Blick aus dem Fenster III

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Und der Blick aus meinem Bürofenster…

lg Susanne

Blick über die Stadt bei Sonnenuntergang, in der Mitte ein Fluß mit einer Brücke

BILDBESCHREIBUNG VON ANDREAS METSCH:

Die Fotografin steht in einem Hochhaus, vermutlich im Trias Tower in Berlin.
Der Blick geht in Richtung Osten. Die aufgehende Sonne steht glutrot wie eine Apfelsine am Horizont und hüllt alles in einen rötlichen Schimmer. Das Foto besteht in der oberen Hälfte aus sehr wolkigem Himmel und unten aus der Ansicht einer Stadt von oben. Die untere Hälfte wird durch die leicht zugefrorene Spree halbiert, die von unten rechts bis Horizont Links erstes Drittel das Bild quert und bei der Sonne am Horizont scheinbar endet. In der Mitte des Fotos zieht die Spree ihre Bahn. leicht unterhalb des Horizonts queren 3 Markante Gebäude das Foto. Links steht das Ibis-Hotel, das sich scheinbar mit der Schillingbrücke über die Spree mit der verdi-Bundesverwaltung verbindet.

Es ist der 09.01.2009 um 08:18 Uhr. Ein eiskalter Wintertag beginnt. Etwas Schnee bedeckt die Häuser. Aus Kaminen und Schornsteinen tritt teilweise Dampf bzw. Rauch aus. Man kann die Kälte förmlich spüren. Die Straßenbeleuchtung ist noch in Betrieb und das verdi-Logo ist am Gebäude der Bundesverwaltung noch gut sichtbar beleuchtet.

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Kanada I

STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Hallo,

hier sind ein paar Bilder von Maria aus kanada. Es wäre eine gute Idee deine Seite und/ oder die Bildbeschreibungen auch in Englisch zu machen.

Maria fragt schon dauernd nach 😉

lg susanne

——– Original-Nachricht ——–

> Subject: Pictures

> Hi Susanne
>
> Here are a few pictures when I went hiking with my sister a few years ago. They are from
> a state park called Kananaskis. It is 563 km drive from Edmonton. it is an Indian name.
> There are lots of hiking and bike trails and a few lakes there. It does not have too many tourists like other parks, that’s why I like it here.
>
> Maria

 

Landschaft in den Bergen, hinten das Felsmassiv, vorn eine Wiese

Bildbeschreibung von Katrin:

Zu sehen ist ein Bergtal in vollem Sonnenlicht. Die Sonne steht wohl hinter dem Betrachter oder wird durch Wolken gestreut. Es ist weit und breit kein Schatten zu sehn.Der Standort des Betrachters ist ein kleinerer Hügel in der Mitte des Tals, das frontal in der Ferne von einem hohen Bergmassiv scheinbar verschlossen wird. Über dem ganzen wölbt sich ein blassblauer Himmel mit einigen wenigen nebelartigen Wolken, die wie durchsichtige Schleier über den linken Rand der Berge wehen. Das Massiv besteht aus fast senkrechten Wänden und bietet keinen sichtbaren Ausgang. Wie eine schützende aber auch drohende hohe Mauer bildet es einen Kessel im Hintergrund. Automatisch wandert der Blick an seinen Wänden hoch zum Himmel.Dieses Massiv ist im oberen Drittel reiner grauer Fels, der verwittert ist, sich aber kaum faltet. Es taucht auf aus  unbewachsenem feinem Erdreich, das aussieht, wie mit vollen Händen an den steilen Felsen gehäufelt. Auf dieser ebenso schiefergrauen Erde haben sich einige Schneefelder im prallen Sonnenlicht gehalten. Sie sind vereinzelt oder lose verbunden und haben die Umrisse von unbekannten Erdteilen. Von unten kriecht grüner Bewuchs an dieser grauen Erde herauf. In der Ferne ist nicht auszumachen, ob es sich schon um Bäume handelt. Nur aus der Farbe kann man schliessen, dass das helle Grün Wiese bedeutet und das dunkle zu den Nadelbäumen gehört. Fast genau in der Mitte des übrigens quadratischen Bildes laufen die steilen Hänge von links, rechts und geradezu zusammen und mit ihnen auch das dunkle Grün, das sich wie Wasser in einer Schüssel dort sammelt. Aus dieser Mitte kommen geduckte, muntere Baumgrüppchen auf den Betrachter zu, unterstützt von dichtem Nadelwald auf dem linken Hang. Von rechts taucht hinter dem nächsten Hügel ein schmaler Pfad auf, der nur von Wanderern oder Tieren getreten sein kann. Er verläuft beinah längs zu unserem Blick auf uns zu und dann quer zu unseren Füssen, scheinbar ohne uns zu erreichen. Die Bäume haben ihre kleinsten Vertreter vorgeschickt, die links und rechts des Pfades wie zufällige Begleiter herumlungern. Bis auf unseren Hügel hat es aber noch keiner geschafft. Die Wiese direkt zu unseren Füssen teilen wir nur mit kugeligen Grasbüscheln und Wiesenblumen.

