Archiv der Kategorie: schon beschrieben

Drei Engel für Silja

Meike, Korinna und Julia posieren als Drei Engel für Charlie

Wird hier ernsthaft scharf geschossen?? – Bildbeschreibung von Julia

Auf dem Bild zu sehen sind 3 Frauen (Meike, Korinna und Julia), die vor einer weißen Wand posieren, wie die drei Engel für Charlie.

Sie stehen alle drei nebeneinander und schießen dabei entschlossen mit ihren Fingern zusammengefaltet zu Pistolen auf die Kamera. Alle drei befinden sich zentral im Bild, wobei die Füße von keinem zu erkennen sind. Sie füllen in etwa die Hälfte des Bildes aus, die andere Hälfte ist der weiße Raum. Das Tageslicht kommt von der rechten Seite, so dass alle einen leichten kaum erkennbaren Schatten links von sich werfen. Es ist zu erkennen, dass die Drei in einem Raum posieren und nicht vor einer Leinwand, wie die echten Engel. Links im Bild ist eine Ecke des Raumes zu erkennen und unten im Bild die hölzerne Fußbodenleiste. Auch die Steckdosen rechts unten auf Kniehöhe belegen dies.

Meike steht ganz rechts, sie trägt eine blaue Jeans und unter ihrem dunkelblauen Shirt ein graues Langarmshirt. Sie sieht ziemlich entschlossen aus, ihre Augen hat sie leicht zusammengekniffen. Sie knickt ihren Oberkörper in der Hüfte ab, so dass dieser sich nach rechts neigt, so beruht sie mit ihrem dunkelbraunen bis zum Kinn reichenden glatten Bob nahezu Korinnas Kopf. Korinnas Haare sind im Kontrast dazu wasserstoffblond und ganz kurz geschnitten. Mit beiden Beinen steht Meike fest am Boden. Beide Arme streckt Meike gerade nach vorne, dabei ist der rechte Arm durch die Neigung des Oberkörpers weiter oben als der linke. Beide Hände faltet sie, wie auch Korinna und Julia zu einer Pistole, die sie waagerecht hält. Durch die Haltung ihrer Arme verdeckt Maike mit den Daumen ihr Kinn.

Korinna, die ein braunes Topp trägt, steht zwischen Meike und Julia. Auch sie hat die Absicht auf die Kamera zu schießen, da sie ihre Arme frontal nach vorn hält und sie mit ihren Händen eine Pistole bildet. Ihre nackten Arme sind soweit nach oben gerichtet, dass von ihrem Gesicht nur das linke Auge und die Nase zu erkennen sind, der Rest wird von den Händen verdeckt. Dennoch ist gut zu erkennen, dass Korinna lacht. Ihre Position ist ebenso entschlossen wie Meikes, da sie in die Knie gebeugt ist und mit den Beinen fest wie Meike am Boden steht. Dennoch unterscheidet sich ihre Position von Meikes insofern, als dass ihre Hüfte seitlich zu Meike gedreht ist. So steht ihr rechtes Bein schräg vor ihrem Linken. Korinna trägt eine seidene bräunlich gemusterte ziemlich bequeme Plunderhose, deren Schritt bis in die Kniekehlen reicht.

Neben Korinna steht Julia, die ein wenig verkorkst da steht. Sie steht seitlich geöffnet und in einem Ausfallschritt beinahe komplett auf ihrem rechten Bein, dieses steht vor ihrem Linken, dass nach links hinten weg steht. Sie trägt eine beige kurze Hose, die in etwa bis zur Mitte ihrer Oberschenkel reicht. Julia hat ihren Oberkörper, der mit einem schwarzen Langarmshirt gekleidet ist, nach hinten und in Richtung Korinna gelehnt, so knickt auch ihre Hüfte leicht nach rechts hinten ab. Durch die Hüftstellung sind auch ihre Schultern nicht auf einer Linie, so ist die rechte Schulter weiter vorn und höher als die Linke, die ist kaum zu sehen, da sie von ihren Armen verdeckt wird. Im Vergleich zu Meike und Korinna, deren Arme frontal nach vorne zeigen, hat Julia ihre Arme nach vorn links gerichtet, da sie aber ihre Handgelenke abknickt, zielt auch ihre Handpistole direkt auf die Kamera. Dem Gesichtsausdruck von Julia, deren blondes Haar bis zum Kinn reicht, ist zu entnehmen, dass sie die Situation nicht so ganz ernst nimmt Eine Augenbraue ist hochgezogen und sie versucht sich ein Lachen zu verkneifen.

