Schlagwort-Archive: Portrait

Versteckspiel von Katrin

Zwei Personen stehen hintereinander

Beschreibung von Sibel

Auf dem von Katrin gemachten Foto sind zwei Menschen mit ausgestreckten Armen hintereinander in einer Grünanlage stehend zu sehen. Hinter ihnen gibt es Bäume mit gelben, hell grünen, manchmal braunen Blättern. Hinter den Bäumen ist der U-Bahnhof Hellersdorf zu sehen und hinter dem U-Bahnhof gibt es ein größeres Haus mit vielen Apartments. Es scheinen insgesamt 18 Apartments zu sein, zumindest gibt es 18 Balkone. Das Haus ist weiß oder vielleicht auch sehr hell gelb. Die Balkone sind hellgrau. Am linken Rand des Gebäudes scheint es eine rote Fassade zu geben, die aber nur von der Seite zu sehen ist.

Links neben dem Gebäude, aus Sicht unserer Fotografin, ist die Alice Salamon Hochschule zu sehen. Im Gegensatz zum anderen Gebäude sind die Fenster wesentlich größer und die Hochschule steht im Schatten. Dadurch wirkt sie grau und schwer. Unter dem blauen Himmel herrscht eine schöne, sonnige Herbststimmung.

Der Schatten der Fotografin ist direkt gegenüber der ersten Protagonistin, die mit schwarzen Leggings, schwarzen Socken, schwarzem Schal und einer dunkelgrauen Bluse bekleidet ist. Ihre Arme und Beine hat sie ausgestreckt. Die Ärmel der Bluse sind nicht sehr lang, etwa 10 cm der Unterarme bleiben unbedeckt. Sie trägt schwarze, halbhohe Schuhe der Marke Converse mit weißen Schnürriemen. Sie ist ziemlich groß (etwa 1,75), mit heller Haut, einem leichten rosa Teint im Gesicht und dunklen kurzen Haaren. Der Haarschnitt ist aus Sicht der Protagonistin rechts etwas länger als auf der linken Seite, sodass ihr rechtes Auge kaum zu sehen ist. Das linke Auge hingegen ist frei. Es scheint, dass sie ihre Augen wegen der strahlenden Sonne zusammengekniffen hat.

Hinter der ersten Protagonistin ist eine zweite, kleinere Person zu sehen. Sie hat ihre Arme nach unten ausgestreckt und trägt einen hellgrauen Pullover. Wir sehen ihren Kopf nicht, sondern nur die Arme und ihre gerade stehenden Beine mit dunkler Hose und dunkelbraunen Wanderschuhen.

Der Schatten der Fotografin ist nicht einfach zu sehen. Er besteht lediglich aus dem Kopf der Fotografin und befindet sich am rechten, unteren Bildrand. Links, neben diesem Schatten sieht man Teile von zwei offensichtlich übereinander gelegten, Jacken. Eine Jacke hat bunte Streifen, die andere ist Olivgrün.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter schon beschrieben

Strahlende Helligkeit von Rose

Zwei Frauen in gleißendem Licht

Das Bild ist im Querformat an einem wunderschönen sonnigen Herbsttag aufgenommen. Besonders interessant an dem Foto sind die Lichtverhältnisse, welche Bereiche des Bildes bis zur „Unkenntlichkeit“ überbelichten und andere Teile in voller Detailliertheit ausstrahlen. Die Mitte am oberen Rand, geprägt vom gleißenden Sonnenschein, zeigt uns eine weiß scheinende Fläche. Im Vordergrund sind zwei junge Frauen von der Hüfte bis zum Kopf abgebildet. Rechts und Links im Bild ist eine grüne Wiese zu erkennen. Etwa auf Halshöhe der Beiden beginnt eine dichte Baumreihe, in der einzeln verzweigte Baumstämme und bunt gemischte grüne und gelbe Blätter zu sehen sind.

Zwischen den beiden Frauen zeichnet sich im unteren Teil des Bildes der Schatten der linken Frau ab. Der Rest zerfließt im Weiß des oberen Teils. Die Frau rechts im Bild trägt eine dunkle Jacke mit grau gemuscheltem Muster und einen dicken dunklen Schal.Ihr Kopf ist leicht nach unten geneigt, als würde sie nach unten schauen. Der größte Teil ihres Gesichts verschwindet im Weiß der Umgebung, sodass keine Abgrenzung zwischen Kopf, Haar und Hintergrund möglich ist. In ihrem Gesicht ist erkennbar, dass es sich um einen lustigen Moment handelt, da ihre Augen infolge des Lachens zu kleinen Spalten zusammen gezogen sind. Außerdem zeichnen sich ein kleiner Schatten an der Nase und ein breites Grinsen ab. Durch das Grinsen und den hochgezogenen Mundwinkel zeichnen sich Schatten zur Nase hin ab.

