet sich wie ein feiner Strich ab und der Slip liegt in einer kleinen Welle auf ihren Becken.
Das einzige, was noch im Raum ist, sind zwei rote, zierliche Lederpantoffeln. Sie stehen ein Stück links von der Frau nebeneinander und sehen aus, als wäre eine ganz andere Person eben lässig aus ihnen herausgeschlüpft und dann  verschwunden.
Sonst gibt es nur noch ein Heißwassergerät an der Wand. Wir sehen das Gehäuse und den Regler. Es ist ein Badezimmer mit den üblichen weissen Kacheln, wie sie seit über zwanzig Jahren bei jeder lieblosen Renovierung in Privatwohnungen geklebt werden. Es sind keine privaten Sachen oder irgendwelche Badezimmereinrichtung da, alles ist völlig kahl.
Ganz aussen am Rand ragen Dinge ins Bild, die ich im Kopf ergänzen kann, weil ich weiss, was in so einem Badezimmer drin ist. Ein Waschbecken, ein Klo, die Tür.
Was mich rätseln lässt, ist der leichte Schatten, der in der Mitte des unteren Bildrandes auf den Kachelboden fällt. Steht da jemand im Licht?
Ich kann mir viel dazu vorstellen, und alles ist realistisch und nichts davon ist schön. Es ist ein realistisches Bild, das unsere dunklen Phantasien anregt.
Wir wissen, dass es ein Filmbild ist, also können wir uns eine ganze Geschichte um dieses Bild herum ausdenken. Sie wird mehr oder weniger dem nahe kommen, was ihr in dem Film gespielt habt.
Das ist tröstlich, weil, was immer wir uns vorstellen, zumindest ist es nur Spiel. Diesmal.
Katrin Heidorn

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Lindwurm

Hallo!

Ich bin von Geburt an blind und mich würde interessieren, was genau auf diesen 2 Fotos drauf ist. Das erste Foto entstand am neuen Platz in Klagenfurt.

Nun bin ich gespannt auf die Beschreibungen und sende herzliche Grüße
aus dem Süden Österreichs.

Jacqueline

Eine wasserspeiende Drachenskulptur

Beschreibung von Weltenbummlerin:

Ohje ich mache das hier zum ersten Mal, also bitte ich euch Gnade walten zu lassen. Dann fang ich mal an:
Im Vordergrund des Bildes ist ein großer Drache aus dunklem Granit zu sehen. Er steht auf zwei sehr muskulös wirkenden Beinen mit relativ langen Füßen. Klauen sind jedoch keine zu sehen. Der Drache hat einen langen Schwanz, der kunstvoll eingedreht ist und senkrecht von ihm weggestreckt ist. Desweiteren beginnt ober den Vorderfüßen ein großer Flügel. Vom Aussehen wie der einer Fledermaus. Der Flügel liegt am grauen Körper an. Das Maul hat der Drache weit aufgerissen und man kann zwei spitze Zähne darin sehen. Ein blauer Wasserstrahl kommt aus seinem Maul hervor. Der Drache sitzt auf einem Sockel, in den drei Löcher wie Tunnel gemeißelt sind.Umgeben ist der Sockel von kleinen Bäumchen und Grünzeug. Im Vordergrund des ganzen Bildes ist noch ein kunstvoller schwarzer Zaun zu erkennen.
Der Hintergrund wird fast vollständig von dem Drachen überdeckt. Man erkennt lediglich noch einen weißen Himmel und die Dächer zwei Häuser.

 

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