Das Bild wirkt durch die auf dem Bild schiefe Räumlichkeit und verbunden mit dem Lachen von Korinna und Julia, sowie den Fingerpistolen eher ironisch, als ernsthaft, auch wenn sich große Mühe gegeben wurde den echten Schauspielerinnen von drei Engel für Charlie nachzueifern

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Portrait in der Mittagssonne, von Katrin

Porträt einer jungen Frau, die sich die Hand über die Augen hält, um gegen die Sonne zu sehen

Bildbeschreibung von Alexandra

Bei der nachfolgenden Bildbeschreibung handelt es sich um eine Porträtfotografie, welche im Mai dieses Jahres von Katrin Dinges aufgenommen wurde.
Das zentrale Motiv befindet sich im Vordergrund auf der linken unteren Hälfte des Bildes und zeigt eine junge Frau vom Kopf bis zu den Schultern aus der Normalperspektive. Außerdem fällt dem Betrachter sofort ihre rechte Hand ins Auge, welche sie vor die Stirn hält, um ihre Augen vor der Sonne zu schützen. Im Allgemeinen ist die Beleuchtung und Farbstimmung von einem natürlichen, hellen Sonnenlicht geprägt.
Die Frau trägt eine olivgrüne Jacke aus glattem Material mit einem goldenen Reißverschluss, der geöffnet ist. Darunter lugt noch ein Stück des runden Ausschnitts eines schwarzen Oberteils hervor. Ihre Hand wirft einen maskenförmigen Schatten auf den oberen Teil ihres Gesichts und ihr Blick ist – vom Betrachter aus – schräg nach oben rechts gerichtet. Ihr Lächeln wirkt leicht verschmitzt und ein bisschen angestrengt, da ihre Lippen verschlossen bleiben. Über den mandelförmigen Augen, welche wie eine Mischung aus grün und blaugrau wirken, finden sich zwei schön geschwungene, natürlich aussehende, helle Augenbrauen, die ihrem Gesicht den passenden Rahmen geben. Auf ihrem Nasenrücken findet sich ein leichter Glanz und auf ihren Wangen ein Hauch von Rouge. Die hellbraunen Haare werden von einem dicken schwarzen Haargummi am oberen Hinterkopf zusammengehalten. Einige zarte Strähnen und Härchen, die wohl zu kurz sind, fallen locker verspielt heraus.
Unmittelbar hinter der Person, links neben dem Kopf, findet man einige silbergraue Stühle und Tische aus wetterfestem Material stehen. Auch die Gliedmaßen zweier darauf sitzenden Personen lassen sich verschwommen erkennen. Der Untergrund besteht aus grauen Pflastersteinen, zwischen denen sich hier und da ein paar Grashalme hervor zwängen.
Rechts hinter der Frau fällt der Blick des Betrachters sofort auf eine weitere Person in einer dynamischen, hockenden Position. Der Körper ist nach vorn ausgerichtet und die Knie zeigen in unterschiedliche Richtungen, da der vordere Fuß stabil gerade steht, der hintere jedoch nur auf dem Fußballen. Die Person trägt dunkle Sneaker mit weißen Schnürsenkeln, eine hellblaue Jeans, darüber eine geöffnete blau-schwarze Jacke und kurze dunkle Haare. Allen äußeren Merkmalen nach handelt es sich um einen Mann. Sein Gesicht ist verdeckt durch eine schwarze Kamera, die von beiden Händen gehalten wird: die Rechte hält von oben, die Linke von unten, am Objektiv regulierend. Zudem hängt über seiner rechten Schulter eine dunkle Umhängetasche. Vermutlich macht der Mann mit der Kamera eine Aufnahme von der Szene, in der die junge Frau fotografiert wird.
Schließlich grenzt eine beigefarbene Gebäudewand, die mit zwei riesigen Fenstern bestückt ist, den Hintergrund ab. Bei beiden Fenstern sind graue Jalousien bis zur Hälfte heruntergelassen. Bei genauem Hinsehen lassen sich durch die Scheiben sogar die Silhouetten einiger Personen erkennen. Ein Teil der ersten Etage mit vier weiteren, etwas kleineren Fenstern, ist auch noch zu erkennen.

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Sara

Porträt einer blonden Frau

Beschreibung von Esther:

Geknipst wurde das Foto von Katrin im Innenhof der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Dort ist es überwiegend schattig und nur ein paar Sonnenstrahlen kämpfen sich erfolgreich durch die Blätter eines in der Mitte des Hofes stehenden Baumes. Der Baum trägt grüne Blätter und sein Stamm ist noch nicht besonders dick gewachsen. Im Hintergrund des Bildes sieht man die großen, bis zum Boden reichenden, grau gerahmten Fenster die das Erdgeschoss der Hochschule umgeben. Vor den Fenstern sieht man vier schwarze Eimer, welche bemalt und grün bepflanzt wurden.

