Schlagwort-Archive: Zwei Menschen

Herzliches Lachen von Rose

Zwei Frauen

Das Bild ist im Hochformat aufgenommen. Es zeigt zwei junge Frauen im Zentrum des Bildes. Beide sitzen auf einem Tisch, der leicht gräulich ist. Während die links sitzende junge Frau ihr rechtes Knie anwinkelt und ihre Arme um dieses schlingt, sitzt die Andere, rechts von ihr und hat ihren rechten Arm auf ihren Oberschenkeln abgelegt. Den linken Arm hat sie mit einer Faust auf dem Tisch abgestützt.

Die junge Frau, die links im Bild zu sehen ist, ist von der Seite aufgenommen. Sie sitzt durch die Arme, die um die Knie umschlungen sind, zwar recht aufrecht, ist aber durch diese Sitzhaltung leicht nach hinten gebeugt. Sie trägt eine schwarze, eng anliegende Jeans und eine grün karierte Bluse mit Kragen, dieser fällt locker auf ihre Schultern. Die Karos auf ihrer Bluse sind teils hell und teils dunkelgrün. Ihr Gesicht ist durch die Bewegung, die sie im Moment der Aufnahme macht, verschwommen und lässt daher nur vermuten, wie sie aussieht. Sie lacht herzlich und ihre weißen Zähen kommen dabei zum Vorschein. Durch das Lächeln sind ihre Augen zusammen gekniffen und lediglich ein Stück weit geöffnet. Ihre blond braunen Haare sind zu einem Dutt nach oben gebunden, ihr Gesicht und ihre Stirn sind dadurch offen.

Sie sitzt mit dem Rücken zu der jungen Frau rechts im Bild. Diese sitzt nur halb seitlich und schaut zu der eben beschriebenen Frau. Sie schaut sie an und lächelt ebenfalls herzlich. Auch ihr Gesicht ist durch die Bewegung verschwommen und nicht ganz deutlich und klar abgebildet. Sie trägt schwarze Kleidung und eine Kette um den Hals. Sie trägt einen Ohrring, der nur ganz leicht und verschwommen sichtbar ist. Sie hat rotblondes Haar, welches offen bis zum Nacken zu sehen ist.

Im Hintergrund sind Fenster mit grauen Rahmen zu sehen, die Griffe der Fenster sind silbern und vor den Fenstern sind graue Jalousien, die kein Licht durchlässt. Auf der Höhe der Köpfe, der Beschriebenen ist eine vertikale schwarz-graue Stange sichtbar.

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter schon beschrieben

Strahlende Helligkeit von Rose

Zwei Frauen in gleißendem Licht

Das Bild ist im Querformat an einem wunderschönen sonnigen Herbsttag aufgenommen. Besonders interessant an dem Foto sind die Lichtverhältnisse, welche Bereiche des Bildes bis zur „Unkenntlichkeit“ überbelichten und andere Teile in voller Detailliertheit ausstrahlen. Die Mitte am oberen Rand, geprägt vom gleißenden Sonnenschein, zeigt uns eine weiß scheinende Fläche. Im Vordergrund sind zwei junge Frauen von der Hüfte bis zum Kopf abgebildet. Rechts und Links im Bild ist eine grüne Wiese zu erkennen. Etwa auf Halshöhe der Beiden beginnt eine dichte Baumreihe, in der einzeln verzweigte Baumstämme und bunt gemischte grüne und gelbe Blätter zu sehen sind.

Zwischen den beiden Frauen zeichnet sich im unteren Teil des Bildes der Schatten der linken Frau ab. Der Rest zerfließt im Weiß des oberen Teils. Die Frau rechts im Bild trägt eine dunkle Jacke mit grau gemuscheltem Muster und einen dicken dunklen Schal.Ihr Kopf ist leicht nach unten geneigt, als würde sie nach unten schauen. Der größte Teil ihres Gesichts verschwindet im Weiß der Umgebung, sodass keine Abgrenzung zwischen Kopf, Haar und Hintergrund möglich ist. In ihrem Gesicht ist erkennbar, dass es sich um einen lustigen Moment handelt, da ihre Augen infolge des Lachens zu kleinen Spalten zusammen gezogen sind. Außerdem zeichnen sich ein kleiner Schatten an der Nase und ein breites Grinsen ab. Durch das Grinsen und den hochgezogenen Mundwinkel zeichnen sich Schatten zur Nase hin ab.