Die Frau links im Bild trägt einen schwarzen Pullover mit einem in Reihen verlaufenden Lochmuster und einen lilafarbenen Schal. Sie hat rotblondes Haar und trägt eine Sonnenbrille. Auch ihr Gesicht ist voll und ganz von der Sonne ausgestrahlt. Ihr rechter Mundwinkel gibt ein breites Lächeln preis. Ansonsten sind auch in ihrem Gesicht keine Details zu erkennen… Außer … hinter ihrer Sonnenbrille, die sonst die Augen verdeckt. Durch den besonderen Lichteinfall wird der Umriss zwischen Iris und Augenweiß, der hinter den gelblichen Brillengläsern ist, sichtbar. Erkennbar ist auch, dass ihre Augen leicht zusammen gekniffen sind aufgrund des Lächelns.

Gerade diese vielleicht nicht „perfekten“ Lichtverhältnisse machen das Bild für mich besonders schön und ausdrucksstark.

 

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter schon beschrieben

Goldener Herbst von Katrin

Sibel auf der Wiese

Beschreibung von Anja

Es ist der 31. Oktober. Ein sonniger, warmer Herbsttag mit einem klaren blauen Himmel. Das Foto zeigt ein seitliches Ganzkörperportrait von Sibel, einer jungen, schlanken, hellhäutigen Frau mit dunklen, kinnlangen Haaren. Wir befinden uns in einem kleinen Park neben der ASH in Hellersdorf.

Das Motiv ist im Hochformat abgelichtet worden, dadurch ist im oberen Teil des Hintergrundes der azurblaue Himmel zu sehen, der einen wunderschönen Farbkontrast für das Bild darstellt. Die Farbe des Himmels verläuft von oben nach unten in ein helleres Blau und ist nur durch ein paar leichte Kondensstreifen von Flugzeugen durchzogen. In der horizontalen Mitte des Bildes befindet sich im Hintergrund eine kleine Fußgängerbrücke, die über einen Graben verläuft. Diese wird durch zwei sichtbare Pfeiler gestützt und zieht sich bei genauerer Betrachtung des Bildes von links nach rechts komplett durch das Bild. Der Betrachter kann weder das eine noch das andere Ende sehen.

Vor und auch hinter dieser Brücke stehen diverse Bäume, die sich in einem perfekten Herbstlook präsentieren. Die meisten von ihnen sind links im Bild in einer Art Allee, also eine Linie, angeordnet und säumen somit den Graben, den die Brücke überquert. Bei allen zu erkennenden Bäumen handelt es sich ausschließlich um Laubbäume. Das Blätterkleid der meisten ist mehr gelb als grün, jedoch gibt es weiter vorn auch 4 Bäume, die bereits „nackig“ sind, also sprich, die ihre Blätter bereits verloren haben. Eine große Ausnahme bildet allerdings ein großer und sehr mächtig wirkender Baum, der nahezu komplett in sattem Grün erstrahlt und aussieht, als könnte ihm der Herbst nichts anhaben.

Die Wiese, auf der sich auch Sibel befindet ist im Vergleich zu den Farben des Himmels und der Bäume eher dunkel und matt. Das Gras sieht an vielen Stellen kahl und ausgetreten aus und ist durchzogen von einigen Müllresten, einzelnen Blättern und Stöckern. Betrachtet man den Rasen unabhängig vom Gesamtbild, wirkt er schon fast trostlos. Jedoch in Kombination mit allem Anderen stellt er wiederrum einen guten Kontrast dar zwischen einem goldenen Herbsttag und der nahenden kalten Realität des Winters.