Auf dem Foto befindet sich Sara in der unteren rechten Hälfte des Bildes. Links neben ihr liegt ein zum sitzen umfunktionierter großer Autoreifen. Was man in dem Bild nicht sehen kann, Sara sitzt auf einem solchen Autoreifen. Verdeckt von Sara’s Kopf, erkennt man im nahen Hintergrund drei weitere „Sitzreifen“.

Sara trägt eine hellblaue Bluse mit Kragen, die im Tageslicht schon fast weiß erscheint und bis auf einen Knopf ganz oben am Kragen komplett zugeknöpft ist.. Sie hat braune Haare mit blonden Strähnen, welche zu den Spitzen hin immer heller und dichter werden. Ihr Zopf liegt über ihre rechte Schulter. Sara’s Kopf ist leicht nach rechts gedreht, so dass man trotz direktem Blick in die Kamera nur ihr linkes, mit einer weißen Perle geschmücktes Ohr erkennen kann. Ihre blauen mit Wimperntusche geschminkten Augen strahlen ein Gefühl von Freude aus. Sara lächelt, dabei entstehen Grübchen an ihren Mundwinkeln und ihre leicht rosa geschminkten Wangen heben sich etwas an.

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Katrin betastet Alex‘ Gesicht

Eine Frau betastet das Gesicht einer anderen

Beschreibung von Sara

Es ist der 9.5.2015 zur Mittagszeit. Wir sehen eine Hausfassade in Berlin Hellersdorf, genauer der Innenhof der Alice Salomon Hochschule. Die Kamera ist wohl ungefähr auf Hüfthöhe gehalten und blickt in einem leichten 30° – Winkel nach oben.
Die Wände, die zum Großteil aus rechteckigen Fenstern bestehen, umschließen den Innenhof in der Form eines Trapez. Sonne scheint in den Hof, wirft Schatten an Stellen, wo Gegenstände sich lagern. Traktorreifen, die in der Mitte des Hofes verteilt sind. Durch ihre Öffnungen sind bunte Seile gespannt, bei dem einen Reifen sind es grüne, bei dem anderen gelbe und pinke. Neben dem Effekt der Kunst bieten sie eine Sitzfläche. Erkennbar ist auch ein Stuhl, den jemand wohl an einem besonderen Element des Hofes platziert hat – einem Baum, der durch seine Farbe und im Gegensatz zu der großflächigen Beton- und Steinfläche, natürlichen Beschaffenheit, eine frohe lebendige Atmosphäre zu schaffen vermag. Der Stamm des Baumes, wir konnten seine Art nicht identifizieren, hat vielleicht einen Durchmesser von 20 cm. Abgehend vom Stamm werden die Äste getragen mit hellgrünen Blättern, durch die das Licht scheint und die Blätter deshalb durchsichtig werden lässt. Der Baum könnte die Hauptattraktion des Fotos sein – ist er aber nicht. Im Vordergrund des Bildes finden sich zwei Frauen wieder, man sieht vom Oberkörper aufwärts beide Damen. Die linke, Katrin, schätzungsweise in ihren 40-er Jahren, von beiden trägt einen dunkelblauen Zipper, ein himmelblaues Shirt darunter gibt dem Bild im Gesamten noch eine kräftige Farbe und man kann die Bänder des Brustbeutels noch gut erkennen. Hängeohrringe mit einer Perle am unteren Ende zieren ihr Ohr. Das mittelbraune schulterlange Haar trägt sie offen. In ihrem Gesicht funkelt die Neugier und Faszination an dem Moment, den sie grade erlebt. Es ist der Eindruck von etwas bisher unberührten. Denn mit ihren Händen betastet sie das Gesicht von Alex, Anfang 20 Jahre, ist mittlerweile an den Ohren angekommen oder vielleicht genauer den goldenen Ohrringen. Alex hat blondes geflochtenes Haar, das ihr schulterlang über selbige hängt. Von ihrem Gesicht kann man nicht allzu viel erkennen außer ihren Augenbrauen, da Katrins Hand das Gesicht verdeckt. Alex trägt eine dunkelblaue Jacke, mit goldenem Reißverschluss und offen, ein graues Shirt darunter.
Weshalb sich diese Szene abzeichnet? Katrin betastet Alex‘ Gesicht, um dessen Beschaffenheit zu erkennen und Alex somit ein konkretes Gesicht zuschreiben zu können – und es bereitet ihr sichtlich Freude.