Ich bin wenig gewandert in meinem Leben und der Anblick dieser gewaltigen Berge im Mittagssonnenlicht flösst mir Respekt ein. Den Aufbruch in diese Richtung möchte ich vor Einbruch der Dunkelheit nicht empfehlen. Da ich nicht eine einzige menschliche Behausung sehe, möchte ich lieber glauben, dass dieser Blick der einer stolzen Läuferin ist, die versonnen auf das durchquerte Tal zurückblickt und sich am Anblick freut. Und sie steht vor einer freundlichen Holzhütte, die sowohl Schatten als auch Schutz vor Bären bietet.

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Blick aus dem Fenster II

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Mail von Ilka:

Und hier, wie versprochen, mein Blick aus dem Fenster:

Blick aus dem Fenster

Bildbeschreibung von Aljoscha Kairetdinow:

Direkt vor dem Balkon liegt ein Stadion, das nicht rund oder quadratisch sondern länglich ist. Das heißt, die beiden Seiten links und rechts sind länger als die eine Seite gleich unter dem Balkon und die ihr gegenüber liegende Seite am anderen Ende des Stadions.

Die Mitte des Stadions nimmt ein rechteckiges Fußballfeld mit zwei Fußballtoren am jeweiligen kürzeren Ende des Stadions ein. Um das Fußballfeld herum führt die Laufbahn, die an den längeren Seiten links und rechts gerade ist und an den beiden kürzeren Enden gerundet.

Entlang der rechten Seite sind zwei Tribünenreihen angelegt, genau genommen sind es zwei hohe Stufen, so hoch, dass darauf eine kleine Treppe mit jeweils zwei kleinen Zwischenstufen führt. Hinter den Tribünen stehen dicht nebeneinander alte üppige Laubbäume und bilden einen kleinen Park. Auf der linken Seite des Stadions gibt es keine Tribünen, aber da stehen auch Bäume, allerdings sind sie kleiner und weniger üppig und sehen eher wie Gebüsch aus.

Direkt gegenüber vom Balkon und gleich hinter dem Stadion steht ein dreigeschossiges Gebäude mit abschüssigem Dach. Kein Wohnhaus sondern vermutlich eine Behörde oder eine Anstalt. Man sieht keine Vorhänge, kein individuell leuchtendes Licht, kein einziges offenes Fenster.

Links davon oder auf 11 Uhr, wie es in den amerikanischen Militärfilmen so schön heißt, stehen in einem Durcheinander alte Wohnhäuser. Das Durcheinander erklärt sich wohl dadurch, dass es ihre Hinterseiten mit den Brandmauern und Hinterhöfen sind.

Dieses Durcheinander setzt sich aber fort und zwar auf der ganzen Horizontlinie hinter dem Amtshaus vorne und dem üppigen Park am Stadion rechts. Kirchentürme, alte Rathäuser mit ebenfalls spitzen Türmen, schräge und flache Dächer verschiedener Höhen und Ausrichtungen, sogar ein paar Kräne, alles versucht sich gegenseitig zu überragen. Man erkennt keine Straßenzüge und hat das Gefühl, alles stehe schräg und quer und hinterrücks und so dicht aneinander, dass kein Mensch dazwischen gehen kann.

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Noch eine Katze

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Hallo ihr Lieben,

könnt ihr mir meine andere Katze auch noch beschreiben? Sie heißt Molly und ist WEIBLICH:-)

Ilka

Eine gefleckte Katze sieht uns an.

Bildbeschreibung von Ewa Maria Slaska

Die Nahaufnahme einer weißen Katze mit schwarzen und roten Flecken. Sie sitzt im Bett, im Arm einer offenbar schlafenden Frau, und sieht uns an. Die Hand der Frau hat Kratzspuren und eine sehr großen Ring mit roten Steinen.
Als ich dieses Bild sah, bewunderte ich den Ring und staunte nicht wenig und sehr vergnügt über die Katze, weil sie für mich wie Hitler aussieht. Wenn ich mir Fotos von Hitler anschaue, dann weiß ich, dass er seine berühmte Mahne über das linke Auge trug und nicht über das rechte. Aber irgendwie ist sie ihn schon ähnlich, oder? Ich hörte Mal von einem Kater, der tatsächlich Hitler hieß, weil er eben ein schwarzes Dreieck übers linke Auge hatte und einen kleineren schwarzen „Schnurbart“ unter seiner Katzennase. Alle, die ihn sahen, waren immer sehr vergnügt.
Nun ja. Eine Katze mag es nicht, wenn man sich ihretwegen vergnügt. Es ist Schicksal, so einem wie der Hitler ähnlich auszusehen. Das muss mit Würde getragen werden. Und das tut sie, das sieht man sofort. Sie ist überhaupt würdevoll. Befreundet sich ungern, miaut wenig, schweigt philosophisch. Ist sie es, die den berühmten deutschen Satz formuliert hat: Der Himmel über mir und das Moralgesetz in mir!? Streng, streng. Nicht willig zu verzeihen, wenn man ihr weh tut. Dies ist schwierig, weil man sie sehr leicht verletzen kann, und sie nimmt alles persönlich.  Wie zu recht kommen mit so einer Katze? Aber wenn man es doch schafft, was für ein Gewinn! An Intellektuellen, an Vertrauenswürdigen, an Loyalität!