Der eigentliche Fokus des Bildes liegt jedoch auf der einzigen Person, die auf dem Foto abgebildet ist. Sibel befindet sich nahezu mittig im Bild. Sie wurde vom Kopf bis zu den Knien abgelichtet. Ihre Füße/Schuhe sind demnach nicht zu sehen und werden vom unteren Bildrand „abgeschnitten“. Sie steht leicht vom Betrachter abgewandt, mit dem Gesicht zur linken Bildseite und schaut mit einem sehr fröhlichen Lächeln nach oben, dennoch befindet sie sich nicht in einer Bewegung, sondern scheint vielmehr auf etwas zu warten…

Sie hat eine Schwarze Hose an, wahrscheinlich eine Jeans (das ist jedoch nicht genau zu erkennen). Zudem trägt Sibel eine auffällige, mit geometrischen Formen bunt gemusterte Jacke. Bei dieser stechen besonders die Farben schwarz, blau, und pink/rot hervor. Dadurch, dass der Reißverschluss offen und die Jacke etwas weiter geöffnet ist, kommt auch ein gestreifter Kapuzenpullover in den Farben apfelgrün, hellgrau und dunkelgrau zum Vorschein. Die Farben der Streifen wechseln sich gegenseitig ab. Auf dem Kopf trägt sie eine dunkelblaue Wollmütze mit einer Bommel, die ihr aufgrund der nach oben schauenden Kopfbewegung fast bis in den Nacken reicht. Unter der Mütze schauen ihre dunklen Haare und ein Stück ihres Ponys hervor.

Der Grund, warum sie nach oben schaut, wird dem Betrachter nicht auf Anhieb klar. Erst bei näherem Hinsehen wird man auf etwas aufmerksam, was von oben herabfällt… hierbei handelt es sich um ein einzelnes Blatt, das direkt auf Sibel herab zu fliegen scheint.

Das gesamte Bild wirkt auf den Betrachter sehr farbenfroh. Die Stimmung scheint locker und gelöst zu sein, so wie man es von einem schönen Herbsttag zu erwarten vermag.

Was geschah hinter den Kulissen?

Was der Betrachter auf dem Bild nicht sehen kann, ist, dass die abgelichtete Situation von uns zwar nur halb gewollt, jedoch auf jeden Fall gestellt war. Auf der linken Seite außerhalb des Bildes befindet sich eine Bank, auf der Marit, ein weiteres Mitglied unserer Gruppe, stand und Blätter auf Sibel herabregnen lassen sollte. Das Blatt, welches noch zu erkennen ist, ist sozusagen „das letzte Einhorn“ 🙂 Der Auslöser der Kamera war nicht schnell genug, um die wenigen Blätter rechtzeitig einzufangen.

 

Ein Kommentar

Eingeordnet unter schon beschrieben

Spiegelung im Sonnenschein von Tina

Frau in der S-Bahn
Beschreibung von Marit-Inga

Das Foto wurde von unserer Fotografin Tina an einem sonnigen Tag im Juli in einer S-Bahn in Berlin geschossen. Das Foto ist im Querformat und zeigt Anne, wie sie aus dem Bahn-Fenster schaut. Anne hat blonde, schulterlange Haare und trägt ein graues T-Shirt mit Roter Aufschrift. Über ihrem T-Shirt ist ein Taschengurt zu sehen, der aus der sicht der Fotografin von rechts oben nach links unten führt. Das Foto zeigt Annes Oberkörper und Ihre linke weißhäutige Gesischtshälfte. Durch die helle Sonne glänzt ihr Gesicht und es zeichnet sich ein leichtes Lächeln ab.

Anne sitzt auf einer S-Bahn typischen Sitzbank, die schwarze Vierecke auf helltürkis-farbenem Stoff zeigt. Es ist allerdings nur ein kleiner Teil dieser Sitzbank auf der rechten Seite neben Anne zu erkennen. Rechts hinter Annes Kopf kann man durch eine Glasscheibe zwei weitere Hinterköpfe von Fahrgästen erkennen, die jedoch eher weiter weg sitzen.

Betrachtet man das Bild genauer, findet man eine Spiegelung von Annes Gesicht und Oberkörper im Fenster. Das Fenster ist auf der linken Fotohälfte zu sehen, an dem Anne mit ihrem Oberkörper angrenzt. Während man Annes echtes Gesicht nur zur Hälfte sieht, erkennt man im Fenster verblast ihr ganzes Gesicht. Augen, Nase, Wangen und Lippen sind gut erkennbar. Ihr Haaransatz verschwindet im Himmel.

Draußen zu sehen sind neben dem blauen Himmel auch grüne, dicht beieinander stehende Bäume. Vor den Bäumen sieht man eine Mauer, die mit einem Grafitti verziert ist. Aus dem Grafitti kann man den Schriftzug „AZTRE“ lesen. Passend zur Gesichts-Spiegelung spiegelt sich auch der „AZTRE“ Schriftzug auf der Mauer. Dies ist jedoch vom Künstler gewollt. Somit liest man AZTRE in Großbuchstaben und direkt daneben das Wort umgedreht „ERTZA“. Vor der Mauer sind 3 Gleise zu erkennen, sowie das Hochspannungsnetz im blauen Himmel. Zwischen den Gleisen ist ein Kiesbett aus rotbraunen Steinen. Obwohl der Zug fährt, ist weder das Spiegelbild noch die Außenwelt verschwommen.