(Aus unserem Fotoseminar im Mai. Wir beschäftigen uns in diesem Semester mit Portraitfotografie. Die Wahrnehmung unseres Gegenübers.)

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Marit und Pusteblume von Tina

Hier ist das zweite Pusteblumenbild aus unserem Fotoseminar im Mai.

Auch wenn Löwenzahn von Gartenbesitzern als Unkraut bezeichnet wird, ist er trotzdem eine faszinierende Pflanze. Auf einer wilden Wiese sehen die leuchtend gelben Blütenköpfe schön aus und Naturköstler machen aus ihnen Honig und Salate. Meerschweinchen und Hasen lieben die saftigen, leicht gezackten Blätter, aber verschmähen die Blüten und die ungenießbaren, mit Flüssigkeit gefüllten Stiele.

Zu Beginn des Sommers verwandeln sich die gelben Blütenköpfe in weiß-graue Pusteblumen, deren Fallschirmchen vom Wind oder uns Menschen davon geweht werden. Wo sie landen entsteht im nächsten Jahr eine neue Löwenzahnkolonie. Unkraut hin oder her, es macht Spaß den Fallschirmchen hinterher zu schauen und sich zu fragen wo sie landen werden und was sie dort erleben.

Marit

Bildbeschreibung eines Portraits vor natürlicher Kulisse von Anja Stellfeld

Das Foto ist im Querformat angelegt und zeigt ein Portrait von Marit mit einer Pusteblume in der Hand im Seitenprofil vor einer natürlichen Kulisse. Das Bild entstand an einem sehr sonnigen Tag im Park vor der ASH. In diesem Fall wurde das Motiv im Schatten stehend mit einer Digitalkamera aufgenommen, dennoch gibt es vereinzelt, bedingt durch die Sonne einige harte Schattenspiele (Hell-Dunkel-Kontraste).

In der Umgebung befinden sich durchgehend kleinere Bäume mit sattgrünen Blättern, von denen jedoch keiner komplett, sondern alle im Anschnitt abgebildet sind. Das Grün der Blätter hebt sich deutlich vom etwas hel­leren Grün der Wiese im im unteren Drittel des Bildes ab. Dadurch ergibt sich optisch ein recht unruhiger Gesamteindruck. Durch die Blätter der Bäume ist im oberen Drittel des Bildes ein Stück eines Plattenbaus und hellblauer, fast weißer Himmel erkennbar. Diese ziehen sich in einer geraden Linie leicht diagonal durch das gesamte obere Bild (aufsteigend von links unten nach rechts oben).

Das Hauptaugenmerk des Betrachters wird jedoch auf das Portrait von Marit gelenkt. Sie befindet sich im Seitenprofil mit Blick zur linken Bildseite mehr im rechten Bereich des Fotos. Dabei wird ihr kompletter Kopf bis zum Ansatz der Schultern gezeigt. Das Gesicht befindet sich im Schatten, jedoch sind am Ansatz von Hals, Dekolleté und obere Kopfhälfte einige harte Schattierungen sichtbar.

Marit ist eine junge Frau mit sehr kurzen, dunkelbraunen Haaren. Den Pony trägt sie nach rechts gekämmt, so dass ihre linke hellhäutige Gesichtshälfte mit einem kleinen Mal schräg-unterhalb des linken Auges sowie das linke Ohr komplett zu sehen sind. An diesem Tag trug sie ein dunkles Kleid mit kurzen Ärmeln und großen blau-rot-orangenen floralen Mustern, das im Ansatz auch hier zu sehen ist. Vor sich hält Marit mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand (die sich im Anschnitt zum unteren Bildrand befindet) eine einzelne Puste­blume. In dem Moment der Bildaufnahme pustet sie mit gespitzten Lippen und offenen Augen, die Augen­brauen leicht nach oben gezogen, den Blick auf etwas Unsichtbares kurz hinter der Blume geheftet, gegen die Pusteblume, so dass einzelne Teile durch die Luft fliegen. Diese winzigen fliegenden Teilchen sind während ihres Fluges etwas verschwommen im linken Bereich des Fotos erkennbar. Generell hebt sich Marit im Vor­dergrund ab, da der Hintergrund im Vergleich zu dem Portrait etwas unscharf wirkt.