Die Frau links im Bild trägt einen schwarzen Pullover mit einem in Reihen verlaufenden Lochmuster und einen lilafarbenen Schal. Sie hat rotblondes Haar und trägt eine Sonnenbrille. Auch ihr Gesicht ist voll und ganz von der Sonne ausgestrahlt. Ihr rechter Mundwinkel gibt ein breites Lächeln preis. Ansonsten sind auch in ihrem Gesicht keine Details zu erkennen… Außer … hinter ihrer Sonnenbrille, die sonst die Augen verdeckt. Durch den besonderen Lichteinfall wird der Umriss zwischen Iris und Augenweiß, der hinter den gelblichen Brillengläsern ist, sichtbar. Erkennbar ist auch, dass ihre Augen leicht zusammen gekniffen sind aufgrund des Lächelns.

Gerade diese vielleicht nicht „perfekten“ Lichtverhältnisse machen das Bild für mich besonders schön und ausdrucksstark.

 

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter schon beschrieben

Pause auf dem Gleis ins Unbekannte

Zwei Frauen liegen auf den Schwellen zwischen zwei Gleisen
Beschreibung von Meike

Auf dem Bild sind Sarah und Stephanie zu sehen, wie sie auf einem stillgelegtem Gleis liegen, umgeben von grünen Sträuchern.

Das Gleis führt einmal vertikal durch das Bild,wobei es von unten nach oben durch die Entfernung schmaler wird. Die linke Schiene beginnt im Bild auf der linken Seite mittig. Die rechte Schiene beginnt in unteren rechten Ecke. Beide laufen oben in der Mitte zusammen. Die Schienen sind braun-grau. Die Schienen liegen auf einem Gleisbett, welches abwechselnd von handtellergroßen Kieselsteinen und alten grauen, von der Sonne ausgeblichenen teils gespaltenen Holzbrettern gefüllt ist. Die Schienen sind durch große Schrauben auf den Holzbrettern befestigt. Durch die Kieselsteine kommen stellenweise kleine grüne Pflanzen hervor.

An der oberen Kante des Bildes, sowie in den oberen Ecken links und rechts, auslaufend an den Seitenkanten bis in die Mitte des Bildes, sind grüne Sträucher zu sehen. Auf der linken Seite mit kleinen weiß bis hellbeigen Blüten und auf der rechten Seite nur in dunklem grün.

Im Mittelpunkt des Bildes sind Sarah und Stephanie. Sie liegen nebeneinander auf dem vorderen Teil des Gleises, zwischen den Schienen. Sarah auf der linken Seite und mit dem Kopf nach unten, Stephanie auf der rechten Seite und mit dem Kopf nach oben, sodass jeweils der Kopf der einen neben den Füßen der anderen liegt. Sarah hat braunes Haar mit einem linken Seitenscheitel und die Haare fallen durchs liegen nach unten/hinten. Sie hat geschlossene Augen und ihre Mundwinkel bilden ein leichtes Lächeln. Ihre Arme liegen gerade neben ihrem Körper und ihre Beine liegen ebenfalls gerade. Sie trägt ein hell lilanes Oberteil ohne Ärmel mit pinken Blumenmuster, eine dunkelblaue Jeans, welche bis zu den Fußknöcheln hochgekrempelt ist und dazu oka/leicht gelb farbene Schuhe. Stephanie hat ebenfalls geschlossene Augen. Ihr Gesicht wirkt entspannt. Ihre Arme liegen neben ihrem Körper. Ihre Hände hat sie auf ihrer Hüfte flach abgelegt. Ihre Beine liegen gerade. Sie trägt ein weißes Tshirt mit kurzen Ärmeln und eine weiße Hose bis zu den Knien mit einem grauem Karomuster. Sie wird von der Sonne angestrahlt, sodass kaum Gesichtszüge zu erkennen sind und ihre weiße Kleidung hell blendet. An ihren Füßen trägt sie schwarze Sandalen mit gold funkelnden Glitzersteinen. Die Sandalen bestehen aus einem Riemen um den Fußknöchel und einem Riemen der von dem Riemen am Fußknöchel einmal über den Fuß bis zwischen den großen und den ersten kleinen Zeh führt. Ihre Fußnägel sind rot lackiert.