Hintergrundinformation:

Um die Spiegelungen dieser Fotoreihe einzufangen, brauchten wir viele, viele Versuche. Im passenden Moment abzudrücken, ist für sehende und blinde Menschen gleichermaßen schwer.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter schon beschrieben

Sag mir, was ich sehe von Silja

 Silja und Julia fotografieren Stefan

Beschreibung von Meike

Das Bild wurde in der Alice-Salomon-Hochschule geschossen und zeigt Stefan als Fotomodell, Silja als Fotografin und Julia als unterstützendes Auge für Silja.

Stefan sitzt im linken unteren Teil des Bildes, vor einer weiß-grauen Wand, an der ein weißes Flipchartpapier waagerecht mit beigen Kreppklebestreifen an den Ecken klebt. Er hält ein weiteres weißes Flipchartpapier vor seinen Oberkörper, sodass nur ein kleiner Teil von seinen Schultern zu sehen sind sowie sein Hals und sein Kopf. Stefan trägt dunkelbraunes ca 5 cm langes Haar, das nach hinten liegt. Sein dunkelbrauner bis schwarzer Vollbart führt von Ohr über die Oberlippe sowie am Kinn bis zum anderen Ohr. Der Bart ist am Kinn länger als an den Seiten und an der Oberlippe. Seine dunkelbraunen Augen gucken gerade aus. Sein Gesichtsausdruck wirkt ernst und starr.

In der Mitte des Bildes steht Silja. Von Silja sieht man die Rückseite. Von ihrem Hinterkopf bis zur Mitte ihres Rückens. Sie trägt halblanges rot-schwarzes Haar. Auf der linken Seite kann man einen kleinen Teil ihrer Wange sowie ihren Ohrring sehen. Um ihren Hals ist ein schwarz weiß gemustertes Tuch gewickelt und sie hat einen roten Pullover mit einem Häkelmuster an. Sie steht vor Stefan und hält die Arme vor sich gebeugt, in ihren Händen eine Digitalkamera. Jeweils der Zeigefinger ihrer Hände liegt oben auf der Digitalkamera, der Daumen darunter. In diesem Moment positioniert sie die Kamera gerade. Stefan ist in der zuvor beschriebenen Pose klein und mittig auf dem Display der Digitalkamera zu erkennen.

In der rechten Hälfte vom Bild ist ein Flipchartständer zu sehen. Vor diesem steht Julia rechts unten im Bild. Julia ist im Seitenprofil zu sehen. Sie trägt ihre blonden Haare zu einem Zopf, einzelne Haarsträhnen fallen ihr ins Gesicht und über die Ohren. Sie hat einen braunen Pullover mit Kapuze an. Julia hat eine nach vorne gebeugte Körperhaltung und schaut über die Schulter von Silja mit dem Blick auf das Display der Digitalkamera.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter schon beschrieben

Getauschter Blickwinkel von Silja

Meike mit Siljas Sonnenbrille und Stock

Beschreibung von Meike

Das Bild wurde von Silja auf einem Dach in Schöneberg geschossen. Das Bild zeigt mich, wie ich mir gerade die Sonnenbrille von Silja aufsetze. Im Hintergrund sind die Dächer der umliegenden Häuser zu sehen.

An der oberen Kante des Bildes entlang zieht sich der hellblaue Himmel; hell und freundlich, es ist keine Wolke zu sehen. Dächer ragen in den klaren Himmel. Mittig im oberen Teil des Bildes ist ein hell-beiges Haus, das auf der linken Seite senkrecht abschließt und zur rechten Seite ein kleines Dach mit dunkelroten Ziegeln zeigt. Von da aus zur rechten Seite ist die weiße Wand des nächsten Hauses zu sehen. Auf das Dach des weißen Hauses führt eine Leiter, die oben auf dem Dach mit einem kleinen Geländer endet. Im Bild weiter rechts folgt eine zweite braune Leiter, die auf das gleiche Dach führt. Bis zum rechten Bildrand sind dunkelrote Ziegelsteine zu erkennen, vor denen sich sieben Schornsteine ebenfalls in dunkelrot befinden. Die Dächer im Hintergrund strahlen, woran man erkennt, dass die Sonne scheint.