 

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„Aggro Pusteblume“ von Tina

Dieses Foto entstand bei unserem Fotoseminar am 9. Mai. Hier könnt ihr Tinas Bericht über den Workshop lesen und wie ihr Team die Idee mit den Pusteblumen-Portraits hatte. Der originelle Titel „Aggro Pusteblume“ stammt aus der Bildbeschreibung

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Bildbeschreibung von Marit-Inga Zimmermann

Das Foto ist draußen an einem sonnigen Tag entstanden. Es ist eher unscharf und durch die Sonne hell belichtet. Teilweise gibt es starke Kontraste zwischen Sonnenlicht und Schatten. Der Hintergrund ist eher dunkel und es ist eine dunkle Häuserwand mit großen, quadratischen Steinen zu sehen.

Auf dem Foto befinden sich Anja und Flo die sich gegenüberknien, während sie jeweils einen Strauß Pusteblumen vor sich in der Hand halten. Beide sind im Profil zu sehen. Anja trägt ein schwarzes Langarmshirt mit einem V-Ausschnitt. Die Ärmel sind dabei aufgekrämpelt. Ihr Kopf mit hellen, schulterlangen Haaren ist nur zur Hälfte im linken Bildabschnitt zu sehen. Der Hinterkopf ist gar nicht zu sehen. Anja ist auf dem Foto ab Brusthöhe abgebildet. Sie sitzt auf der linken Seite und hält ca. 7 Pusteblumen in ihrer rechten Hand, die Sie mit ihrer ganzen Hand umfasst, wobei man ihren Handrücken sieht. Sie pustet mit luftgefüllten Wangen eher zarghaft gegen die Pusteblumen, ihre Augen kneift sie dabei zusammen.

Flo kniet auf der rechten Seite und ist etwas weniger als einen Meter von Anja entfernt. Er hat seine hellen, gesträhnten Haare zu einem Dutt zusammengebunden, während ein paar Strähnen aus dem Dutt herausfallen. Er trägt ein helles, offenes Hemd mit dunklem Unterhemd, sein Oberkörper sowie die Kniespitze seines rechten Knies, auf das er seinen rechten Arm abstützt, sind zu sehen. Flo trägt schwarze Ohrstecker, wobei nur der linke zu sehen ist. Sein Gesicht ist gekennzeichnet von einem geschätzten 8 Tage Bart. Im vergleich zu Anja ist Flos Hautfarbe eher dunkler. Seine Augenbraun sind hochgezogen und er pustet mit voller Kraft gegen seinen Strauß. Sein Strauß aus Pusteblumen besteht aus ca. 5 einzelnen Blumen und berührt den Strauß von Anja gerade eben auf der gleichen Höhe. Während Anja den Strauß fest mit der ganzen Hand umklammert, hält Flo den Strauß mit seinen Fingerspitzen fest.

Das Detail in dem Bild sind viele fliegende Pusteblumenblüten. Da Flo mit voller Kraft gegen seinen Strauß pustet, fliegen die einzelnen Blüten in die linke Ecke des Fotos genau in Anjas Gesicht. Ob Sie deshalb Ihre Augen zusammen kneift oder weil die Sonne blendet kann nicht gesagt werden.

Bitte hinterlast ein Kommentar, wenn ihr weitere Fragen habt oder noch Details seht, die zur Beschreibung ergänzt werden können.

Kommentar und Fragen von Katrin:

Die Beschreibung gefällt mir sehr gut. Auch die Idee zu dem Foto.

Warum haben sich die beiden Portraitierten hingekniet, statt z.B. zu sitzen oder zu stehen?

Der Ansatz, vom Hintergrund zum Blickfang hin zu beschreiben, ist genau richtig. So bekommt der Hintergrund auch die gebührende Aufmerksamkeit, bevor man sich auf den Blickfang konzentriert. Aber vielleicht könnte die Art, wie die Sträuße und Blütenschirmchen genau aussehen bzw. fliegen noch etwas genauer beschrieben werden. Ich fände die Frage interessant, wie diese Details das Bild verändern. Hätte es ohne die blumen bzw. fliegenden Blüten anders gewirkt? Wenn ja, warum?

Außerdem finde ich es ungewöhnlich, dass hier zwei Menschen fotografiert sind. Bei dem Wort Portrait denke ich vor allem erst mal an jemand Einzelnen. Natürlich gibt es auch Portraits mit mehren Personen oder Gruppenfotos. Aber wenn ich höre, jemand sei portraitiert worden, habe ich als Vorstellung, die ich damit verbinde, erst einmal eine einzelne Person im Kopf. Deshalb würde ich gern wissen, wie die Idee zu dieser Konstellation zu Stande gekommen ist, was ihr vielleicht sonst noch ausprobiert habt und weshalb ihr euch gerade für dieses Foto entschieden habt, um es in den Blog zu stellen.

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