Wenn man das Bild sieht, wirkt es, als würde das Gleis in die Weite führen und Sarah und Stephanie würden dort eine kleine Sonnenpause auf ihrer Reise machen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter schon beschrieben

Tanzstunde

Hallo!
Hier kommt ein Foto aus meiner Tanzstunde. Es ist nicht direkt aus dem
Unterricht, weil ich mich natürlich nicht im Spiegel sehen kann. Aber
da das Selfie aus dem Schloss Charlottenburg so gut rüberkam, hab ich
gedacht, das ist vielleicht auch eine gute Idee für dieses Bild. Die
Geste, die ich mache, gehört zu einem Tanz, bei dem es darum geht,
etwas Imaginäres aus der Luft zu greifen und damit die Bewegungen
weiter zu gestalten. Im Hintergrund sieht man meine Tanzlehrerin Frau
Bender, die schon länger inkulsiven Tanzunterricht anbietet. Im Moment
ist sie gerade auf der Suche anch weiteren blinden Schülerinnen. Ich
tanze seit April bei ihr und kann sie sehr empfehlen. Sie hat sich
toll auf meine Blindheit und Schwerhörigkeit eingestellt und die
Stunden bei ihr sind wirklich etwas ganz Besonderes. Ihr Stil nennt
sich Tanztheater. Es geht darum, Bewegungen aus dem Alltag
künstlerisch in den Tanz einzubauen. Sie gibt ganz klare, kleine
Anweisungen, aber ansonsten ist man völlig frei in der Umsetzung, was
mir sehr gefällt. Wenn jemand Lust aufs Tanzen hat, einfach bei mir melden; ich geb gern
die Kontaktdaten weiter.

Eine Frau, die eine Tanzbewegung macht, vor einem Spiegel, in dem man auch die Fotografin dieses Bildes spiegelt.

Ein Gedicht von Katrin zu diesem Bild:

Ich tanze

Ich tanze mit den Füßen im Regenbogen

In den Wolken versinke ich fast.

Meine ausgestreckten Arme sind starke Pflanzen.

Meine Finger Sonnenstrahlen.

Meine Haare die Strahlen des Mondes.

Mein Atem der Wind und meine Augen die Sterne.

Ich tanze zu einer unhörbaren Melodie.

Zu einem Lied, das aus meinem tiefsten Innern kommt aus dem Urgrund der Erde, aus dem uralten, unendlich begrenzten All.

Ich tauche hinab durch die Luftschichten und versinke im Wasser der Meere.

Ich bin der Nebel der Wälder, der Raureif des Herbstes und der Schnee der kalten Tage.

Ich bin der Dampf, der zu den Wolken aufsteigt und als Regen wieder auf die Erde fällt.

Ich bin das Lebenselixier, der Stoff, aus dem alles gemacht ist.

Ohne mich könnte niemand leben.

Doch ich bin auch voller Widersprüche.

Voller Harmonie und Zwiespalt.

Voll Vielfalt der Seinszustände.

Ich bin gefroren, kalt oder warm,

bin Dampf in der Luft oder flüssig auf der Erde.

Durch alle Wasser laufe ich, auf allen Ländern bin ich zu Hause.

Ich flieg mit dem Wind, tanze mit den Wellen und wandle mit den Gezeiten.

Ich ströme durch Menschen und Tiere, durch Pflanzen und Steine und forme sie mit meinem immer gleichen, ewig wechselnden Wesen.

Nennt man mich Wasser, irrt man sich sehr.

Ich bin mehr als das und doch viel weniger.

Ich bin unsichtbar, kenne viele Formen.

Ich bin gefunden und verloren.

Ich lache und weine zugleich.

Ich bin die Mitte des Regenbogens,

im Zentrum zwischen zwei widersprüchlichen Polen.

Sie ziehen mich in beide Richtungen zugleich.

Magnetisch bin ich nicht, doch unendlich sinnlich.

Ich genieße jede Berührung,

jede Begegnung nehme ich als unschätzbares Geschenk dankbar an.

Ich tanze mit dem Wind und den Wellen,

streichle die Wesen der Welt mit meinem Federstab und gleiche aus, wo Ungleichgewicht herrscht.

Ich bin Mond und Sonne zugleich und alle Sterne, Tag und Nacht, zeitlos und im Augenblick schwebend.

Ich bin ein Wunder.

Und doch etwas so gewöhnliches, dass mich die meisten Wesen kaum bemerken, weil ich so selbstverständlich in ihnen verweile, dass ich schon zum Alltag gehöre.