An der linken Kante auf halber Höhe ist der obere Teil eines Kirchturmes ganz klein zu erkennen, dessen Dach mintgrün und spitz in den Himmel ragt. Unter dem Kirchturm ragt ein graues Schornsteinrohr, welches aus einem beigen Kasten herauskommt. Der beige Kasten/Schornstein ist eingebettet in ein Kiesbeet, das von halber Höhe vom linken Bildrand bis zum unteren drittel des rechten Bildrandes führt. Die Steine im Kiesbeet sind grau-braun und vereinzelt wachsen buschige Pflanzen etwa 10 cm hoch mit kleinen gelben Blüten darin. Das Kiesbeet ist auf dem Dach, auf welchem wir uns befinden und schließt mit einem braunen Geländer ab. Durch die Stäbe des Geländers sind die Fassaden und Fenster der dahinterstehenden Häuser zu erkennen.

Im Vordergrund in der rechten Bildhälfte sitze ich. Ich bin von Kopf bis Brusthöhe auf dem Bild zu sehen. Mein Kopf beginnt im oberen Drittel der rechten Bildhälfte, auf der gleichen Höhe, auf der das Geländer endet. Meine Haare leuchten in der Sonne rotbraun und ich trage einen Scheitel auf der rechten Kopfhälfte, sodass mein Pony schräg nach links über meine Stirn fällt. Ich trage eine weiße Sonnenbrille (von Silja), das Gestell hat große runde Gläser mit schwarzem Lichtschutz. Meine Hand fasst die Brille auf der rechten Seite an. Meine Finger liegen dabei oben an der Fassung an und bedecken die rechte Seite meines Gesichts. Es scheint so, als habe ich mir die Brille gerade aufgesetzt oder ich habe sie noch mal richtig auf die Nase gerückt. Die linke Seite meines Gesichts ist zu sehen. Ich lache, dabei sind Lachfalten an der linken Wange sowie meine Zähne zu sehen.

Ich trage zwei Schals, die ineinander verwickelt sind. Der eine in einem hellen Grau, der andere in hellen Pastelltönen mit Gelb, Türkis und Rosa. Sie sind rund um meinen Hals gewickelt, sodass man diesen nicht sehen kann. An zwei Stellen bilden sich zwischen den Schals Lücken, durch die ein orangefarbenes Oberteil zu erkennen ist. Darüber trage ich eine schwarze Winterjacke. Am Ärmel von dem angewinkelten rechten Arm, mit dem ich mir an die Brille fasse, ist ein Knopf angebracht. Der linke Arm ist kaum zu sehen. Die linke Hand ist mittig am unteren Bildrand zu sehen und ich halte einen Langstock (von Silja) in der Hand, von dem allerdings nur der schwarze Griff zu sehen ist.

Fragen die Silja mir gestellt hat:

Wie hat es sich angefühlt als Du von mir fotografiert wurdest?

Von Silja fotografiert zu werden fühlt sich sehr angenehm an. Silja hat eine lockere und lustige Art und Weise mit der sie die Situation entspannt. Gerade weil es Zeit braucht, bis das Bild auf der Digitalkamera beschrieben und somit ein Bild geschossen wird. Dabei ist es manchmal anstrengend über längere Zeit eine Pose zu halten. Dies überwindet Silja oft mit witzigen Sprüchen.

Ich erinnere mich, dass Silja bei diesem Bild darum bat, dass ich ihre Sonnenbrille aufsetze und ihren Langstock halte. Im ersten Moment fühlte ich Unsicherheit im Umgang damit. Ich wollte nicht unangebracht damit umgehen, damit es nicht wirkt, als würde ich mich darüber lustig machen. Doch Silja forderte mich gezielt auf Quatsch mit dem Langstock zu machen und lockerte dadurch die Situation auf und meine Unsicherheit verschwand. Ich konnte mich in dem Moment entspannt fotografieren lassen und Silja machte ein Foto nach dem Hören von meinem Lachen.

Was hat es mit Dir gemacht?

Silja hat mir in dem Moment totale Sicherheit gegeben. Die Leichtigkeit und der spielerische Umgang mit dem Silja ihre Blindheit angeht, beeindrucken mich immer wieder!
Wie ist es sich selbst auf einem Foto zu beschreiben?

Ich habe das Bild im gleichen Stile beschrieben, wie die anderen Bilder. Es ist kein großer Unterschied, ob man selbst auf dem Bild ist oder andere. Jedoch konnte ich feststellen, dass ich die Beschreibung weiter hinausgeschoben habe, als die von den anderen Bildern.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter schon beschrieben