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Graue Katze sieht uns an

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Fotografie einer langhaarigen grauen Katze, die uns über eine Tischkante hinweg ansieht.

Bildinformation von Ilka: Ihr Lieben, könnt Ihr für mich bitte meine Katze beschreiben?

Bildbeschreibung von Ewa Maria Slaska:

Der Kopf einer grauen Katze, die uns über eine Tischkante hinweg anguckt. Im Hintergrund die verschränkten Arme eines Menschen, in einem Pulli mit grau-schwarzem Muster. Es sieht aus als sitze die Katze auf dem Schoß der Person.

Das wird mich nicht nur überraschen, aber auch sehr enttäuschen, wenn ich danach erfahre, dass es hier ein Kater ist. Ein grauer Prinz also. Da assoziiert er sich mir leider nur mit einem Mann wie Richard Gere in Pretty women, heißt, der ist ein ziemlicher Idiot mit Geld, der sich in eine vulgäre Hure verliebt und peng peng über Nacht verwandelt sich in seinen Augen die Hure in eine intellektuelle, subtile und charmante Harvard-Studentin. Ach, nicht vergessen – immer noch eine mit sehr gutem Herzen, das der (männlicher?) Sage nach alle Huren besitzen.

Also ich hoffe, es ist doch Die Katze, eine schöne, grazile, ein bisschen arrogante, selbständige Prinzessin, die nur das im Leben macht, was ihr gefällt und sich nie runterkriegen lässt. Sie liebt nur eine Person und das ist Ilka, wir, die anderen, können ihr alle gestohlen bleiben. Sie ernährt sich mit der in den Händen aufgewärmten, klein geschnitzelten

Hühnerbrust, Garnellen und Lachsschinken auf einem Porzellantellerchen serviert und trinkt Sojamilch aus einer Tasse, ebenfalls Porzellan. Rosenthal vielleicht. Die Welt um sie herum muss schön sein. nein, nicht schön, das wäre zu platt – ästhetisch. Ilkas Hände, die mit Sonne durchsichtig gewordene Batist-Gardinen, eine schwarze Tulpe in einer Glasschale. Ein Seidenschal, beige –bleu mourant, den Ilka für einen Moment abgelegt hatte, und jetzt schläft die Katze drauf. Bleu mourant, Blassblue, sterbendes Blau – das ist gerade das Wort für diese graue Prinzessin. Etwas sehr feines, sehr ausgefallenes, sehr selten und sehr sehr teuer.

Und diese grüne Augen! Ach, eine wahre Prinzessin!

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Blick aus meinem Fenster I

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Bildbeschreibung von Aljoscha Kairetdinow:

Das Fenster geht auf den Hof hinaus, genau genommen auf eine Hofecke, die direkt gegenüber vom Fenster liegt. Der Hof, aus dem Fenster gesehen, ist vorne und rechts von zwei Häusern begrenzt. Die beiden Häuser laufen aufeinander zu und treffen sich in einem geraden Winkel in eben dieser Hofecke. Es entsteht so etwas wie ein abgeschlossener Innenhof.

Der Innenhof ist von allen Seiten von jeweils einem Haus abgegrenzt. Entlang der Häuser verläuft ein asphaltierter Weg. Und in der Mitte des Hofes, von den Häusern und dem verlaufenden Weg eingeschlossen, liegt eine grüne Insel, allerdings auch rechteckig. (Man stellt sich doch die Inseln immer rund oder von unbestimmter Kontur vor, aber niemals eckig. Inseln liegen ja in Gewässern, in Meeren und Ozeanen, und das Wasser, das an ihnen vorbei fließt oder sie umspült, rundet die Küstenlinie ab, meistens.)

Also eine grüne rechteckige Insel liegt davor. Man hat wohl versucht, diese viereckige Form hier zu überlisten und sie durch Unregelmäßigkeit natürlich erscheinen zu lassen. Man pflanzte sieben oder acht verschiedene Sträucher und Bäume ebenfalls entlang des Weges ein. Und so entstand auf der Insel zwischen Busch und Baum eine Wiese, von der man nicht mehr sagen kann, wie ihre Grenze verläuft.

In der Ecke, an der die beiden Häuser aufeinander treffen, wachsen auf der grünen Insel zwei Zypressen hoch in den Himmel. Die beiden sind etwas dünn und noch etwas kleiner als das Schrägdach des Hauses vorn, aber inzwischen fast genauso hoch wie die Schornsteine auf dem Haus rechts. Das Haus rechts ist ein ganzes Stockwerk niedriger als das Haus vorn. Dafür sind die Zypressen gleich hoch, sie sind Zwillinge.

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