Still setze ich meinen Weg fort,

lächle versonnen

und freue mich

über alles, was ich erlebe.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter noch zu beschreiben

Katrin betastet Alex‘ Gesicht

Eine Frau betastet das Gesicht einer anderen

Beschreibung von Sara

Es ist der 9.5.2015 zur Mittagszeit. Wir sehen eine Hausfassade in Berlin Hellersdorf, genauer der Innenhof der Alice Salomon Hochschule. Die Kamera ist wohl ungefähr auf Hüfthöhe gehalten und blickt in einem leichten 30° – Winkel nach oben.
Die Wände, die zum Großteil aus rechteckigen Fenstern bestehen, umschließen den Innenhof in der Form eines Trapez. Sonne scheint in den Hof, wirft Schatten an Stellen, wo Gegenstände sich lagern. Traktorreifen, die in der Mitte des Hofes verteilt sind. Durch ihre Öffnungen sind bunte Seile gespannt, bei dem einen Reifen sind es grüne, bei dem anderen gelbe und pinke. Neben dem Effekt der Kunst bieten sie eine Sitzfläche. Erkennbar ist auch ein Stuhl, den jemand wohl an einem besonderen Element des Hofes platziert hat – einem Baum, der durch seine Farbe und im Gegensatz zu der großflächigen Beton- und Steinfläche, natürlichen Beschaffenheit, eine frohe lebendige Atmosphäre zu schaffen vermag. Der Stamm des Baumes, wir konnten seine Art nicht identifizieren, hat vielleicht einen Durchmesser von 20 cm. Abgehend vom Stamm werden die Äste getragen mit hellgrünen Blättern, durch die das Licht scheint und die Blätter deshalb durchsichtig werden lässt. Der Baum könnte die Hauptattraktion des Fotos sein – ist er aber nicht. Im Vordergrund des Bildes finden sich zwei Frauen wieder, man sieht vom Oberkörper aufwärts beide Damen. Die linke, Katrin, schätzungsweise in ihren 40-er Jahren, von beiden trägt einen dunkelblauen Zipper, ein himmelblaues Shirt darunter gibt dem Bild im Gesamten noch eine kräftige Farbe und man kann die Bänder des Brustbeutels noch gut erkennen. Hängeohrringe mit einer Perle am unteren Ende zieren ihr Ohr. Das mittelbraune schulterlange Haar trägt sie offen. In ihrem Gesicht funkelt die Neugier und Faszination an dem Moment, den sie grade erlebt. Es ist der Eindruck von etwas bisher unberührten. Denn mit ihren Händen betastet sie das Gesicht von Alex, Anfang 20 Jahre, ist mittlerweile an den Ohren angekommen oder vielleicht genauer den goldenen Ohrringen. Alex hat blondes geflochtenes Haar, das ihr schulterlang über selbige hängt. Von ihrem Gesicht kann man nicht allzu viel erkennen außer ihren Augenbrauen, da Katrins Hand das Gesicht verdeckt. Alex trägt eine dunkelblaue Jacke, mit goldenem Reißverschluss und offen, ein graues Shirt darunter.
Weshalb sich diese Szene abzeichnet? Katrin betastet Alex‘ Gesicht, um dessen Beschaffenheit zu erkennen und Alex somit ein konkretes Gesicht zuschreiben zu können – und es bereitet ihr sichtlich Freude.

(Aus unserem Fotoseminar im Mai. Wir beschäftigen uns in diesem Semester mit Portraitfotografie. Die Wahrnehmung unseres Gegenübers.)

Ein Kommentar

Eingeordnet unter schon beschrieben

Rettender Fischer

Katrin schreibt dazu:

Meine Hände gleiten langsam und behutsam über die kleine
Bronzeskulptur. Das Material fühlt sich kühl an. Soweit ich weiß, wird
es auch bei Tastmodellen im Freien verwendet. Ich erinnere mich an ein
klatschnasses Modell der Innenstadt von Bayreuth. Daher suggeriert es
für mich eine leichte Feuchtigkeit. Erst später wird mir klar, dass es
einen Mann darstellt, der eine Frau offensichtlich aus dem Wasser
rettet oder das zumindest dies der/dem betrachteter/in vermittelt
werden soll. Ich nehme zunächst vor allem den Mann wahr, in dessen
Armen eine Frau liegt. Wäre ihr Kopf nicht so weit zurückgeneigt und
hingen ihre Gliedmaßen nicht so schlaff herab, würde man denken, dass
sie schlafend dargestellt ist. Im Nachhinein ist klar, dass sie
ohnmächtig sein soll und von dem Mann in sicherheit getragen wird.
Mich beeindrucken die starken Details, von den fein dargestellten
Haaren über die gesichter und die Kleidung bis hin zu den Fingern und
Zehen. Bei einer solchen Tasterfahrung herrscht immer eine fast
feierliche, versonnene Stimmung. Ich empfinde stets Ehrfurcht vor
der/dem und Bewunderung für die/den Künstler/in. Selbst bin ich
handwerklich ziemlich unbegabt, sicher auch mangels Übung. Ich arbeite
gern mit den Händen, was ja auch hier mit eine Rolle spielt. Sie sind
gut zum tasten geschult. Aber etwas Schöpferisches damit zu gestalten,
fällt mir eher schwer, sieht man jetzt einmal vom Tipen auf der
Tastatur ab, bei dem auch der eine oder andere kreative Text dabei
heraus kommt. Deshalb bin ich immer sehr erstaunt darüber, was andere
Menschen aus Ton, Holz oder hier eben Bronze Künstlerisches schaffen
können.

Warum hier ausgerechnet ein „rettender Fischer“ dargestellt wurde,
entzieht sich natürlich meiner Kenntnis. Wurde selbst einmal etwas
ähnliches erlebt oder beobachtet? Als was empfand man sich: Als den
Rettenden oder die ohnmächtige, die gerettet werden musste?

Bronzeskulpur eines Seenotretters, der seine Gerettete auf Händen trägt

(c) Villa Oppenheim

Bild von Katrin, Beschreibung von Sandra

Das vertikal fotografierte Bild zeigt eine Skulptur der Sammlung der Villa Oppenheim. Die Skulptur trägt die Titel „Fischer“ und „gerettet“, ist ca. 45cm groß und auf einem weißen, schmalen und etwa einem Meter hohen quaderförmigen Podest platziert. Das Podest ist nicht in seiner ganzen Größe zu sehen; es nimmt etwas mehr als das untere Drittel des Bildes ein. Die Skulptur selbst befindet sich direkt im Zentrum des Bildes. In ihrem tiefen, dunklen und glänzendem Braun, hebt sie sich in starkem Kontrast zur weißen Wand und zum weißen Podest ab.
Die Skulptur zeigt einen schreitenden Mann, der eine leblos daliegende Frau in seinen Armen hält. Er trägt einen Helm und Stiefel. Seine Jacke ist an den Ärmeln hochgekrempelt. Der Stoff der Jacke wirft an Ärmeln und Vorderseite Falten. Nach oben zum Hals hin ist die Jacke geöffnet; ein kleiner Bereich seines Brustkorbs ist zu sehen. Das Gesicht des Mannes liegt im Schatten seines Helmes und ist deshalb eher schemenhaft zu erkennen. Er trägt einen Vollbart. Gesichtsfalten die das Gesicht älter wirken lassen, sind zu erahnen. Sein linkes Bein ist angewinkelt nach vorne gestellt und trägt auf dem Oberschenkel die Hüfte der Frau. Die Frau liegt mit ihrem Oberkörper im rechten Arm des Mannes. Seine Hand greift unter ihrer Achsel zum rechten Rippenbogen der Frau hindurch; ihr Arm hängt leblos herunter. Sein linker Arm ist gestreckt und greift von oben ihr rechtes, angewinkeltes Bein oberhalb der Kniekehle. Hier treffen sich die Hände der beiden Personen: Ihre nach oben geöffnete Hand liegt abgelegt auf ihrem Oberschenkel und berührt mit den Fingern den Handrücken oberhalb seines Daumens. Ihr linkes Bein fällt über das angewinkelte Bein des Mannes. Beide Füße zeigen mit ihren Fußspitzen leblos Richtung Boden. Die Frau hat sehr langes, feinsträhniges Haar welches einen Bogen wirft, da es mit seinen Haarspitzen – für die Betrachter_innen nicht sichtbar – irgendwo zwischen Oberkörper und Arm zu klemmen scheint. Ihr Brustkorb ist zu den Betrachter_innen gewandt. Ihr knielanges Kleid oder Hemd wirft Falten, wirkt nass und transparent. Ihre Brüste zeichnen sich dadurch deutlich ab. Ihr junges Gesicht mit seiner glatten Haut ist ebenso zu den Betrachter_innen des Bildes gewandt. Der hängende Kopf, die geschlossenen Augen und das ausdruckslose Gesicht, unterstreichen den leblos wirkenden Körper der Frau. Die detaillierte und filigrane Arbeit des Künstlers, wird auf diesem Bild schön wiedergegeben.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter schon beschrieben